(openPR) Heuer steht das Festival Junger Tanz unter dem Motto ‘10 Jahre Iwanson-Sixt-Stiftung’. Damals beschlossen Jessica Iwanson und Stefan Sixt, die erfolgreiche Arbeit des internationalen Ausbildungszentrums um eine Dimension zu erweitern: Die der Schule natürlich nahestehende Iwanson-Sixt-Stiftung wurde 2007 gegründet, um den zeitgenössischen Tanznachwuchs unabhängig vom Tagesgeschäft mit Projekten außerhalb der Schule zu fördern und dadurch den Blick über den Tellerrand hinaus zu ermöglichen.
Als Iwanson und Sixt die damals erste Stiftung für zeitgenössischen Tanz in Deutschland ins Leben riefen, wollten sie ganz pragmatisch dort unterstützen, wo noch keine großen Förderprogramme greifen: bei der Aus- und Weiterbildung. Da es ihnen wichtig war – und ist - , möglichst vielen begabten Studenten eine solche Anerkennung zukommen zu lassen, konzentriert sich die Stiftung auf viele kleine Zuschüsse und fördert Austauschprogramme mit anderen Akademien und Theaterpraktika. Außerdem werden Trainingsstipendien für internationale Sommerkurse und Reisestipendien vergeben– insgesamt über 300 Stipendien seit Gründung. Ein solches Stipendium bedeutet nicht nur konkrete Hilfestellung, sondern auch Auszeichnung und Motivation.
Das mit einer Anschubfinanzierung des Kulturreferates der Stadt München geschaffene ‘Stiftungsstudio’ dient choreographisch interessierten Tanzstudenten bis heute als kreative Basis für Research und Proben. Biennal wird für Verdienste um den zeitgenössischen Tanz der Isadora-Preis verliehen. Der Münchner Kulturreferent Dr. Hans Georg Küppers wird die Isadora bei der Eröffnung des Festivals überreichen. Über diese Anerkennung ihrer Arbeit freuen sich auch die Stiftungsgeber und sehen sich im eingeschlagenen Weg bestärkt.
Zum zehnjährigen Jubiläum ruhen sich die Stiftungsgeber aber keineswegs auf ihren Lorbeeren
aus, sondern blicken voller Tatendrang ins nächste Jahrzehnt: In diesem Jahr initiierte die Stiftung die Vortragsreihe WHAT YOU ALWAYS WANTED TO KNOW ABOUT DANCE. Im Rahmen dieser Ringvorlesung geben herausragende Persönlichkeiten der Tanzszene einen Einblick in ihre Arbeit. Erste Gäste 2017 waren beispielsweise der Intendant des Tanzquartier Wien, Walter Heun und die Leiterin des Münchner DANCE Festivals Nina Hümpel. Hausherrin Jessica Iwanson nutzte die Gelegenheit zu einem ganz persönlichen Überblick über die Münchner Tanzgeschichte
seit den 70ern. Im Herbst folgt die zweite Staffel mit einer Reihe von Ballettdirektoren und Publizisten als Gastredner, darunter Bettina Wagner-Bergelt vom Bayerischen Nationaltheater, Karl Schreiner vom Gärtnerplatztheater und Max Wagner vom Münchner Gasteig.
Das Festival Junger Tanz gibt jedes Jahr die Bühne frei für einen Querschnitt aus etablierten Choreographen und jungen Tänzern und demonstriert Enthusiasmus und Exzellenz der jungen Talente.
Die Vorstellungen vom 9.-11. Juni 2017 beginnen jweils um 19 Uhr im Carl-Orff-Saal des Münchner Gasteig. Karten unter www.muenchenticket.de
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