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Kompetenzen für Industrie 4.0 sind erkennbar

05.09.201713:03 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Im Projekt »FutureKomp 4.0« entwickelte das Fraunhofer IAO gemeinsam mit dem Institut für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart einen Leitfaden, mit dessen Hilfe zukunftsfähige Kompetenzanforderungen, welche im Zuge der Industrie 4.0 entstehen, frühzeitig ermittelt werden können. Der Leitfaden dient außerdem als Basis für eine arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung.



Das Projekt »FutureKomp 4.0 – Kompetenzen der Zukunft in der Industrie 4.0« behandelt zwei wesentliche Fragen der Industrie 4.0: Wie können zukunftsfähige Kompetenzen für die Industrie 4.0 von inner- wie außerbetrieblichen Akteuren frühzeitig identifiziert werden? Und wie kann eine entsprechende Weiterbildung durch arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung erfolgen? Das Team von »FutureKomp 4.0« präsentiert als Ergebnis ihrer Forschungsarbeit den Leitfaden »Basiskonzept Kompetenzentwicklung Industrie 4.0«. Dieser unterstützt bei der Identifikation und Entwicklung von Kompetenzen, die sich am organisatorisch-technischen Kontext des Betriebs orientieren und auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schrittweise umsetzbar sind.

Mithilfe des Leitfadens können Soll-Kompetenzprofile von Beschäftigten oder Beschäftigtengruppen für konkrete Industrie 4.0-Fälle ermittelt werden. Hierzu enthält der Leitfaden unter anderem ein Raster mit Industrie 4.0-spezifischen, technisch-fachlichen, sozialen, methodischen und personalen Kompetenzen für produktionsnahe Arbeit ¬– allesamt differenziert nach unterschiedlichen Niveaus. Diese Soll-Kompetenzprofile bilden die umfassenden und gleichzeitig differenzierten Anforderungen an die Beschäftigten ab.

Ein Abgleich der erarbeiteten Soll-Kompetenzprofile mit den bestehenden Kompetenzen der Beschäftigten zeigt die Kompetenzlücken, die durch die Einführung der Industrie 4.0-Elemente entstehen. Daraus lässt sich ableiten, welche inner- wie außerbetriebliche Weiterbildungsformate zur Schließung dieser Lücken bzw. zur Erschließung neuer Potenziale in Frage kommen. Der Bezug der Soll-Kompetenzprofile zu den tatsächlichen betrieblichen Arbeitsprozessen trägt dazu bei, dass die Weiterbildung den Anforderungen nach einer arbeitsprozessorientierten Kompetenzentwicklung entspricht. Zu den neueren Weiterbildungsformaten gehören unter anderem Industrie 4.0-Lernfabriken, mit denen auch Mitarbeiter ohne Vorerfahrung mit digitalen Tools und virtuellen Umgebungen an die Industrie 4.0 herangeführt werden können.

Der Leitfaden ist offen gestaltet, sodass die weitere Entwicklung der Industrie 4.0 und daraus abgeleitete neue Kompetenzen bzw. Kompetenzfelder aufgenommen werden können.

Das Projekt »FutureKomp 4.0 – Kompetenzen der Zukunft in der Industrie 4.0« ist abgeschlossen. Gefördert wurde das Projekt vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

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