(openPR) Laut Institut für Mittelstandsforschung (IfM) tritt in Deutschland jährlich in gut 22.000 mittelständischen Unternehmen ein Nachfolger die Geschäftsführung an, weil der aktuelle Chef aus Altersgründen abtritt oder unerwartet ausfällt. Traditionell sind es die eigenen Kinder, die von klein an auf die Firmennachfolge vorbereitet werden, damit das Lebenswerk des Senior-Chefs in Familienhand verbleibt.
Doch was passiert, wenn es keine Kinder gibt, der Junior keine unternehmerischen Ambitionen hat oder sich einen ganz anderen Berufsweg vorstellt? Ein Beispiel aus Nordhessen beweist, dass es nicht notwendigerweise die eigenen Kinder sein müssen, die ein Familienunternehmen erfolgreich in die nächste Generation führen:
Stefan Kratzer aus Nürnberg brennt für Autos und alles, was dazu gehört. Als die in Meinhard/Werra-Meißner-Kreis gelegene Firma „DinoParts“ nach einem Nachfolger suchte, wurde der Lebenstraum des 35-Jährigen wahr. Denn DinoParts ist einer der größten Händler in Europa, wenn es um Ersatzteile für den legendären Dino 206 GT und andere seltene Ferrari-, Fiat- und Lancia-Modelle geht (www.dinoparts.eu).
Rund drei Jahre suchte der kinderlose Vorbesitzer nach einem Nachfolger, der genau wie er für diesen sechszylindrischen Sportwagen-Sonderling brennt, den Ferrari in den 60er Jahren entwickelt und gemeinsam mit Fiat produziert hatte. In Stefan Kratzer fand er einen seelenverwandten Nachfolger, der rund ein Jahr nach Übernahme Umsatz von DinoParts um 15 Prozent steigern konnte und in eine größere Werkshalle umzog.
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