(openPR) Gebirge sind Zentren der Biodiversität. In Europa gilt dies für die Alpen, die sich über acht Staaten erstrecken, im Besonderen. Welche spezifischen Herausforderungen und Lösungsansätze mit dem Schutz des Lebensraums Alpen verbunden sind, beleuchtet die Fachzeitschrift „Natur und Landschaft“ in der im September erscheinenden Doppelausgabe mit dem Schwerpunktthema „Naturschutz in den Alpen – quo vadis?“.
Sowohl der historische als auch der aktuelle Entwicklungsdruck durch Bevölkerung, Wirtschaft und Infrastrukturprojekte ist groß. Die Wirkung des Klimawandels zeichnet sich noch stärker ab als im Tiefland. Das Tempo dieser Veränderungen erzeugt zunehmenden Handlungsbedarf zum Schutz von Biotopen und Arten, beispielsweise des Grünlands. Auf politischer Ebene ist eine länderübergreifende Zusammenarbeit notwendig. Die Alpenkonvention bietet dabei eine völkerrechtliche Basis zum Schutz der Alpen. Im Lebensraum Alpen erscheinen typische Nutzungskonflikte häufig verschärft, umso dringender ist die Suche nach konkreten Lösungsansätzen für eine nachhaltige Entwicklung. Die Schwerpunktausgabe bietet dabei Antworten auf ein breites Spektrum von Fragen. Sie umfasst insgesamt zehn Beiträge auf 66 Seiten. Hinzu kommt ein Rubrikenteil mit verschiedenen Kurzbeiträgen, die sich auch auf die Alpen beziehen.
Im ersten Teil geht es um den gesamten Naturraum Alpen und um übergeordnete Prozesse. Wie haben sich die Alpen historisch entwickelt und welche Zusammenhänge zwischen Nutzung und Landschaft führten zum heutigen Bild? Welche Wirkung hat der Klimawandel auf die Natur? Und welche Rolle spielt der Naturschutz im Rahmen der Alpenkonvention als Baustein internationalen Engagements zum Schutz der Natur?
Im zweiten Teil dieser Ausgabe konzentrieren sich die Autorinnen und Autoren auf klassische Naturschutzaspekte und erörtern die Populationsentwicklung wichtiger Leit- und Zielarten, sie erläutern die Entwicklungstendenzen des Grünlands und analysieren das alpine Schutzgebietssystem sowie dessen Lücken.
Im dritten Teil thematisieren die Autorinnen und Autoren Ökosystemleistungen und beschäftigen sich mit den Zusammenhängen zwischen Schutz und Nutzung im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Exemplarisch hierfür stehen Beiträge zum Tourismus und zu erneuerbaren Energien.
Die Autorenteams nehmen zum Großteil eine länderübergreifende Sichtweise ein und diskutieren mögliche Lösungsansätze aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Weitere Informationen zu dieser Schwerpunktausgabe finden Sie unter https://www.natur-und-landschaft.de/de/news/vorschau-auf-ausgabe-9-10-2017-653.
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Einzelausgaben (92 S.) können ab September 2017
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Bei einem Online-Abonnement ist der Zugang zur Screen-PDF-Datei der Gesamtausgabe enthalten.
Weitere Informationen unter https://www.natur-und-landschaft.de/de/produkt/einzelhefte-2.
Einzelartikel aus dieser Ausgabe können ab September 2017 gegen eine geringe Gebühr (2,95 Euro pro Artikel) unter https://www.natur-und-landschaft.de/de/zeitschrift/natur-und-landschaft-108 als Screen-PDF-Datei heruntergeladen werden.
Bei jedem Abonnement ist der Zugang zu den Screen-PDF-Dateien der Einzelartikel enthalten.
Über die Zeitschrift:
"Natur und Landschaft" ist die führende Monatszeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege im deutschsprachigen Raum, herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz (BfN).
Die älteste deutsche Fachzeitschrift für Naturschutz – im Jahr 2017 erscheint sie im 92. Jahrgang – richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachbehörden, Gutachterinnen und Gutachter, Planungsbüros, Studierende, Verbandsangehörige und Politikerinnen und Politiker.
Jede Ausgabe enthält gutachterlich begleitete Beiträge von kompetenten Autorinnen und Autoren zu aktuellen Themen aus Naturschutz und Landschaftspflege. Dazu erscheinen zahlreiche Kurzbeiträge. Außerdem gibt es in jedem Jahrgang Schwerpunktausgaben zu besonders aktuellen Themen, wie z. B. Feldhamsterschutz, Naturschutzkatastrophen, Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP), Wildnis, Großschutzgebiete und Naturtourismus.










