(openPR) Wie Du dein Leben positiv veränderst und Unglaubliches schaffst
Rheinchallenge Tag 7, September 2013
„Der Gegenwind wurde stärker. Es war Tag 7 auf der Reise mit dem Stand Up Paddle Board 1.200km von der Quelle des Rheins bis zu seiner Mündung. Ich paddelte und paddelte – 22 Stunden am Tag. Schlaf gab es nur 6x20min am Tag, damit der Weltrekord überhaupt realistisch war. Wir waren irgendwo hinter dem Duisburger Hafen. Ich schaute ans rechte Ufer und sah: Das Ufer bewegte sich nicht. Ich war genau in der Fahrrinne, da wo die Strömung am stärksten war und paddelte noch stärker. Dann schaute ich ans linke Ufer und musste feststellen: Ich bewegte mich trotz der Strömung und all der Anstrengung mit dem Gegenwind rückwärts.
Und genau diesen Moment kennen wir doch alle. Das ist der Moment, an dem du nicht weiter kommst und einfach nur noch aufgeben willst. Der Moment an dem du das Ding an den Nagel hängst und dir alles egal ist. Genau das habe ich dann auch getan. Ich fuhr ans rechte Ufer, stieg vom Brett ab, ließ mich in den Matsch fallen und fing an zu heulen, wie ein kleines Kind. Ich rief meine Freundin an und sagte „Du Schatz es gibt eine gute und eine schlecht Nachricht.“ Sie fiel mir gleich ins Wort und sagte „Du kommst nach Hause?“. „Ja, aber ich habe aufgegeben.“
Dann fing sie auch an zu heulen. Ich legt auf und rief mein Team, das mit dem Wohnmobil nebenher gefahren ist, um mich ein zu sammeln. Das Team nahm mir die Entscheidung ab und beschloss, dass wir eine längere Pause machten, bis der Gegenwind weniger wurde. In der Nacht aßen wir die leckerste Margheritapizza, machten noch bis 2 Uhr morgens Pause und dann stand ich wieder auf dem Brett auf direktem Weg zur holländischen Grenze.“
http://chris-ley.de/motivation-auf-weltrekord-niveau/











