(openPR) 8,3 Millionen Deutsche gehen inlineskaten und verbrennen dabei maximal 500 Kilokalorien pro Stunde. 85 Prozent der Skate-Unfälle werden durch Ausweichmanöver verursacht. Doch Inlineskaten besteht nicht aus Zahlen, es macht Kindern und Erwachsenen Spaß. Das rasante Dahingleiten auf acht Rollen trainiert die Ausdauer und hält fit. Die AOK Hessen zeigt, worauf Eltern achten sollten, damit beim Skaten des eigenen Kindes alles rundläuft.
Seit den 90er Jahren hat sich Inlineskaten in Deutschland zu einer der beliebtesten Sportarten entwickelt. Das Fitnesstraining auf Inlineskates trainiert Herz, Kreislauf und Muskeln. Dabei schonen die fließenden Bewegungen Bänder, Fuß- und Kniegelenke und schulen Gleichgewichtssinn und Koordination. Die Verletzungsgefahr sollte dabei nicht unterschätzt werden. Bei Geschwindigkeiten von 20 bis 30 Kilometer pro Stunde sorgen Stürze, Ausweichmanöver oder Zusammenstöße mit anderen Skatern, Fußgängern oder Radfahrern für Hautabschürfungen, Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen der Gelenke und Knochenbrüche. Übermut, Unachtsamkeit und zu hohe Geschwindigkeit sind in vielen Fällen die Ursachen. Eltern sollten ihren Kindern deswegen von klein auf beibringen, die Augen offen zu halten und sich auf Rollen besonders umsichtig zu bewegen.
Training für junge Inlineskater
Bremsen, fallen oder ausweichen – all das müssen Kinder und Anfänger auf wackligen Inlinern erst lernen. Viele Skate-Schulen bieten Kinder-Kurse an. Durch die richtige Lauftechnik sinkt das Unfallrisiko nachweislich. Und auch die richtige Ausrüstung schützt.
Damit Stürze möglichst ohne Folgen bleiben, helfen folgende Tipps für den individuellen Schutz:
• Das Kind auf jeden Fall zum Anprobieren der Skates und der Ausrüstung mitnehmen.
• Beim Kauf der Inlineskates auf Qualität achten und sich im Sportgeschäft beraten lassen. Die Qualität der Stopper ist besonders wichtig: Die Bremsen am hinteren Ende der Skates sollten aus Gummi sein. Sie bremsen besser als Plastik-Stopper.
• Die Verschlüsse der Inlineskates sollten verstellbar sein. Schmerzen oder Krämpfe sind die Folge, wenn die Schuhe zu eng sind. Sind die Schuhe zu groß, stabilisieren sie die Sprunggelenke nicht ausreichend.
• Protektoren, also Schoner für Knie, Ellenbogen und Handgelenke, sind ein Muss und dürfen weder zu eng noch zu locker sitzen. So verrutschen sie bei Stürzen nicht.
• Ein TÜV-geprüfter Helm schützt beim Fallen und sollte genau auf den Kopf des Kindes eingestellt sein.
• Batterieleuchten, helle Kleidung und Reflektoren sorgen zusätzlich für Sichtbarkeit und Sicherheit – nicht nur abends.
Weitere Trends auf Rollen zeigt die AOK Hessen auf https://aok-erleben.de/vorgestellt-waveboard-longboard-und-co/?cid=aokdehe_aokhe_opr_201








