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Wie sicher ist Ihr Job in der kommenden Krise?

25.10.201711:33 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Ist Ihnen etwas aufgefallen, wenn Sie Nachrichten hören? Kein Tag vergeht, ohne das über alternative Energiequellen gesprochen wird. Wind- oder Solarparks sind zu einem Begriff geworden. Seltsam – laut diversen Erdölfirmen und Fachleuten schwimmen wir im Erdöl. Zumindest wollen Sie uns dies weiss machen. Aber warum werden Milliarden in alternative Energiequellen gesteckt, wenn doch noch so gewaltig viel Rohöl uns zur Verfügung steht, wie uns gesagt wird?



Merken Sie etwas. Etwas stimmt nicht. Denn das soviel Geld in grüne Energie-Anlage investiert werden, nur um das Gewissen zu beruhigen, dass glauben Sie doch selber nicht. Interessant auch die Meldung, dass grosse Erdölkonzerne immer stärker in alternative Energien investiert sind.

Nun, ich werde es Ihnen sagen. Natürlich hat es noch viel Erdöl. Zumindest wenn wir uns als Normalos die Grössenangabe ansehen, wieviel Öl noch im Boden vorhanden ist. Aber und jetzt kommt das Spannende, es muss immer mehr Energie in die Förderung und Aufbereitung gesteckt werden. Zu Beginn der Förderung steckte man eine Einheit Energie hinein und holte Hundert Einheiten heraus. Ein sehr lukratives Geschäft. Mittlerweile hat sich aber das Verhältnis grotesk verändert. Heute erhält man, wenn es gut geht, für eine Einheit nur noch 5 Einheiten zurück. Bei unkonventionellen Erdöl, wie Schieferöl liegt sie bei 3. Und beim ach so bejubelten Fracking sieht es nicht besser. (Zu Vermerken sei, dass es diese Technik schon seit den 80er Jahren gibt).

Vielleicht denken Sie, für uns Europäer spielt das keine so eine grosse Rolle. Wir bezahlen einfach ein bisschen mehr und das Thema ist erledigt. Das ist korrekt, aber irgendwann und zwar in absehbarer Zukunft - hier reden wir von 5 – 10 Jahren – lohnt es sich schlichtweg nicht mehr, mehr Energie in eine Energieform reinzustecken, als aus ihr rausgeholt wird. Keine Aufregung, das Erdölzeitalter ist nicht vorbei, aber es steht uns einfach nicht mehr so günstig zur Verfügung. Neue Fundstellen sind trotz grosser Ankündigungen nur kleine Tümpel im Gegensatz zu den grossen Quellen. Die Neuentdeckungen verlängern den Zeitraum nur um Tage, vielleicht Wochen. Zudem sind die meisten Explorationen, also die Erkundung von neuen Lagerstätten, massiv zurückgefahren worden, da der Preis für’s Erdöl bekanntlich massiv gesunken ist. Der tiefe Preis hat übrigens nichts mit neu gefundenen Quellen zu tun, sondern richtet sich nach dem kurzfristigen Spotmarkt und der Weltpolitik.

Eine Lieblingstheorie von Politikern und Technikfreaks sind neue Wunder-Techniken und -Quellen. Darunter auch die Theorie über die Entstehung von Erdöl, wie sie von Anhängern der abiotischen Lehre vorgegaukelt wird. Dabei ist es für uns Normalbürger völlig unwichtig, ob das Erdöl in 100 oder 1000 Jahren zurückfliesst. Wir benötigen das schwarze Gold in den nächsten kommenden Jahren und zwar ganz dringend.

Erdöl kannten schon die Römer. Über Jahrzehnte haben wir die Nutzung perfektioniert. Und nun sollen wir in ein paar Jahren ein ebenso perfektes System auf die Beine stellen, die auch uns Normalbürger so billig zur Verfügung steht? Ich persönlich glaube nicht daran. Andere Energien, welche Utopisten auflisten wie Freie Energie u.ä. dürfen Sie ins Reich der Träume verbannen. Meinen Sie wirklich, ein Staat welcher Milliarden für Energie ausgibt und viele kluge Leute beschäftigt, versenkt solche Ideen im Keller? Richtig – alles Theorie - es funktioniert nicht. Ganz einfach.

Unendlicher Strom aus der Steckdose…
Können Sie sich einen Tesla leisten? Ich nicht. Auch frage ich mich, woher der Strom kommen soll für die versprochenen Elektromobile. Na klar – aus der Steckdose. Falsch, der Strom wird zukünftig für Ihre Wärmepumpe im Haus verwendet. Und der Rest für Ihre Beleuchtung. Vielleicht reicht es noch für’s elektrisch Kochen. Auch die Utopie, jedes Auto in Europa oder auf der ganzen Welt mit Batterien auszustatten, können Sie glatt vergessen. Soviel Kobalt und Lithium gibt es gar nicht auf der Welt. Beim Kupfer sieht es ähnlich aus. Experten rechnen mit einer 8 bis 10-fachen Nachfragesteigerung. Nun, was wird auf uns zukommen? Wahrscheinlich werden wir unser Leben massiv umstellen müssen. Alles andere ist leider Augenwischerei, so leid es mir tut. Aber niemand traut es sich, Ihnen zu sagen.

Aber warum schreibe ich diese Zeilen in einem Blog, in dem es um Job und Arbeit geht. Ganz einfach. Machen Sie sich heute Gedanken, wie sicher Ihre Branche in der sich langsam anbahnenden Krise sein wird. Jetzt haben Sie noch ein paar Jahre Zeit, um sich umzuorientieren und um sich vorzubereiten. Ist der Beruf, den Sie heute noch mit Freude ausüben in ein paar Jahren noch der gleiche oder wird er durch eine neue Technik verdrängt? Welche Interessen haben Sie? Gibt es Themen und Branchen, die Sie schon länger interessieren und die Sie eigentlich viel lieber täten? Traumberufe aus der Jugendzeit? Hobbys, in die Sie bisher viel Zeit investiert haben? Gibt es auch Berufe, welche garantiert in der Krise gefragt sind und mit Ihren Leidenschaft übereinstimmen? Denn, dass eine Krise kommt, ist unausweichlich. Ob diese im Bereich Energie, Wirtschaft oder Umwelt ausgelöst wird, darf Ihnen egal sein. Wenn es aber losgeht, ist es zu spät, für eine tiefgreifende Standortbestimmung und Umorientierung.

Bereiten Sie sich darum frühzeitig vor. Besser gleich heute. Oder wollen Sie zu den überraschten Lemmingen gehören, die ihre Zeit vor der Glotze verbringen und sich billige Talkshows mit schwachsinnigen Lachkonserven reinziehen oder sinnlose Filme auf YouTube.

Zugegeben, im stressigen Berufsalltag sich auch noch richtungsweise und gravierende Gedanken für sein Leben zu machen, ist schwer. Menschen, die jahrelang ihren Beruf ausschliesslich als Funktionsträger ausgeübt haben, stehen bei einer Krise vor einem Scherbenhaufen und vor der grossen Aufgabe, sich quasi eine ganz neue Identität zu erschaffen. Besser ist es, mithilfe eines Coaches demnächst ein Standortgespräch mal anzugehen, um herauszufinden wie es weitergehen kann. Wer bin ich? Was macht mein Leben lebenswert? Was begeistert mich? Was gibt mir Energie? Erst wenn es befriedigende Antworten auf diese Fragen gibt, entsteht neue Hoffnung.

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