(openPR) Die neue Leitung von Iwanson International legt Wert auf Teamarbeit - aber ein guter Teamplayer muss auch wissen, was er oder sie kann:
Zum Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung in zeitgenössischem Tanz gestalten die Iwanson-AbsolventInnen als choreographische Diplomarbeit ein Solo für sich selbst. Das ist eine der schwierigsten choreografischen Aufgaben. Ohnehin sind der Choreograf, die Choregrafin – wie im Autorenkino – stets in der Doppelrolle 'Autor' und 'Regisseur' tätig. Im eigenen Solo übernimmt er oder sie zusätzlich den Part des Darstellers, des Tänzers. Bei diesem Balanceakt muss der Regisseur den eitlen Tänzer im Zaum halten, darf der Autor dem ausschweifend inszenierenden Regisseur nicht allzu freie Hand lassen. Eine Menage à trois für einen allein. Gerade wegen des hohen Schwierigkeitsgrades ist das eigene Solo für die Studenten und Studentinnen von Iwanson International auch Gegenstand der choreografischen Diplomarbeit.
Darüberhinaus bildet dieses Solo aber auch eine Brücke in die Professionalität. Denn die jungen Tänzer und Tänzerinnen können diese Arbeit jederzeit bei Auditions, Festivals oder Wettbewerben ohne grossen Aufwand zeigen.
Die Zuschauer erwarten intensive Bühnenmomente, nichts lenkt ab vom Können und den Persönlichkeiten der jungen KünstlerInnen.
Die Künstlerische Leitung der 1. Vorstellung um 18.00 Uhr haben Minka-Marie Heiß und Regine Blum, die der 2. Vorstellung um 20:00 Uhr Johannes Härtl und Marta Rak.
Johannes Härtl ist seit Herbst letzten Jahres der neue Direktor von Iwanson International und führt zusammen mit seiner Vize-Direktorin Marie Preußler die Leitung des Hauses fort. Neben zahlreichen Kooperationen in München selbst ist es vor allem das große internationale Netzwerk, das die StudentInnen schon früh in ihrer Ausbildung mit international renommierten ChoreografInnen arbeiten lässt, mit Praktika und Schnupperkursen das Bild der späteren Arbeitswelt nahe bringt.
Johannes Härtl und Marie Preußler haben beide selbst ihre Ausbildung am Iwanson absolviert, Johannes Härtl war seit 2013 schon der 3. Direktor neben der Gründerin Jessica Iwanson und ihrem Mann, dem Geschäftsführer Stefan Sixt.
Johannes Härtl ist außerdem "Choreographer-in- Residence" am Bürgerhaus Unterföhring und auch an anderen Häusern und Festivals gern gesehener Gast. So gibt er am Festspielhaus Baden-Baden seit Jahren tanzbasierte „Manager Awareness Workshops“; am Volkstheater Rostock wurden seine Tanztheaterproduktionen Private Rooms“ (2014) sowie (No) Satisfaction! - Rock und Rebellion am DDR-Meer und Robin Hood (2015) gezeigt. In diesem Jahr gastierte er auch in Rijeka am Kroatischen Nationaltheater „Ivan Zajc“.
Im letzten Monat begeisterten seine Schüler und Schülerinnen ihr Publikum beim Festival "Junger Tanz 2019" und auch für "i-solo" gibt es nur noch wenige Karten.
11.7., 18 und 20 Uhr, Gasteig München, Black Box, Rosenheimer Str. 5, 81677 München, www.muenchenticket.de
Mehr zum Ausbildungszentrum für zeitgenössischen Tanz Iwanson international unter www.iwanson.de












