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Studie: Wohneigentum so erschwinglich wie seit 25 Jahren nicht

09.10.201714:19 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Wohneigentum ist heute so erschwinglich wie noch nie in den vergangenen 25 Jahren. Zu diesem Urteil kommt eine aktuelle Studie des Forschungsinstituts empirica im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Demnach ist die Kreditbelastung für Haushalte, die eine Immobilie erwerben, zwischen 1991 und 2015 deutlich gesunken – trotz gestiegener Kaufpreise. In den 30 untersuchten Städten ging die Kreditbelastung im Durchschnitt um 62 Prozent zurück. Die Kreditbelastung wurde berechnet durch das Verhältnis von Zins- und Tilgungsaufwänden mit dem Haushaltseinkommen. Die Ergebnisse beziehen sich auf Eigentumswohnungen mit einer Wohngröße von 80 Quadratmetern.



Sogar in München, wo die Kaufpreise zwischen 1991 und 2015 um 86 Prozent gestiegen sind, ist die Kreditbelastung im gleichen Zeitraum um rund die Hälfte zurückgegangen. Der geringste Rückgang der Kreditbelastung war der Untersuchung zufolge in Trier mit 43 Prozent festzustellen, der höchste in Minden mit 78 Prozent.

Verantwortlich für die sinkende Kreditbelastung ist insbesondere das niedrige Zinsniveau der vergangenen Jahre. So ist der durchschnittliche jährliche Aufwand für Zins und Tilgung von 10 Prozent im Jahr 1991 auf inzwischen 4,5 Prozent zurückgegangen. Dadurch können es sich immer mehr Haushalte leisten, ein Immobiliendarlehen zu bedienen.


Kaufen ist günstiger als Mieten


Aufgrund der geringeren Kreditbelastung ist das Kaufen einer Wohnimmobilie außerdem kostengünstiger als das Mieten einer solchen. Dies hat der ACCENTRO-IW-Wohnkostenreport 2017 im Juli dieses Jahres festgestellt. Demnach ist der Erwerb von Wohneigentum in Deutschland durchschnittlich rund 33 Prozent günstiger als das Mieten.Trotz der historisch guten Erschwinglichkeit von Wohneigentum stagniert die Wohneigentumsquote in Deutschland bei 45 Prozent. Das Hauptproblem vieler Haushalte, die gerne Wohneigentum erwerben möchten, ist nicht die jährliche Kreditbelastung, sondern das Aufbringen des für einen Immobilienkauf nötigen Eigenkapital-Anteils. Die Rufe nach einer Erleichterung für Hauskäufer etwa durch eine Senkung der Grunderwerbsteuer werden daher in der Immobilienwirtschaft schon seit einiger Zeit lauter. Inzwischen ist das Thema auch in der Politik angekommen: Union und FDP fordern im Bundestagswahlkampf einen Freibetrag für Selbstnutzer auf die Grunderwerbsteuer, Union und SPD haben eine monetäre Eigenkapital-Ergänzung für Familien in ihre Wahlprogramme aufgenommen.

Weitere Informationen finden Sie auf: www.accentro.de/news-presse/branchennews.html

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