openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Innovationsdruck 4.0: Entwicklung eines Instrumentariums für innovative Geschäftsmodelle

26.06.201714:48 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Innovationsdruck 4.0: Entwicklung eines Instrumentariums für innovative Geschäftsmodelle
Prof. Dr. Jan Wieseke, Professor für Vertriebsmanagement an der Ruhr-Universität Bochum ©SMD/RUB
Prof. Dr. Jan Wieseke, Professor für Vertriebsmanagement an der Ruhr-Universität Bochum ©SMD/RUB

(openPR) Die Ruhr-Universität Bochum hat gemeinsam mit weiteren Institutionen ein Instrumentarium zur Entwicklung und Validierung erfolgversprechender Geschäftsmodelle im Bereich der Industrie 4.0 entwickelt. Auch die Überprüfung und Innovation bestehender Geschäftsmodelle ist damit möglich.



Der Wertschöpfungswandel für produzierende Unternehmen und die dadurch entstehenden Chancen für neue Geschäftsmodelle (GM) gaben den Anlass zum Projekt ‚GEMINI – Geschäftsmodelle für Industrie 4.0’.

„Für Unternehmen stellt sich die Herausforderung, innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, die sich bietenden, faszinierenden Möglichkeiten auszuschöpfen und aufkommende Gefahren zu umschiffen“, sagt Prof. Dr. Jan Wieseke (Foto), Professor für Vertriebsmanagement an der Ruhr-Universität Bochum. „Es besteht Handlungsbedarf bei der Entwicklung, Risikoabschätzung und Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0.“ Gemeinsam mit den Kooperationspartnern hat er ein Instrumentarium zur musterbasierten Entwicklung und Realisierung von GM im Kontext der Industrie 4.0 entwickelt.

Es besteht im Kern aus einem mehrstufigen Vorgehensmodell, das den Prozess von der Geschäftsideenfindung über die Geschäftsmodellentwicklung und das Risikomanagement bis hin zur Wertschöpfungsplanung abdeckt. Die einzelnen Aktivitäten des Vorgehensmodells werden durch IT-Werkzeuge unterstützt. Mithilfe des Instrumentariums können zunächst Geschäftsideen systematisch identifiziert und dokumentiert werden. Der zweite Schritt ist die Ausgestaltung des Geschäftsmodells. Dabei kann der Anwender des Instrumentariums auf eine umfangreiche Datenbank mit Geschäftsmodellmustern zugreifen. Anschließend erfolgen eine risikobasierte Geschäftsmodelladaption sowie die Planung des Wertschöpfungssystems. Mithilfe des Tools können dabei nicht nur neue Geschäftsmodelle entwickelt, sondern auch bestehende Geschäftsmodelle kritisch überprüft und angepasst werden. Die Validierung der wissenschaftlich fundierten Methoden erfolgte seit Juni 2014 durch Pilotprojekte mit verschiedenen Partnern aus der Industrie.

Das GEMINI-Instrumentarium wird auf der Online-Plattform http://www.innovations-wissen.de zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf http://www.geschaeftsmodelle-i40.de.

Das Projekt GEMINI hatte ein Gesamtvolumen von 3,8 Mio. Euro und wurde Ende Mai 2017 erfolgreich abgeschlossen. Neben der Ruhr-Universität Bochum waren die Universität Paderborn als Konsortialführer sowie Atos IT Solutions and Services GmbH, CONTACT Software GmbH, Fraunhofer IPT, SLM Solutions Group AG und UNITY AG als Projektpartner beteiligt. Projektverantwortlich an der Ruhr-Universität Bochum waren Prof. Dr. Jan Wieseke, Lehrstuhlinhaber, und Lukas Isenberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Sales & Marketing Department der Ruhr-Universität Bochum.

Das Sales & Marketing Department widmet sich derzeit bereits verstärkt Fragestellungen zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Vertrieb. Künftig wird die Rolle des Vertriebs im Kontext der Industrie 4.0 und die damit einhergehenden Veränderungen ein wesentlicher Bestandteil der wissenschaftlichen Forschung am Lehrstuhl sein.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 956478
 1355

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Innovationsdruck 4.0: Entwicklung eines Instrumentariums für innovative Geschäftsmodelle“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Sales & Marketing Department | Ruhr-Universität Bochum

Bild: Den Kunden in die Schranken weisen? Das Durchsetzen von Regeln beim Kunden im DienstleistungssektorBild: Den Kunden in die Schranken weisen? Das Durchsetzen von Regeln beim Kunden im Dienstleistungssektor
Den Kunden in die Schranken weisen? Das Durchsetzen von Regeln beim Kunden im Dienstleistungssektor
Ruhr-Universität Bochum analysiert Regeldurchsetzung von Service-Mitarbeitern im Dienstleistungssektor und deren Auswirkungen auf die Kundenloyalität Bochum, 09.10.2017 – Um im Dienstleistungssektor einen einwandfreien Service-Prozess zu gewährleisten, muss die Interaktion zwischen Service-Mitarbeitern und Kunden reibungslos funktionieren. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB), der European School of Management and Technology (ESMT) sowie der Hochschule Merseburg haben erstmals erforscht, wie es sich auf die Loyalität auswirkt, wenn Se…
Bild: Digitaler B2B-Vertrieb fördert Profitabilität und WachstumBild: Digitaler B2B-Vertrieb fördert Profitabilität und Wachstum
Digitaler B2B-Vertrieb fördert Profitabilität und Wachstum
Kunden erwarten im digitalen B2B-Vertrieb mindestens B2C-Standards / Gravierende Nachteile für digitale Nachzügler / Große Unterschiede bei Digitalisierungsreife von Unternehmen in NRW / Kooperationsstudie der Ruhr-Universität Bochum und The Boston Consulting Group (BCG) Unternehmen mit einem breit digitalisierten B2B-Vertrieb sind profitabler und wachsen schneller als die weniger digitalisierte Konkurrenz: Digital reife Unternehmen erzielten in den letzten drei Jahren durchschnittlich eine um drei Prozentpunkte höhere Umsatzrendite als die …

Das könnte Sie auch interessieren:

Doctronic präsentiert Mobile Publishing-System auf der Frankfurter Buchmesse 2009
Doctronic präsentiert Mobile Publishing-System auf der Frankfurter Buchmesse 2009
… dafür die komplette Anwendung neu entwickeln zu müssen. Eine offene Schnittstelle für die Zugriffskontrolle und Abrechnung erlaubt Verlagen die Umsetzung aller denkbaren Geschäftsmodelle. Die diesjährige Branchenumfrage „Was sind die Geschäftsmodelle der Zukunft? Wie kann die Medienbranche im Zeitalter der Digitalisierung Geld verdienen?“ zeigt, welche …
naturblau erhält Förderung im Rahmen des ESF/BMAS-Programmes „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“
naturblau erhält Förderung im Rahmen des ESF/BMAS-Programmes „Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand“
… ökonomische Themen identifiziert und kommuniziert. Darauf aufbauend werden diese Nachhaltigkeitsthemen in interne Prozesse integriert. Ziel ist die Entwicklung eines operationalen Instrumentariums zur Optimierung nachhaltiger Kommunikationsprozesse bei naturblau+++. Hierbei wird die Wirkung der Nachhaltigkeit auf andere Stakeholder und von anderen Stakeholdern …
Bild: Hybride Projektmanagement-Ansätze setzen sich in Unternehmen zunehmend durchBild: Hybride Projektmanagement-Ansätze setzen sich in Unternehmen zunehmend durch
Hybride Projektmanagement-Ansätze setzen sich in Unternehmen zunehmend durch
… klassischen und agilen Ansätzen Hamburg, 07. August 2014 – Unternehmen der Informations- und Telekommunikationstechnologie-Branche (ITK) passen als Antwort auf hohen Innovationsdruck die Projektmanagement-Praxis bei der Entwicklung neuer Produktkategorien an. Wie eine aktuelle Marktbetrachtung des Projektmanagement-Unternehmens House of PM GmbH (www.house-of-pm.eu) …
Bild: Digitalisierung: Innovative Geschäftsmodelle in Österreich zu seltenBild: Digitalisierung: Innovative Geschäftsmodelle in Österreich zu selten
Digitalisierung: Innovative Geschäftsmodelle in Österreich zu selten
Aktuelle Studien zeigen, dass Österreichs Unternehmen das Potenzial der Digitalisierung weiterhin oft ungenutzt lassen. Fehlende neue Geschäftsmodelle könnten bald für Probleme und Marktverwerfungen sorgen. Oft ist die Zurückhaltung eine Personalfrage. Unternehmen planen keine Innovation bei Geschäftsmodellen Die aktuelle Family Business Survey 2018 …
Bild: Start Up-Meet Up rund um Medien, Content und DigitalesBild: Start Up-Meet Up rund um Medien, Content und Digitales
Start Up-Meet Up rund um Medien, Content und Digitales
… Format der Akademie der Deutschen Medien Auf welcher Basis entwickeln Start Ups Modelle und Strategien für das Content Business der Zukunft? Mit welchen zukunftsweisenden Geschäftsmodellen werden sie den Bedürfnissen heutiger B2B- und B2C-Kunden im Medienbusiness gerecht? Wie gelingen der direkte Bezug zum Kunden und die Markteinführung ihrer Innovation? …
Bild: Top oder Flop: Mit Open Innovation erfolgreiche Innovationen schaffenBild: Top oder Flop: Mit Open Innovation erfolgreiche Innovationen schaffen
Top oder Flop: Mit Open Innovation erfolgreiche Innovationen schaffen
… Open Innovation fördert eine neue Teilhabe am Innovationsprozess und bietet Firmen ganz neue Möglichkeiten der Kundenbindung, Marktentwicklung und zum Erproben neuer Geschäftsmodelle Geschäftsführer Frank-Lothar Köpcke von creaktiv fasst die Vorteile dieser Veranstaltungsform in einem Satz zusammen. Wer hier rausgeht, sieht Innovation mit anderen Augen. …
Bild: HYVE bündelt alle Innovationseinheiten im Haus der InnovationBild: HYVE bündelt alle Innovationseinheiten im Haus der Innovation
HYVE bündelt alle Innovationseinheiten im Haus der Innovation
… Innovationsdruck auf Unternehmen wird befeuert durch die rasante Entwicklung neuer Technologien, die fortschreitende Digitalisierung und die sich verändernden Arbeitswelten. Die Transformation der Geschäftsmodelle ist zur zentralen Überlebens- und Zukunftsfrage geworden. Der Bedarf nach ganzheitlicher Betreuung von Innovation wächst daher stark und wird immer mehr …
Bild: automotiveDAY– wichtigster IT-Kongress der Autoindustrie erweitert KapazitätenBild: automotiveDAY– wichtigster IT-Kongress der Autoindustrie erweitert Kapazitäten
automotiveDAY– wichtigster IT-Kongress der Autoindustrie erweitert Kapazitäten
Wirtschaftskrise, Globalisierung und zunehmender Innovationsdruck stellen die Automotive-Branche vor besondere Herausforderungen. Neue strategische IT-Konzepte und Geschäftsmodelle sind Grundvoraussetzungen, um diese erfolgreich zu meistern. Der erfolgreichste IT-Kongress für die Automobilindustrie wird auch 2010 wieder auf der CeBIT stattfinden. Die …
Bild: Equipment-as-a-Service Power für die Industrie – Jetzt mit Rückenwind von der EU!Bild: Equipment-as-a-Service Power für die Industrie – Jetzt mit Rückenwind von der EU!
Equipment-as-a-Service Power für die Industrie – Jetzt mit Rückenwind von der EU!
EFRE-Förderprojekt: Findustrial entwickelt Plattform zur Transformation industrieller GeschäftsmodelleEin Wandel bahnt sich an in der europäischen Industrie: Das Unternehmen Findustrial aus Schörfling am Attersee startet mit kräftigem Rückenwind aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ein wegweisendes Projekt zur Digitalisierung und …
Bild: Mositech überarbeitet OP-Instrumentarium im Krankenhaus DornbirnBild: Mositech überarbeitet OP-Instrumentarium im Krankenhaus Dornbirn
Mositech überarbeitet OP-Instrumentarium im Krankenhaus Dornbirn
… den neuesten Stand gebracht Das Medizintechnik-Unternehmen Mositech in Dornbirn hat den Zuschlag für einen europaweit ausgeschriebenen Auftrag erhalten: die Überarbeitung des OP-Instrumentariums im Krankenhaus Dornbirn. Rund 15.000 Instrumente wie Scheren, Klemmen und Spreitzer werden bis Jahresende geprüft und bei Bedarf repariert oder ersetzt. Seit …
Sie lesen gerade: Innovationsdruck 4.0: Entwicklung eines Instrumentariums für innovative Geschäftsmodelle