(openPR) Jedes Jahr erstellen zum Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung die Iwanson-Studenten ein Solo für sich selbst.
Das ist eine der schwierigsten choreographischen Aufgaben. Ohnehin ist der Choreograph – ähnlich dem Autorenkino – stets in der Doppelrolle 'Autor' und 'Regisseur' tätig. Im eigenen Solo übernimmt er zusätzlich den Part des Darstellers, des Tänzers.
Bei diesem Balanceakt muss der Regisseur den eitlen Tänzer im Zaum halten, darf der Autor dem ausschweifend inszenierenden Regisseur nicht allzu freie Hand lassen. Eine Menage à trois für einen allein. Gerade wegen des hohen Schwierigkeitsgrades ist das eigene Solo für die Studenten von Iwanson International auch Gegenstand der choreographischen Diplomarbeit. Diese Diplomarbeit können die jungen Tänzer und Tänzerinnen jederzeit zeigen, ob bei Auditions, Festivals oder Wettbewerben. So wird die Schulabschlussarbeit eine Brücke in die Professionalität.
Beim jüngsten i-Solo Anfang Juli bewiesen die Absolventen ihre hohe Qualität und Professionalität und brachten das Publikum in der Black Box des Münchner Gasteig zu minutenlangem Jubel. Viele ihrer Lehrer, darunter renommierte Choreographen aus aller Welt beglückwünschten die jungen Tänzer zu ihrem geglückten Start ins Berufsleben. Am Iwanson werden junge Tänzer in zwei Linien ausgebildet: die einen endet mit einem Diplom in Tanzpädagogik, die andere mit der Bühnenreife. Die Künstlerische Leitung der Vorstellung von und mit AbsolventInnen der Linie 2 – Tanzpädagogik hatte Minka-Marie Heiß, die der der Linie 2 – Bühnenreife Johannes Härtl.
‚i-Solo’ fand mit freundlicher Unterstützung der Iwanson-Sixt-Stiftung statt.










