(openPR) Überall wo man hinhört, wird man mit Themen wie Entlassungen, Kurzarbeit, Angst vor Arbeitsplatzverlust, Streß im Job, Burnout usw. konfrontiert. Keine Spur von Selbstverwirklichung, Potentialentfaltung und von der gewünschten Zufriedenheit im Job, sind die meisten Menschen weit entfernt. Wir sind eben in einer Krise, hört und liest man allerorts. Dabei hält man, gerade jetzt in der Krise, an ungeliebten Jobs mit einer Vehemenz fest, als ob es sich um den Traumjob schlechthin handeln würde, frei nach dem Motto: lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach. Arbeitssuchende Menschen gehen einen Kompromiss nach dem anderen ein und verbiegen sich dermaßen bei der Stellensuche, um sich den "gewünschten" Anforderungen anzupassen. Eigene Wünsche, Träume und Hoffnungen werden, wie alten Müll, einfach über Bord geworfen. Viel zu oft hört man: man muss doch realistisch bleiben! Wobei realistisch bleiben in diesem Zusammenhang bedeutet: Man muss Dinge tun, die man nicht wirklich will, einen Job annehmen oder in einem ausharren, den man gar nicht mag, man muss finanzielle Einbussen hinnehmen oder ähnliches.
Warum muss man realistisch bleiben, wenn realistisch sein, gleichbedeutend mit Stillstand einhergeht? Wer hat denn eigentlich etwas davon, wenn man nicht sein mögliches Potential lebt und glücklich und zufrieden ist? Warum sollte man das nicht ändern?
Heidi Wellmann, Coach für Karriere- und Life-in-Balance-Themen meint: „Und wann begreifen wir eigentlich, dass so genannten Krisen, unsere natürlichen Entwicklungs-Helfer sind? Ja Sie lesen richtig, Krisen sind etwas Positives.“ So gesehen bergen Krisenzeiten eine Menge an Entwicklungspotential. Dies muss nur erkannt und dann auch umgesetzt werden.
Wenn das Leben "normal" verläuft, wagt man nicht, sich zu verändern. Warum denn auch? Der Job ist zwar nicht der Knaller, das Geld ist nicht übermäßig, aber wenigstens hat man noch einen Job. Man kann in Urlaub fahren, das Haus abbezahlen und die Zeit zwischen 8 und 17 Uhr kriegt man auch meistens ganz gut überbrückt. Ist das, das glückliche und aufregende Leben von dem man mal träumte?
Klar könnte man einiges ändern und sich fragen, was will man wirklich, welcher Beruf ist die eigene Berufung und wie könnte man das Ganze Stück für Stück, Realität werden lassen. Aber ist dies die Realität? Nein, denn irgendwie gibt es immer etwas Wichtigeres zu tun und so wartet man und wartet und wartet, bis die Kündigung kommt, um dann ganz hektisch auf Jobsuche zu gehen. Dabei vergisst man dann wieder, die eigenen Wünsche, Träume und Bedürfnisse, denn dafür hat man ja wohl in dieser prekären Situation nun überhaupt keinen Nerv. Selbstverwirklichung, Potentialentfaltung und Zufriedenheit im Job kommt einem nun noch mehr wie ein Hohn vor. Obwohl genau diese Situation, wie geschaffen dafür ist, endlich inne zu halten und das eigene Leben neu zu gestalten, denn wenn nicht jetzt, wann dann?
Die Krise ist hier der Wink mit dem Zaunpfahl! Und was machen die meisten Betroffen aus dieser Situation? Wird die Chancen in dieser Situation, erkannt? Meist nicht, denn dafür hat man doch jetzt keine Zeit, jetzt muss man einen neuen Job suchen, in dem man dann genauso unzufrieden ist, wie im vorigen.
Ein Kreislauf der Negativität beginnt, denn es zu durchbrechen gilt, sonst steckt man in einer Endlosschleife: neuer Job - Unzufriedenheit - neue Jobsuche - neuer Job usw. Die einzige Lösung: inne halten, die so genannte Krise als Entwicklungs-Helferin nutzen und ein neues Spiel beginnen, ein Spiel in dem man selbst die Regeln aufstellt.
Krisen klopfen so lange und so oft an die Tür, bis endlich mal jemand aufmacht und sie hineinbittet! Also sollte man Tor und Tür, weit für Krisen öffnen, den Krisen direkt ins Auge schauen, die eigenen Wünsche hinterfragen und wenn man dies dann getan hat, ist es ratsam sich auf die Erfüllung der eigenen Wünsche zu konzentrieren.
Heidi Wellmann begleitet Menschen in genau solchen Veränderungsprozessen, anhand gezielter Coachingansätze. Nähere Info: http://www.topcareer.de.












