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Wie sieht die Zukunft der Kohlenstoffwirtschaft aus?

13.10.201710:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wie sieht die Zukunft der Kohlenstoffwirtschaft aus?
Das erste Themenheft der Reihe »UMSICHT-Diskurs« (© Foto Fraunhofer UMSICHT)
Das erste Themenheft der Reihe »UMSICHT-Diskurs« (© Foto Fraunhofer UMSICHT)

(openPR) Muss unsere Wirtschaft künftig auf Erdgas, Erdöl und Kohle verzichten? Das Themenheft »Kohlendioxid, Biomasse und regenerativer Strom - Ressourcen einer neuen Kohlenstoffwirtschaft?« diskutiert Aspekte einer Transformation des heutigen kohlenstoffbasierten Wirtschaftssystems. Es bildet den Auftakt einer Publikationsreihe, die von Fraunhofer UMSICHT mit dem Ziel herausgegeben wird, einen Austausch über Themen der anwendungsorientierten Forschung anzuregen. Das Themenheft ist in gedruckter Form über die Internetseite von Fraunhofer UMSICHT bestellbar und kostenfrei als E-Book erhältlich.



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Spätestens seit den 1970er Jahren, als der Club of Rome mit seinen »Grenzen des Wachstums« auf die endliche Verfügbarkeit fossiler (Energie-)Rohstoffe hinwies, beschäftigt Wissenschaft, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft die Frage, ob es zukünftig zu einer Situation kommen kann, in der unsere Wirtschaft auf Erdgas, Erdöl und Kohle verzichten muss.

Inzwischen gehen Prognosen davon aus, dass fossile Stoffe, insbesondere Kohle, noch eine Zeit lang zur Verfügung stehen werden. Durch den Klimawandel stellt sich allerdings die Frage nach Alternativen für kohlenstoffhaltige Rohstoffe in anderer Form und ist neu zu bewerten.

Nullemission nur mit Änderungen kohlenstoffbasierter Wirtschaftsprozesse möglich

Die Beschlüsse der Pariser Klimaschutzkonferenz von 2015 fordern, die mittlere globale Erwärmung auf maximal 2 °C zu begrenzen, was bedeuten würde, dass spätestens ab der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts fast keine Treibhausgase mehr freigesetzt werden dürfen. Eine solche »Nullemission« ist ohne eine grundlegende Änderung unserer heutigen kohlenstoffbasierten Wirtschaftsprozesse jedoch nicht vorstellbar. Sie erfordert nicht nur eine Transformation des Energiesystems, sondern betrifft auch Industrien, die kohlenstoffhaltige Ressourcen zur Herstellung ihrer Produkte benötigen.

Was bedeutet es, wenn zukünftig Biomasse oder Kohlendioxid (CO2) in der chemischen Industrie oder der Stahlindustrie als Kohlenstoffressource verwendet werden? Diese und weitere Fragen behandelt das Themenheft »Kohlendioxid, Biomasse und regenerativer Strom - Ressourcen einer neuen Kohlenstoffwirtschaft?«. Es werden Aspekte diskutiert, die bei der Transformation zu einer neuen Kohlenstoffwirtschaft von Bedeutung sind. Hierzu gehört u. a. die Vision eines Produktionssystems, das ohne fossile Rohstoffe auskommt und Kohlenstoff in Industrieclustern mehrfach nutzt. Eine besondere Rolle spielen dabei Carbon-Capture-and-Utilization-(CCU)- oder Power2X-Verfahren, die CO2 unter Zuhilfenahme regenerativer Energie zu Produkten umsetzen.

Publikationsreihe will Diskurs anregen

Die neue Publikationsreihe »UMSICHT-Diskurs« widmet sich in ausführlicher Form ausgewählten und aktuellen Themen der anwendungsorientierten Forschung. Die Themenhefte sind keine Studien im klassischen Sinne, die in der Regel den Stand der Technik wiedergeben. Sie sollen als ein Format verstanden werden, das Informationen für den wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs zusammenstellt. Dabei können auch Fragen formuliert werden, deren Beantwortung heute notwendigerweise noch offen bleiben müssen.

Kostenfreier Bezug

Der Bezug des Themenheftes ist kostenfrei. Es ist auf der Internetseite von Fraunhofer UMSICHT in gedruckter Form bestellbar. (Die Auflage ist limitiert.) Das E-Book steht im pdf-Format zum Download bereit, in Kürze auch im EPUB und MOBI-Format.

Weitere Informationen:
- https://www.umsicht.fraunhofer.de/de/formulare/publikationen-anfordern.html
- https://www.umsicht.fraunhofer.de/content/dam/umsicht/de/dokumente/themenhefte-umsicht-diskurs/UMSICHT-Diskurs-Heft%201-2017-Neue-Kohlenstoffwirtschaft-NEU.pdf

Quelle: idw

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