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Fettärmer essen fängt beim Einkauf an

30.05.201710:39 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Fettärmer essen fängt beim Einkauf an

(openPR) Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Tipps zur Lebensmittelauswahl

Berlin, 30. Mai 2017. Weniger Fett zu essen gehört zu den Empfehlungen für eine gesunde Ernährung. Passend dazu bieten Lebensmittelhersteller zahlreiche Produkte an, die sich mit Angaben wie „reduzierter Fettanteil“ oder „fettfrei“ schmücken. Doch sie halten oft weitaus weniger als sie versprechen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE empfiehlt in ihrem neuen Themenheft „Basiswissen Gesund essen“, genau hinzuschauen.

Werbeaussagen, die sich auf Nährwerte wie Fett- oder Zuckergehalte beziehen, sind in der sogenannten Health-Claims-Verordnung geregelt. Sie schreibt vor, welche Kriterien die Lebensmittel erfüllen müssen, um die entsprechenden Auslobungen zu tragen. Trotzdem ist es nicht ratsam, sich blindlings darauf zu verlassen. „Prüfen Sie genau, worauf sich die Angabe bezieht, was die Nährwerttabelle über Energie-, Fett- und Zuckergehalte verrät und welche Zutaten das Lebensmittel enthält“, rät Alexandra Borchard-Becker, Ernährungswissenschaftlerin bei der VERBRAUCHER INITIATIVE. So werden Mayonnaise, Kartoffelchips oder Leberwurst auch dann nicht zu fett- und kalorienarmen Lebensmitteln, wenn sie als „fettreduziert“ angepriesen werden. Sie enthalten zwar 30 Prozent weniger Fett als das Originalprodukt. Aber ein Blick auf die Nährwertgehalte zeigt, dass sie immer noch reichlich Energie und Fett liefern. „Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, hier unbesorgt zuzugreifen“, sagt die Ernährungsexpertin.

Gleiches gilt für Begriffe wie „fettfrei“ oder „ohne Fett“. Sie müssen nicht bedeuten, dass das Produkt kalorienarm ist. Beispiele sind Süßwaren wie Fruchtgummi, die zwar kein Fett, aber dafür reichlich Zucker und damit Energie enthalten. Umgekehrt können Lebensmittel, denen weniger oder kein Zucker zugesetzt ist, reich an Fett sein, damit das Produkt geschmacklich attraktiv bleibt. Sie sind nicht kalorienärmer als vergleichbare Sorten. Vorsicht ist bei Hinweisen wie „weniger sü? geboten, die nicht gesetzlich definiert sind. Dazu Borchard-Becker: „Das heißt nicht, dass weniger Zucker verwendet wurde. Es können z. B. reichlich Zuckerarten zum Einsatz kommen, die nur schwach süß schmecken.“

Was sich hinter nährwertbezogenen Angaben verbirgt und was davon zu halten ist, verrät die Broschüre „Basiswissen Gesund essen“ der VERBRAUCHER INITIATIVE. Das 16-seitige Heft bietet außerdem Tipps zum bewussten Essen, Naschen und Knabbern mit Genuss. Es infomiert über geltende Nährstoffempfehlungen sowie geeignete Lebensmittel und kann für 2,00 Euro (zzgl. Versand) unter www.verbraucher.com bestellt oder heruntergeladen werden.

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