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Altersvorsorge: Zögern kostet Rendite

(openPR) Beim Rentensparen sind die Faktoren Zeit und Rendite entscheidend. Doch während der Zinseszinseffekt bei langer Spardauer für den Anleger spielt, gilt bei der Rendite: Weniger ist oft mehr.

In jungen Jahren fällt es oft schwer, vom überschaubaren Verdienst noch etwas für die spätere Rente zurückzulegen. Die vielfältigen Wünsche übersteigen häufig die finanziellen Möglichkeiten. „Junge Erwerbstätige sollten trotzdem nicht zu lange zögern, denn Untätigkeit, kostet Rendite“, betont Tom Friess, Geschäftsführer des VZ Vermögenszentrums München. Schließlich gelte das Prinzip: Je länger eine Geldanlage läuft, desto mehr Kraft entfaltet der Zinseszins.



Friess macht folgendes Beispiel auf: Ein 35-Jähriger, der 30 Jahre lang monatlich 200 Euro in einen ETF-Sparplan mit vier Prozent Rendite (netto) einzahlt, verfügt mit 65 über ein Vorsorgevermögen von knapp 140.000 Euro (vor Steuern). Würde der Sparplan bereits im Alter von 25 beginnen, erzielte der Anleger fast 100.000 Euro mehr - obwohl er nur 24.000 Euro zusätzlich einzahlt. Die zehn Jahre längere Sparzeit bewirkt also ein Zinsplus von rund 70.000 Euro.

Zinseszinseffekt: Jedes Jahr zählt

Das Beispiel zeigt: Mit wachsender Sparzeit potenziert sich der Gewinn. Das heißt aber auch: Je kürzer der Sparzeitraum, desto geringer fällt der Zinseszinseffekt aus. Das sollte vor allem Beschäftigten im mittleren bis fortgeschrittenen Alter zu denken geben, denn sie haben bis zum Eintritt in den Ruhestand nur noch begrenzt Zeit. „Bleiben beispielsweise einem 45-Jährigen nur 20 Jahre zum Kapitalaufbau, erreicht er bei gleicher Sparrate nicht mal ein Drittel so hohes Endkapital wie der 25-Jährige“, rechnet Friess vor. Um auf das gleiche Sparvermögen zu kommen, müsste der 45-Jährige mehr als das Dreifache monatlich zurücklegen, fast 650 Euro.

Bei Monatsraten von mehreren Hundert Euro kommen viele Familien allerdings schnell an ihre Grenzen. Damit die finanzielle Belastung verkraftbar bleibt, empfiehlt der Finanzexperte die Alterssicherung nicht auf die lange Bank zu schieben – auch wenn es schwer fällt. Bleibt länger Zeit bis zur Rente, sorgt der Zinseszins-Hebel nicht nur für verkraftbare Monatsraten, sondern auch für einen ansehnlichen Kapitalstock im Ruhestand.

Sichere Zuwächse statt flüchtige Gewinne

Neben dem Faktor Zeit beeinflusst die Wertentwicklung der gewählten Fonds das Sparergebnis. Würde der Fondssparplan fünf statt vier Prozent Rendite erzielen, stiege das Sparergebnis in vier Jahrzehnten auf mehr als 300.000 Euro an. Käme ein weiteres Prozent hinzu, dürften sich Anleger sogar über 400.000 Euro freuen. Dass so hohe Renditen möglich sind, zeigt ein Blick auf die Wertentwicklungsstatistik des Fondsverband BVI. Danach erzielten Investmentfonds mit Schwerpunkt deutsche Aktien in den vergangenen 35 Jahren im Durchschnitt eine Rendite von 7,7 Prozent.

Der Münchner Vermögensverwalter rät jedoch zur Vorsicht. Seriöse Anleger sollten nicht mit übermäßig hohen Renditen kalkulieren. „Seien Sie skeptisch, wenn Ihr Bankberater das Blaue vom Himmel verspricht. Verfahren Sie lieber nach der Devise: In der Ruhe liegt die Kraft“. Besser sei eine ausgewogene Depotmischung, die stetige und sichere Zuwächse verspricht, als schnelle, aber flüchtige Gewinne.


Ausführliche Informationen zur Berechnung der Versorgungslücke finden Sie in unserem kostenlosen Merkblatt unter:
www.vermoegenszentrum.de/ratgeber/merkblaetter/so-berechnen-und-schliessen-sie-ihre-einkommensluecke.html

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