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Diagnose Knorpelschaden – Was nun?

27.03.201710:02 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Neuer Knorpel aus eigenem Gewebe sorgt für Schmerzlinderung


Berlin im März 2017. Bei der Diagnose Knorpelschaden denken die meisten Menschen an Arthrose. Doch nicht immer handelt es sich gleich um diese Form der degenerativen Erkrankung. Der Knorpel leistet jeden Tag Schwerstarbeit. Wie ein Stoßdämpfer federt die mehrere Millimeter dicke Knorpelschicht im Gelenk Stöße und Bewegungen ab und sorgt dafür, dass nicht Knochen auf Knochen reibt. Außerdem zeichnet sich die glatte Oberfläche durch hervorragende Gleiteigenschaften aus. Mit zunehmendem Alter wird der Knorpel spröde und durch Verschleiß oder extreme Belastung, beispielsweise durch Übergewicht, Fehlstellungen oder Leistungssport, geschädigt und so regelrecht abgescheuert. Auch Unfälle oder Verletzungen können einen Knorpelschaden auslösen. Jede Bewegung verursacht dann Schmerzen. „Lokale oder oberflächliche Beeinträchtigungen lassen sich jedoch mit modernen minimal-invasiven Methoden gut behandeln“, erklärt Dr. med. Johannes Knipprath, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und ärztlicher Leiter der Avicenna Klinik Berlin.



Neuer körpereigener Knorpel als Ersatz
Egal ob durch Verschleiß, extreme Belastung oder Unfall – einmal zerstörter Knorpel bildet sich bei Erwachsenen nicht von allein wieder zurück. Oft bemerken Patienten am Anfang gar nicht, dass ihr Knorpel geschädigt ist. Mit der Zeit breitet sich der Defekt aber immer weiter aus, sodass schließlich Knochen auf Knochen – wie bei einem Reifen ohne Luft auf der Felge – reibt und bei jeder Bewegung oder Belastung Schmerzen verursacht werden. Besonders betroffen sind die Kniegelenke, da sie tagtäglich in Bewegung sind und unter großer Belastung stehen. „Je nach Ausmaß und Lokalisation des Gelenkschadens erzielen wir mit der sogenannten matrixgestützten Mikrofrakturierung sehr gute Behandlungserfolge“, sagt Dr. Knipprath. Im Rahmen einer Gelenkspiegelung erzeugt der Arzt durch gezielte Perforation der Knochenlamelle unter dem Gelenkknorpel eine Blutung. Die so entstandenen Stammzellen füllen den defekten Bereich mit einem Narbengewebe wieder auf, das dann als Ersatzknorpel dient. Dr. Knipprath: „Diese Methode kommt hauptsächlich bei kleineren Knorpelschäden und vorwiegend jüngeren Patienten zum Einsatz.“ Auch die autologe Chondrozyten-Transplantation (ACT), bei der Knorpelzellen aus einem gesunden Teil des Gelenks entnommen, im Labor vermehrt und anschließend als Transplantat in das betroffene Gelenk eingesetzt werden, sorgt bei kleineren Schädigungen des Knorpels für eine deutliche Besserung der Beschwerden. Wenn der Knorpel schon stark beeinträchtigt ist und sich eine Arthrose mit massiven Einschränkungen entwickelt hat, besteht als letzter Ausweg die Möglichkeit, das betroffene Gelenk durch ein künstliches Gelenk zu ersetzen „Auch hier stehen aber heutzutage moderne, schonende Methoden zur passgenauen Implantation zur Verfügung“, betont der Experte.

Moderate Bewegung schützt Knorpelschicht
Durch Bewegung, Gewichtsreduktion und ausgewogene Ernährung kann jeder Mensch selbst aktiv dazu beitragen, dass die Knorpelschicht möglichst lange gesund bleibt. „Da sich zerstörtes Knorpelgewebe leider nur bei Kindern regenerieren kann, kommt damit die Vorbeugung eine besondere Bedeutung zu“, weiß Dr. Knipprath. Sportliche Betätigung spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn sie sorgt für eine bessere Versorgung des Gelenkknorpels mit Nährstoffen und einen besseren Abtransport von Abfallstoffen. Allerdings nur, wenn es sich auch um die richtige Sportart handelt, denn einige Sportarten eignen sich bei Gelenkproblemen besonders gut, andere leider überhaupt nicht. „Betroffene sollten keinen Leistungssport und keine Kontaktsportarten ausüben sowie Sportarten meiden, die die Gelenke stark belasten. Joggen über lange Strecken, Alpin-Ski oder Ballsportarten mit abrupten Stopp-Bewegungen oder plötzlichem Richtungswechsel wie Fußball, Handball, Tennis gelten als eher gelenkunfreundliche Sportarten. Besser eignen sich beispielsweise Schwimmen, Walken, Radfahren“, rät Dr. Knipprath abschließend.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de oder www.facebook.de/avicennaberlin

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