(openPR) Die Finanzkrise, die 2009 mit der Lehmann-Pleite erstmals kulminierte, ist noch lange nicht vorbei. Aber die Ponzi-Spiele der Notenbanken streben ihrem zwangsläufigen Ende zu. Die Letzten werden auch diesmal die Hunde beißen.
Und vorher schon die, die eigentlich bereits klinisch tot sind. Der ehemalige Premierminister Italiens, Renzi, hat schon einmal vorsorglich die längst überfälligen Pläne der Europäischen Zentralbank kritisiert, schärfere Regeln für ausfallgefährdete Kredite in Bankbilanzen einzuführen. Solche Vorgaben könnten eine „Kreditkrise“ auslösen, meinte er – und spricht damit aus, was mit dem Zusammenbruch der Ponzi-Spiele ohnehin zu erwarten ist.
Große Akteure des Weltfinanzdramas werden allmählich nervös. IWF-Chefin Christine Lagarde hat vor einer neuen Schulden-Krise gewarnt und die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) sieht die Gefahr von Asset-Blasen. Der Fachmann staunt, der Laie wundert sich. Seit wann steckt die Welt denn in einer Finanzkrise? Warum wurden damals nicht nur deren Ursachen nicht beseitigt, sondern stattdessen sogar Ponzi-Spiele gestartet, die alles nur noch schlimmer machen? Wie blind müssen Menschen sein, die das Ende dessen, was sie selbst inszeniert haben, nicht voraussehen können?
Erstaunlich mit wieviel Unfähigkeit sich sechsstellige Einkommen und ebenso üppige Pensionen verdienen lassen! Oder stecken handfeste Interessen dahinter?
Der scheidende Bundesfinanzminister Schäuble sieht akute Gefahren für die Stabilität der Euro-Zone und meinte, diese würden von den Beständen an faulen Krediten der Banken ausgehen. Zugleich ermahnte er zu solider Haushaltsführung und Finanzpolitik. Sein französischer Kollege Bruno Le Maire meinte dagegen, man solle weiter Schulden anhäufen, wenn er auch versprach, daß sein Land dieses Jahr die Defizitgrenze einhalten werde.
Die Ponzi-Spiele streben ihrem natürlichen Ende zu. Das spüren immer mehr Menschen. Nicht nur in Indien, China, der Türkei oder Rußland nimmt der private Goldbesitz zu. Auch die Deutschen kaufen mehr Gold in diversen Formen als je zuvor. Die seit Jahren niedrigen oder sogar negativen Zinsen, die überzogenen Kurse von Aktien und Anleihen sowie die großen Gefahren, die von der immer noch nicht gelösten Weltfinanzkrise ausgehen, legen dies nahe.
Die Angst vor dem Kollaps wächst zu Recht. Denn er ist unvermeidlich und wird durch Hinausschieben nur schlimmer. Wir dürfen gespannt sein, welche „Rettungs“-Maßnahmen die Profiteure dieses miesen Spiels dann propagieren und auf welche Dummheiten sich die sogenannten Volksvertreter dann wieder einlassen.
Prof. Querulix beobachtet und kommentiert das ebenso interessante wie fragwürdige Treiben der Menschentiere seit vielen Jahren, besonders das ihrer „Eliten“. Seine Beobachtungen dokumentiert er in der eBook-Reihe „Tacheles“, in der bisher 7 Bände erschienen sind. Der jüngste trägt den Titel: „Rien ne vas plus – Wohin treibt die Menschenwelt?“ (ISBN 978-3-943788-43-3). Wie seine 6 Vorgänger ist er im eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital (www.read.ruedenauer.de) erschienen und dort sowie in allen gut sortierten Buchhandlungen zum Preis von 9,95 Euro zu haben.
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