(openPR) Seit einigen Jahren ist die Europäische Wildkatze in Deutschland zunehmend in den Fokus von Forschung und Naturschutz gerückt. Die im April erscheinende Schwerpunktausgabe „Die Wildkatze in Deutschland“ von „Natur und Landschaft“ widmet sich in sechs Beiträgen Erkenntnissen und Erfahrungen aus verschiedenen Forschungsprojekten und Aktivitäten zum Schutz der Wildkatze.
Die Wildkatze zählt zu den Arten nationaler Verantwortlichkeit in Deutschland. Zugleich ist sie im Anhang IV der FFH-Richtlinie gelistet und nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt. Trotz vieler Hinweise auf eine Erholung der Wildkatzenbestände ist der Erhaltungszustand in Deutschland nach wie vor ungünstig. Als Hauptgefährdungsursachen gelten insbesondere Verlust und Fragmentierung von Habitaten sowie Mortalität im Straßenverkehr. Zwei Artikel der Schwerpunktausgabe „Die Wildkatze in Deutschland“ von „Natur und Landschaft“ beleuchten ausführlich Vorkommen, Populationsstatus sowie Hybridisierungsraten.
In der Bevölkerung gilt die Wildkatze als Sympathieträger. Ehrenamtlich tätige Personen leisten einen großen Beitrag bei Erfassungen und Schutzmaßnahmen zur Wildkatze. Im Projekt „Wildkatzensprung“ des BUND im Bundesprogramm Biologische Vielfalt beteiligten sich hunderte Freiwillige an Lockstockerfassungen. Die genetischen Ergebnisse dieser Erfassungen von Wildkatzen werden in der Schwerpunktausgabe vorgestellt. Zwei gesonderte Beiträge beleuchten die Einbindung der Freiwilligen bei der Anwendung der Lockstock-Methode sowie die Beweggründe des freiwilligen Engagements im Citizen-Science-Teil des Projekts „Wildkatzensprung“.
Die in einem Beitrag vorgestellten Untersuchungen zur Raumnutzung und zu den Habitatansprüchen der Wildkatze zeigen: Die Wiedervernetzung und Verbesserung von Waldlebensräumen und strukturreichen Offenlandschaften bieten die Chance, dass die Art ihre potenziellen Lebensräume wiederbesiedeln kann. Durch die Einrichtung eines Biotopverbunds und eine Berücksichtigung der Lebensraumansprüche bei Infrastrukturplanungen können große Fortschritte beim Schutz der Wildkatze und weiterer wandernder Arten erzielt werden. Von der Aufwertung und Strukturanreicherung der Wälder profitieren neben der Wildkatze viele Arten wie Fledermäuse und Vögel, aber auch Insekten, wie die Ergebnisse des in einem weiteren Artikel vorgestellten Langzeitprojekts „Rettungsnetz Wildkatze“ u. a. darlegen.
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Über die Zeitschrift:
„Natur und Landschaft" ist die führende Monatszeitschrift für Naturschutz und Landschaftspflege im deutschsprachigen Raum, herausgegeben vom Bundesamt für Naturschutz (BfN).
Die älteste deutsche Fachzeitschrift für Naturschutz – im Jahr 2018 erscheint sie im 93. Jahrgang – richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachbehörden, Gutachterinnen und Gutachter, Planungsbüros, Studierende, Verbandsangehörige und Politikerinnen und Politiker.
Jede Ausgabe enthält begutachtete Beiträge von kompetenten Autorinnen und Autoren zu aktuellen Themen aus Naturschutz und Landschaftspflege. Dazu erscheinen zahlreiche Kurzbeiträge. Außerdem gibt es in jedem Jahrgang Schwerpunktausgaben zu besonders aktuellen Themen, wie zuletzt z. B. Hochwasserschutz und Auenentwicklung, Biosphärenreservate, Naturschutz in den Alpen und Naturschutz und soziale Fragen.











