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Konzepte gegen den Fachkräftemangel

21.09.201713:33 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Konzepte gegen den Fachkräftemangel
Agnieszka Brugger informierte sich bei den Experten der Stiftung Liebenau.
Agnieszka Brugger informierte sich bei den Experten der Stiftung Liebenau.

(openPR) MECKENBEUREN-LIEBENAU – MdB Agnieszka Brugger, Bündnis 90/ Die Grünen, informierte sich in der Stiftung Liebenau über die Arbeit in den sozialen Handlungsfeldern. Dabei ging es vorrangig um die Hürden bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes und die Herausforderungen des Fachkräftemangels in der Pflegebranche.

Welche Chancen ergeben sich mit dem neuen Bundesteilhabegesetz? Wo gestaltet sich die Umsetzung für Träger der Eingliederungshilfe noch problematisch? Im Gespräch mit Dr. Berthold Broll, Vorstand der Stiftung Liebenau, erfuhr Agnieszka Brugger aus erster Hand, wie die Weiterentwicklung der Hilfen für Menschen mit Behinderungen derzeit umgesetzt wird. „Wir bemerken, dass sich das Rollenverständnis von Mitarbeitern in der sozialen Arbeit und Klienten verändert“, sagte Broll. Dies führe vor allem in der Verwaltung zu gravierenden Veränderungen. Um bei möglichen Schwierigkeiten fortlaufend korrigieren zu können, seien die gesetzlich vorgesehenen Evaluationen unbedingt notwendig, so Brugger.


Wie dem Fachkräftemangel im Sozialbereich entgegengewirkt werden kann, erläuterte Ulrich Kuhn, Geschäftsführer des Netzwerk: Soziales neu gestalten (SONG). Insbesondere eine enge Vernetzung von Wohn- und Assistenzangeboten in den Quartieren sowie der zukünftig verstärkte Einsatz technischer Assistenzsysteme zeige hier einen chancenreichen Weg auf. Die Zusammenarbeit von Fachkräften und Ehrenamtlichen sowie eine aktive Nachbarschaftshilfe kann nach Erkenntnissen der Liebenauer Experten auch einen wichtigen Beitrag leisten. Dies entschärft nicht nur die angespannte Fachkräftesituation, sondern ermöglicht den älteren und unterstützungsbedürftigen Menschen, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung zu leben, so Kuhn. Gerade in der Entwicklung dieser innovativen Wohn- und Assistenzformen, kommt es laut Dr. Broll immer wieder zu Problemen. Hintergrund sei das Spannungsfeld zwischen Ordnungs- und Sozialleistungsrecht, das unterschiedlichen Regelungen auf Landes- und Bundesebene unterliegt.
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