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Die faszinierende Welt der Bienen

15.05.201917:19 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) "Bienen sind die Seele des Sommers", sagte einmal ein Lyriker. "Bienen sind ein Wunder der Natur", sagte Michael Deitenbach, Leiter der Physikalischen Therapie am Klinikum Lüdenscheid und engagierter Hobbyimker am vergangenen Dienstag im Rahmen seines Vortrags der Reihe "Dienstags in den Märkischen Kliniken". Die Bedeutung der fleißigen Bienen für die tägliche Ernährung für Mensch und Tier, der Aufbau ihres Volkes, ihr Fleiß - ihre "bestechenden" Tugenden standen im Fokus seines lebendigen und interessanten Vortrags. "Jeder von uns kann durch sein tägliches Handeln etwas Gutes für die Bienen tun, damit sie weiterhin ihren wichtigen Aufgaben nachgehen können", appellierte der Referent.



"Die Bienen brauchen die Blüten, die Blüten brauchen die Bienen - sonst funktioniert das Ökosystem nicht, denn die Insekten bestäuben Obstbäume und Gemüsepflanzen", erläuterte Deitenbach. Umso erschreckender sind die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien, demnach es einen dramatischen Rückgang von (Wild-)Bienen und Insekten in Deutschland und in der EU gibt.

Um einen kleinen Beitrag zum Fortbestehen der Bienen zu leisten, hat der Hobbyimker sich gemeinsam mit seinen Nachbarn und Freunden aus Herscheid, wo er sehr ländlich lebt, mit den Bedürfnissen der Bienen intensiv beschäftigt. Ihm geht es nämlich nicht um einen guten Honig-Ertrag. Er verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz im Umgang mit den fleißigen Tieren. Sie brauchen in ihrer gesamten Flugsaison genügend Blühpflanzen, die ihnen Nektar und Pollen liefern. Und eben diese Pflanzen fehlen vielfach. Warum: Weil sich beispielsweise viele Gartenbesitzer gar nicht dessen bewusst sind, welchen wichtigen Beitrag sie mit der Auswahl von Pflanzen für den Erhalt der Honigbienen und auch der überaus wichtigen Wildbienen leisten könnten. In Stottmert haben die Bienenfreunde schon einiges auf den Weg gebracht, um das weitere Insektensterben zu verhindern: Das Anlegen und die Pflege von Streuobstwiesen mit vielen Apfelsorten, Wildblumen statt Rasenkante, und auch ein Nein zu chemischen Unkrautvernichtern.

Dass so kleine Lebewesen wie die Bienen derart viele komplexe Sinne, Wahrnehmungen und soziale Intelligenz besitzen, faszinierte das Publikum im Seminarzentrum des Klinikums sehr. "Bienen gehören für die Menschen zu den wichtigsten Nutztieren der Welt. Sie produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch fast 80 Prozent der Nutzpflanzen, die für unsere Ernährung unverzichtbar sind", so der Hobbyimker, der ganz einer Meinung mit Albert Einstein ist und gesagt haben soll: "Stirbt die Biene, stirbt der Mensch! Keine Bienen mehr - keine Pflanzen, keine Pflanzen mehr - keine Tiere, keine Tiere mehr - keine Menschen mehr!"

Ein kleiner Blick in die Historie zeigte, dass Menschen den Bienen auch schon vor Jahrhunderten eine große Bedeutung zuschrieben: Denn damals war der Honig das begehrte einzige Süßungsmittel. Auch brachte der Bienenwachs das Kerzenlicht in Kirchen. Propolis, Pollen, Gelee Royal und Bienengift wirken damals wie heute bei vielen Erkrankungen lindernd und heilend.

Neben Informationsmaterial, Wildblumensamen und Blühpflanzen zum Mitnehmen gab es am Ende dieses "bienenfreundlichen" Abends zudem viele Infos von Volker Knipper, Mitarbeiter und Streuobstwiesen-Experte vom Naturschutzzentrum Lüdenscheid. Auch ein echter Bienenstock - allerdings ohne Bewohner - lockte das Interesse der Besucher.

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