(openPR) Grundsätzlich sollten natürlich alle Möglichkeiten geprüft werden um eine Insolvenz zu vermeiden.
Als alternative Finanzierungsmöglichkeiten bieten sich vor allem Forderungsverkäufe und
Sale & Rent/Leaseback Modelle an.
Factoring
Bei werthaltigen Forderungen kommen Factoringlösungen und sonstige Forderungsverkäufe in Betracht. Factoringbanken unterliegen dem KWG und scheiden meist aufgrund der schlechten Bonität des Unternehmens aus.
Forderungsverkäufe
Sonstige Forderungskäufe sind am Fall zu prüfen und bieten unter Umständen einen schnellen Liquiditätsschub, der zur Lösung der Krise beitragen kann. Sie sollten sich aber im Klaren darüber sein, dass diese Forderungen nur mit einem Abschlag zum Nominalwert verkauft werden können.
Die Qualität der Forderungen ist hier das Maß aller Dinge und kann mit Ihnen gemeinsam analysiert und bewertet werden, um den höchstmöglichen Verkaufspreis zu erzielen.
Sale&Rent/Leaseback
Dasselbe gilt für die Sale & Rent/Leaseback Modelle, da diese -im Gegensatz zu Banken- ausschließlich die Werthaltigkeit sowie Wiederverwertbarkeit des Maschinenparks zur Entscheidungsgrundlage nehmen. Die Bonität des Unternehmens spielt von daher (fast) keine Rolle.
Aber auch hier gilt, dieso Art von Sofortliquidität ist mit hohen Zinsen und einem Wertansatz des Maschinenparks verbunden, der meist dem Zerschlagungswert entspricht.
Die Höhe des Wertansatzes, wie auch die Zinsansätze sind verhandelbar und werden mit Ihnen gemeinsam nach eingehender Prüfung festgelegt.
Vergleiche / Debt to equity
Ein wichtiges Instrument um eine drohende Insolvenz abzuwenden ist die Passivseite des Unternehmens zu entlasten. Dies geschieht im Dialog mit den Betroffenen Gläubigern, wie Banken, Lieferanten, Krankenkassen etc. Hier sollte man versuchen über einen Kapitalschnitt (Forderungsverzicht) eine Einigung mit den Betroffenen herzustellen und so die Belastung des Unternehmens verringern.
Dies kann auch über einen Tausch der Forderungen in einer Beteiligung am Unternehmen münden und so das bilanzeille Eigenkapital stärken, einem sogenannten "Debt to Equity".
Es gilt den Gläubigern aufzuzeigen, daß eine Insolvenz keine Verbesserung ihrer Situation darstellt und es besser ist, dem Unternehmen die weitere Existenz zu ermöglichen indem sie auf einen Großteil ihrer Forderungen verzichten.








