(openPR) Der diesjährige Beckenbodentag, am 27. September von 14.30 bis 17.30 Uhr in der Kapelle des Klinikums Lüdenscheid, lädt Ärzte, Physiotherapeuten und Interessierte herzlich ein, sich rund um das Thema Beckenboden umfangreich zu informieren, Fragen loszuwerden und mit Experten in einen regen Austausch zu kommen. Ärzte bekommen drei Fortbildungspunkte anerkannt. Oft ist ein schwacher Beckenboden der Grund für eine Inkontinenz, die immer noch ein Tabuthema in der Gesellschaft ist, obwohl rund fünf bis neun Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen sind. Nicht selten sind Geburten, körperliche Überlastungen oder Übergewicht der Grund für einen geschwächten Beckenboden. Die gute Nachricht ist, eine Beckenbodenschwäche und eine damit einhergehende Inkontinenz muss man nicht hinnehmen, denn sie sind veränderbar.
Die Erkrankungen des Beckenbodens vereinen die verschiedenen Fachdisziplinen, die am Klinikum Lüdenscheid interdisziplinär zusammenarbeiten, um für jeden einzelnen Patienten die beste Lösung zu finden - darunter Gynäkologen, Urologen, Proktologen und Physiotherapeuten. Deshalb erwartet die Besucher an diesem Tag ein buntes Vortragsprogramm von Medizinern und Therapeuten der verschiedenen Fachkliniken am Klinikum Lüdenscheid zu relevanten Themen. So referiert Dr. Manfred Hilscher, Direktor der Frauenklinik am Klinikum Lüdenscheid, zum Thema "Operative und konservative Behandlungsmöglichkeiten bei Senkungs- und Inkontinenzerkrankungen". Mit dem Thema "Neoblase bei Mann und Frau" beschäftigt sich Prof. Dr. Stefan Hautmann, Direktor der Klinik für Urologie am Klinikum Lüdenscheid, in seinem Vortrag. Über den Beckenboden als "Verborgene Kraft" sowie "Verordnungsmöglichkeiten bei Harn- und Stuhlinkontinenz" referieren Beate Müller-Rhode und Barbara Lupa.
In einer Pause sind alle Besucher eingeladen mit den Beckenbodentherapeuten bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen ins persönliche Gespräch zu kommen.
Der Beckenboden - oft erfährt er viel zu wenig Beachtung. Dabei sind der Beckenboden und seine Funktionen nicht zu unterschätzen. Er stützt beispielsweise die inneren Organe, kontrolliert die Schließmuskeln von Blase und Darm und ermöglicht einen aufrechten Gang.








