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Ringvorlesung befasst sich im Wintersemester mit der Herkunft von Kunstwerken

22.09.201713:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Nach wie vor ist die Herkunft vieler Werke, die auf dem internationalen Kunstmarkt gehandelt werden, unklar. Handelt es sich um NS-Raubkunst? Wem gehören heute die Kunstwerke, die in der Kolonialzeit aus den Kolonien entwendet wurden? Solchen Fragen geht eine Ringvorlesung des Instituts für Kunstgeschichte der Saar-Uni und der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz auf den Grund. Sie ist mit hochkarätigen Gastrednern wie beispielsweise Hermann Parzinger, dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, besetzt. Die Vortragsreihe beginnt am 4. Oktober in der Schlosskirche Saarbrücken. Der Eintritt ist frei.



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Provenienzforschung stellt ein zentrales Feld heutiger Museumsarbeit dar. Welche Geschichte steckt hinter einem Kunstwerk oder einem Sammlungsobjekt? Wem hat es im Laufe der Jahre und bisweilen Jahrhunderte gehört? Insbesondere Kunstwerke, die die Nationalsozialisten ihren Eigentümern unter Zwang abgenommen haben oder Raubkunst, die von den Siegermächten entwendet wurde, stellen heikle Sonderfälle dar, die die Forscher oft vor komplexen juristische Probleme stellen und sie bisweilen mit berührenden persönlichen Schicksalen konfrontieren.

Aber auch historisch gewachsene archäologische und ethnologische Sammlungen des 19. Jahrhunderts erfordern die Erforschung ihrer früheren Besitzverhältnisse. Namhafte Experten wie Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Andreas Hüneke von der Forschungsstelle „Entartete Kunst“ der Freien Universität Berlin geben Einblicke in Themen wie Beutekunst in Russland und von den Nationalsozialisten verfemte Künstler im Dritten Reich.

Die Ringvorlesung beginnt am 4. Oktober um 18 Uhr in der Schlosskirche Saarbrücken. Zur Auftaktveranstaltung spricht Hermann Parzinger über „Beutekunst – kriegsbedingt verlagerte Kunst- und Kulturgüter inRussland: Geschichte und Potentiale“. Die weiteren Vorträge finden in unregelmäßigen Abständen ebenfalls mittwochs um 18 Uhr in der Schlosskirche statt. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Alle Termine auf einen Blick:

4. Oktober: Prof. Dr. Dr.h.c.mult. Hermann Parzinger, Stiftung Preußischer
Kulturbesitz, Berlin: Beutekunst – kriegsbedingt verlagerte Kunst- und Kulturgüter in
Russland: Geschichte und Potentiale

18. Oktober: Maité Schenten M.A., Saarlandmuseum Saarbrücken: „Bilder haben komplizierte Schicksale wie Menschen.“ Einblicke in die Privatsammlung Kohl-Weigand im Saarlandmuseum

29. November: Dr. Bernd Mohnhaupt, Universität des Saarlandes: Von Gurlitt zu Marlitt – Überlegungen zum Boom der Provenienzforschung

6. Dezember: Dr. Andreas Hüneke, Freie Universität Berlin: „Entartete Kunst“ – ein Sonderfall der Provenienzforschung

13. Dezember: Prof. Dr. Gabriele Clemens, Universität des Saarlandes: Das Schicksal römischer Adelssammlungen und die Provenienzforschung des Getty Research
Institut (Los Angeles)

10. Januar: Dr. Laura Puritani, Staatliche Museen zu Berlin - Antikensammlung:
Eigentümer unbekannt. Auf den Spuren des Fremdbesitzes in der Berliner

24. Januar: Dr. Hilke Thode-Arora, Museum Fünf Kontinente München: Alles nur geklaut? Provenienzforschung zu ethnografischen Objekten aus der Kolonialzeit

7. Februar: Sabine Scherzinger M.A./Julia Schmidt M.A., Johannes-Gutenberg-Universität Mainz: Überreste einer verschollenen Institution - Die Bücher aus der
ehemaligen Kunsthistorischen Forschungsstätte in Paris (1942-1944) in Mainz

Weitere Informationen:

PD Dr. Salvatore Pisani
Institut für Kunstgeschichte
E-Mail
Tel.: (0681) 3023317

Besucherservice Saarlandmuseum
Tel.: (0681) 9964234,
E-Mail

Quelle: idw

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