(openPR) [Düsseldorf 26.07.2006] Bei einem Handgemenge zwischen Studienbeitragsgegnern und Sicherheitsleuten am 12.Juli ist ein Generalschlüssel der Universität Bielefeld gestohlen worden. Die Protestierer wollten eine Sitzung des Senats stören, auf der die Einführung von Studienbeiträgen beschlossen wurde. Die Universität schätzt den dadurch entstandenen Schaden auf bis zu einer Million Euro. Inzwischen meldet die Universitätsleitung, dass sich die Täter mit dem gestohlenen Generalschlüssel Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft und weitere Sachbeschädigungen begangen haben. Außerdem legten Unbekannte an mehreren Orten der Universität Feuer.
"Nun zeigt sich, wes' Geistes Kind manche der "Berufs-Protestierer" sind. Um sich einmal öffentlich wahrnehmbar zu machen, schrecken sie nicht einmal vor kriminellen Handlungen zurück und nehmen sogar offensichtlich Gefährdung von Menschenleben billigend in Kauf.“, so Roland Renzel, Landesvorsitzender des RCDS, und weist auf Internetseiten und Mailinglisten der radikalen Randgruppen hin, die diese Straftaten als Erfolg verherrlichen und zur Nachahmung anstiften.
„Während die radikale Minderheit auf Zerstörung um der Zerstörung willen absetzt, setzen sich viele Studenten – unter ihnen engagierte RCDS-Mitglieder – für die lehrbezogene Verwendung der Mittel aus Studienbeiträgen ein. Wir hoffen, dass der Einfluss der Besonnenen überwiegt, denn die Protest-Touristen schaden mit ihrem Verhalten vor allem uns Studenten!“ so Renzel, und fordert die rasche Aufklärung des Falles.







