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Push-Effekt oder: Neue Aktionen für gelingende Unternehmensnachfolgen in Sachsen

29.08.201710:00 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Push-Effekt oder: Neue Aktionen für gelingende Unternehmensnachfolgen in Sachsen
2. HHL Podiumsdiskussion zur „Unternehmensnachfolge Sachsen“ mit u.a. Martin Dulig (SPD), Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (re.). Fotoquelle: HHL. ()
2. HHL Podiumsdiskussion zur „Unternehmensnachfolge Sachsen“ mit u.a. Martin Dulig (SPD), Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (re.). Fotoquelle: HHL. ()

(openPR) Geplantes Institut für Unternehmensnachfolge an der HHL könnte Schlüsselstellung in Sachsen einnehmen.

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Jedes Jahr benötigen allein altersbeding über 1100 Unternehmen in Sachsen einen neuen Chef. Laut der Studie „Unternehmensnachfolge in Sachsen“ der HHL Leipzig Graduate


School of Management streben Firmen im Freistaat im Gegensatz zum Bundesdurchschnitt eher seltener eine familieninterne Lösung an. Allarmierend: Nur 22 Prozent der Unternehmer haben laut der Studie für dieses Szenario einen Nachfolgeplan aufgestellt. Wo sind die Nachfolger? lautet deshalb die Frage bei der 2. HHL Podiumsdiskussion zur „Unternehmensnachfolge Sachsen“ am Dienstag, dem 22. August 2017. Impulse innerhalb der Diskussion zwischen Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft gaben u.a. Studienleiter Jun.-Prof. Dr. Lahmann (Sparkassen-Finanzgruppe Juniorprofessor für M & A im Mittelstand der HHL), Martin Dulig (Sächsischer Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr), Hartmut Bunsen (Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen), Kristian Kirpal (Präsident der IHK zu Leipzig), Manuel Hein (Olea Nachfolge GmbH) und Harald Rehberg (WMS - Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen). Moderiert wurde die Podiumsdiskussion von Peter Zimmermann (Westend Communication).

Herausforderung: die richtige Kommunikation

Auf Basis der Ergebnisse der 1. HHL Podiumsdiskussion, wonach Unternehmensnachfolgen in Sachsen kein Problem fehlender Finanzierung oder Nachfolgekandidaten sei, meinte Jun.-Prof. Lahmann: „Wir stellen trotzdem fest, dass die Partner nicht zusammenfinden. Möglicherweise haben wir ein Kommunikationsproblem.“ Wirtschaftsminister Dulig bestätigte dies indirekt: „Die Kommunikation ist bei dem Thema wichtig. Da viele Unternehmer zu spät über die Nachfolge nachdenken, gilt es, das Bewusstsein bei ihnen zu schärfen.“ Nach konkreten Maßnahmen gefragt, betonte Minister Dulig: „Wir haben hierfür bereits Formate wie beispielsweise die vom Sächsischen Wirtschaftsministerium, den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern ins Leben gerufenen jährlich stattfindenden Sächsischen Aktionstage Unternehmensnachfolge sowie ein Internetportal. Wir sollten keine Parallel- vielmehr jedoch effiziente Strukturen für die Unternehmensnachfolge in Sachsen vorhalten.“
Hartmut Bunsen, Präsident des Unternehmerverbandes Sachsen, wies darauf hin, dass die Nachfolge Sache des Unternehmers und nicht der Politik sei. Günstigstenfalls sollten bereits frühzeitig unternehmensintern Nachfolgekandidaten identifiziert und für die Übernahme fit gemacht werden. Die Herausforderung für Sachsen, so Bunsen, läge jedoch darin, dass es sehr viele kleine Unternehmen gäbe, die einen Nachfolger suchen würden. Leipzigs IHK-Präsident Kristian Kirpal ging dabei nochmals deutlicher auf den Zeithorizont einer erfolgreichen Nachfolge ein: "Der Übergabeprozess ist kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf. Oft vergehen Jahre, um eine Lösung für die Beteiligten zu finden – unabhängig auch von der Form der Übergabe. Unternehmerinnen wie Unternehmer müssen sich aufgrund der Komplexität langfristig mit dem Thema befassen. Unsere Aufgabe ist es daher, noch stärker und zielgerichteter für das Thema in der Unternehmerschaft zu sensibilisieren.“

Push-Effekt könnte Unternehmer wachrütteln

Eine privatwirtschaftliche Lösung forderte auch Manuel Hein von der Olea Nachfolge GmbH. „Wir brauchen eine interessensneutrale Matching-Plattform“, so Hein. Sachsens Wirtschaftsminister sieht besonders die Kammern in der Pflicht, da sie den direkten Kontakt zu den Unternehmensvertretern hätten.
Auf Einwände aus dem Publikum, das häufig die Beratungsangebote nur unzureichend bekannt seien, verwies Harald Rehberg, Geschäftsführer des WMS – Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen, auf das geplante Institut für Unternehmensnachfolge an der HHL. Durch die zurückliegende Studie „Unternehmensnachfolge Sachsen“ hätte Jun.-Prof. Lahmann eindrucksvoll bewiesen, welch guter Kontakt zu Unternehmen aufgebaut werden könne, so Rehberg. Wirtschaftsminister Dulig bekräftige: „Gerade die wissenschaftliche Struktur sollte bei der Frage der Unternehmensnachfolge in unserem Land nicht vernachlässigt werden. Die Wissenschaft könnte hierbei auch als Mittler zwischen Übergeber und potentiellen Übernehmern dienen.“



HHL Leipzig Graduate School of Management

Die HHL ist eine universitäre Einrichtung und zählt zu den führenden internationalen Business Schools. Ziel der ältesten betriebswirtschaftlichen Hochschule im deutschsprachigen Raum ist die Ausbildung leistungsfähiger, verantwortungsbewusster und unternehmerisch denkender Führungspersönlichkeiten. Die HHL zeichnet sich aus durch exzellente Lehre, klare Forschungsorientierung und praxisnahen Transfer sowie hervorragenden Service für ihre Studierenden. Das Studienangebot umfasst Voll- und Teilzeit-Master in Management- sowie MBA-Programme, ein Promotionsstudium sowie Executive Education. Die HHL ist akkreditiert durch AACSB International.

Weitere Informationen:
- http://www.hhl.de
- http://www.hhl.de/ma-sme

Quelle: idw

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