(openPR) Karlsruhe, 31.Juli 2006 - Die aktuelle Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt ist hinlänglich bekannt. Auch immer mehr Jungakademiker stehen heute, speziell bei der Suche nach dem ersten Job, vor großen Schwierigkeiten. Um diesem Problem entgegen zu wirken haben die zwei diplomierten Betriebswirte Nikolaus Reuter und Oliver Kienzler die Absolventeninitiative BRAINS-IN-MOITON gegründet. Ziel der beiden ist es, Berufseinsteigern durch Erfahrungsberichte von Gleichgesinnten bei ihrem momentan schwierigen Weg von der Hochschule in den ersten Job zu unterstützen – frei nach dem Motto: „Absolventen helfen Absolventen!“.
„Wir können den Bewerbern zwar nicht ihren Traumjob besorgen, aber können unsere Plattform als einen Anlaufpunkt für all jene bereitstellen, die uns ihre Erfahrungen rund um das Thema Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Berufseinstieg mitteilen wollen. Die Initiative hilft somit all jenen, die sich mit diesen authentischen Informationen auf ihr Gespräch vorbereiten wollen. Wir haben uns dabei nicht auf eine Fachrichtung spezialisiert, sondern möchten ein möglichst breites Spektrum der akademischen Welt abdecken“, erläutert Reuter, einer der beiden Initiatoren, das Konzept von BRAINS-IN-MOTION, „denn schwer haben es momentan sehr viele.“
Angestoßen wurde die Idee durch den Vortrag von Prof. Dr. Peter Wippermann, dem Geschäftsführer des Hamburger TRENDBÜROS, beim alljährlichen Werbekongress REFILL der Hochschule Pforzheim. Er prognostizierte in seinem Vortrag für die Zukunft eine Verschiebung der geltenden Regeln bei der Generierung von Medieninhalten von der klassischen Top-Down- hin zu einem Bottom-Up Bewegung - Grassrot Publishing genannt. Heutige Empfänger werden verstärkt zu Sendern medialer Inhalte – so eine seiner Thesen.
Genau nach diesem Prinzip funktioniert auch die Absolventeninitiative: Interessierte Studierende, die sich kurz vor dem Ende und somit mitten in der Bewerbungsphase befinden oder Absolventen mit Bewerbungserfahrung können im Internet unter www.brains-in-motion.com ihre Erlebnisberichte einreichen. Nach einer Eingangskontrolle zur Filterung von Fake- und Frustberichten kann jeder Interessent die redaktionell aufbereiteten Erfahrungsberichte kostenlos auf der Website abrufen. Dazu Oliver Kienzler: „BRAINS-IN-MOTION ist kein Rachfeldzug gegen die Unternehmenswelt, sondern unser Beitrag, die momentane Situation der sogenannten Generation Praktikum möglichst umfassend darzustellen.“ Kienzler, der als Hobby gerne zeichnet fertigt zu ausgewählten Berichten zudem noch Karikaturen an, um die Wirkung der Geschichten satirisch zu unterstützen.
Zudem ist auf der Website ein kostenloses Forum eingerichtet, in dem viele aktuelle Themenbereiche rund um den Berufseinstieg diskutiert werden können.











