(openPR) Troisdorf, 16. Mai 2017. Das lebenslange Wohnrecht als Wohn- und Lebensform sowie als Altersvorsorge ist wenig bekannt. Daher wirft das Thema viele Fragen auf. Menschen, die sich für das lebenslange Wohnrecht interessieren, bietet die Checkliste auf der Website von Wohnrecht24 Orientierung. Sie umfasst 21 Fragen, deren Antworten eine wichtige Grundlage für die richtige Entscheidung bilden.
Obwohl es bereits im Jahr 1900 im Bürgerlichen Gesetzbuch definiert wurde, wird das lebenslange Wohnrecht, wenn überhaupt, vorrangig unter Familienangehörigen genutzt. Dabei geht das lebenslange Wohnrecht weit über die familiäre Absicherung hinaus. Es eröffnet Haus- und Wohnungsbesitzern die Möglichkeit, ihre Immobilie zu verkaufen und dennoch bis zu ihrem Lebensende darin wohnen zu bleiben. Durch das Geld aus dem Verkauf der Immobilie können sie ihre Altersvorsorge aufbessern oder sich lang gehegte Wünsche erfüllen.
„Viele Menschen investieren ihr Geld in ihre Immobilie. Im Alter besitzen sie dann zwar das Haus oder die Wohnung, sind aber wegen der niedrigen Rente trotzdem von Altersarmut bedroht oder haben nicht das Geld, um die Immobilie instand zu halten“, weiß der Sachverständige Ralf Kröll. Er berät Immobilienbesitzer, die vor der Frage stehen, wie sie die finanziellen und emotionalen Belastungen bewältigen, die mit der Immobilie verbunden sind, und hilft ihnen, einen Umzug in eine kleinere Wohnung oder in ein Heim abzuwenden. Denn das lebenslange Wohnrecht ermöglicht beides: in der vertrauten Umgebung in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben und die Rente aufzubessern. Außerdem entlastet es die Menschen, weil sich der neue Besitzer der Immobilie um die Instandhaltung kümmert.
Die Checkliste „Ist das lebenslange Wohnrecht die Wohn- und Lebensform, die zu mir passt?“ finden Interessierte als Download auf der Website von Wohnrecht24 unter https://www.wohnrecht24.de/Checkliste_Wohnrecht.pdf.









