openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Payment Services Directive II (PSD II) - Liberalisierung des elektronischen Zahlungsverkehrs

Bild: Payment Services Directive II (PSD II) - Liberalisierung des elektronischen Zahlungsverkehrs

(openPR) Der Countdown läuft. Bereits im Februar 2018 müssen Zahlungsverkehrsdienstleister die neuen Anforderungen der Payment Services Directive II (PSD II) erfüllen. Der Markt für Zahlungsverkehrsdienstleistungen soll dadurch liberalisiert und eine einheitliche gesetzliche Regelung für elektronische (und mobile) Zahlungen geschaffen werden. Diese neue Phase der Regulation verpflichtet Marktteilnehmer zu einigen technischen Änderungen bei Authentifizierungs- oder Transaktionsprozessen, die Dr. Thede Consulting im TC Whitepaper "PSD II - Liberalisierung des elektronischen Zahlungsverkehrs" genauer vorstellt.



"Für manch einen bedeutet die PSD II eine lästige Pflicht", vermutet Andre Standke, Geschäftsführer Dr. Thede Consulting. "Wir sehen sie vielmehr als Chance für eine Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle einhergehend mit Produkt- und Serviceinnovationen."

Die PSD II fordert u.a., dass alle kontoführenden Institute neue Schnittstellen zu ihrem Kontosystem implementieren, um Transaktionsdaten mit berechtigten Dritten zu teilen. Sie müssen also den von ihren Kunden „Berechtigten“ Zugriff auf ihre Bankeninfrastruktur gewähren und laufen dadurch Gefahr, dass Wettbewerber parallele Kundenbeziehungen aufbauen, Customer Insights generieren und diese wertvollen Kundendaten monetarisieren. "Für Banken ist es in diesem Zusammenhang wichtig, dass sie in der Wahrnehmung des Kunden der verlässliche Kontakt bleiben und neuen Wettbewerbern mit eigenen, innovativen Produkten und Dienstleistungen begegnen", so Andre Standke weiter.

Der Druck auf etablierte Finanzdienstleister wächst also, zusätzlich zur Digitalisierung und den Eintritt neuer Wettbewerber, auch durch den Verlust des Kundenzugangs und abnehmende Kundenloyalität. Die Notwendigkeit der PSD II Umsetzung scheint etablierte Finanzdienstleister momentan im Vergleich mit den agileren Systemen der Fintechs massiv zu bedrohen. „Banken müssen keine Angst vor Fintechs haben, da diese jeweils nur einzelne Produktbereiche des Zahlungsverkehrs anbieten", rät Jens Hegeler, Geschäftsführer Dr. Thede Consulting. "Letztlich entscheidet der Kunde über seinen präferierten Zugang – die Banken müssen sich aber zugänglich machen.“

Auch Banken können ihre Innovationsfähigkeit ausbauen und auf Basis ihrer bestehenden Kundenbeziehungen Strategien entwickeln, um am digitalen Strukturwandel zu partizipieren. Neben der minimalen Umsetzung können gleichzeitig neue Geschäftsmodelle realisiert werden. "Die Öffnung der Bankensysteme ermöglicht auch den Datenzugang durch andere Zahlungsverkehrsanbieter, so dass das eigene System zur Plattform ausgebaut werden könnte, die dem Kunden eine Übersicht über all seine Finanzprodukte gibt sowie zusätzliche individualisierte Angebote bietet", so Jens Hegeler weiter.

Das TC Whitepaper zeigt, auf welche Anforderungen sich Finanzdienstleister vorbereiten müssen und welche neuen Ertragsquellen die Änderungen für die Etablierung zukunftsfähiger Geschäftsmodelle sich bieten.

Lesen Sie hier das gesamte Papier: www.dr-thede.com/psd-2

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 942128
 526

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Payment Services Directive II (PSD II) - Liberalisierung des elektronischen Zahlungsverkehrs“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Dr. Thede Consulting

Bild: Beratung Zahlungsverkehr und Transaction Banking: Kooperationsvereinbarung Thede Consulting CH und ProspireBild: Beratung Zahlungsverkehr und Transaction Banking: Kooperationsvereinbarung Thede Consulting CH und Prospire
Beratung Zahlungsverkehr und Transaction Banking: Kooperationsvereinbarung Thede Consulting CH und Prospire
Die Strategie- und Umsetzungsberatung Thede Consulting CH und die Boutique-Beratung Prospire gehen eine Kooperation im Bereich Zahlungsverkehr ein. Gemeinsam erweitern die Unternehmen damit ihre Kompetenzen in Unternehmens- und Produktstrategie, Geschäftsentwicklung und Innovation in den Bereichen Payment, Retail und Corporate Banking sowie Loyalty. Damit bieten sie ihren Kunden künftig noch vielseitigere Unterstützung. Mit ihrer Partnerschaft entwickeln Thede Consulting CH und Prospire ihr jeweiliges Leistungsangebot und Prozesswissen weit…
Bild: TC Infografik Instant Payment - Handlungsbedarf für Finanzdienstleister und HändlerBild: TC Infografik Instant Payment - Handlungsbedarf für Finanzdienstleister und Händler
TC Infografik Instant Payment - Handlungsbedarf für Finanzdienstleister und Händler
Immer und überall verfügbar, sicher und schnell - Instant Payment (IP) hat das Potenzial, sich langfristig als Bezahlstandard zu etablieren. Finanzdienstleister können mit IP das Bezahlen von Morgen gestalten, allerdings bieten die regulatorischen Veränderungen durch PSD 2 auch Drittanbietern die Chance, eigene Lösungen anzubieten. Der Handel ist an einer schnellen Umsetzung interessiert, um Kostenvorteile und verbesserte Zahlungssicherheit zu realisieren und wartet nun darauf, dass Banken einheitliche (und günstige) Lösungen schaffen. Egal o…

Das könnte Sie auch interessieren:

Höchste SWIFT-Auszeichnungen für Financial-Exchange-Plattform von Axway
Höchste SWIFT-Auszeichnungen für Financial-Exchange-Plattform von Axway
… Compliance mit der zunehmenden staatlichen Kontrolle über Zahlungsvorgänge von Finanzinstituten. Bestimmungen wie SEPA (Single Euro Payment Area), PSD (Payment Services Directive) oder die neuen Richtlinien und Formate für internationale Automated-Clearing-House -Transaktionen der NACHA (National Automated Clearing House Association) sind die treibenden …
Bild: 5. SEPA Round Table - Zwischen politischen Zwängen und Anforderungen des MarktesBild: 5. SEPA Round Table - Zwischen politischen Zwängen und Anforderungen des Marktes
5. SEPA Round Table - Zwischen politischen Zwängen und Anforderungen des Marktes
… dem Titel „Der Handel im Spannungsfeld zwischen normativen Vorgaben und operativen Handlungsfeldern in Europa“ warf die Frage auf, ob mit dem Inkrafttreten der „Payment Service Directive (PSD)“ mit einer Regulierungsflut aus Brüssel zu rechnen sei. Zwar seien seit dem 28.01.2008 SEPA-Überweisungen (SEPA Credit Transfer – SCT) wirksam, der Fortgang der …
Bild: PSD II – Neue Regeln für den Retail-Markt erhöhen Wettbewerb für BankenBild: PSD II – Neue Regeln für den Retail-Markt erhöhen Wettbewerb für Banken
PSD II – Neue Regeln für den Retail-Markt erhöhen Wettbewerb für Banken
… Zahlungsverkehr Die PSD II ist die Novelle der PSD I aus dem Jahr 2007. Die PSD I gilt als rechtliche Grundlage für die Schaffung eines EU-weiten Zahlungsverkehrs und schuf damit u.a. die Basis für das SEPA-Lastschriftverfahren. Sie beschränkte sich dabei auf die Regulierung der Tätigkeiten von Kreditinstituten und Zahlungsinstituten, die Zahlungsdienste …
Multibankportal MULTIVERSA IFP bietet mit EBICS 2.4 erweiterte Security
Multibankportal MULTIVERSA IFP bietet mit EBICS 2.4 erweiterte Security
… den Empfehlungen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik). Als Firmenfinanzportal ermöglicht MULTIVERSA IFP die gesamte zentralisierte Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Mit dem Kommunikationsstandard EBICS können Firmenkunden dabei alle ihre deutschen Bankverbindungen erreichen. Banken können MULTIVERSA IFP ihren Firmenkunden als …
Bild: easycash auf der EuroCIS 2012: One-Stop-Shop im europäisierten ZahlungsverkehrBild: easycash auf der EuroCIS 2012: One-Stop-Shop im europäisierten Zahlungsverkehr
easycash auf der EuroCIS 2012: One-Stop-Shop im europäisierten Zahlungsverkehr
… Abwicklung von Zahlungen und die Bindung von Kunden. Premiere feiert dabei die neue E-Payment Plattform der easycash. "Die fortschreitende Europäisierung des Zahlungsverkehrs kreiert Herausforderungen und eröffnet Chancen gleichermaßen", sagt Marc Birkner, Geschäftsführer der easycash GmbH. "easycash möchte im Hinblick auf die zunehmende Komplexität …
CardProcess verstärkt das Management-Team
CardProcess verstärkt das Management-Team
… voranzutreiben: „An erster Stelle steht für die CardProcess, die genossenschaftlichen Kunden mit passenden und innovativen Lösungen für die Abwicklung ihres bargeldlosen Zahlungsverkehrs auszustatten. Der Payment-Markt befindet sich derzeit im Umbruch und ich möchte einen Beitrag dazu leisten, die Wettbewerbsfähigkeit der Genossenschaftlichen FinanzGruppe …
Bild: Studie "Payment Germany 2015": Zukunftsszenarien auf dem 14. easycash SEPA Round TableBild: Studie "Payment Germany 2015": Zukunftsszenarien auf dem 14. easycash SEPA Round Table
Studie "Payment Germany 2015": Zukunftsszenarien auf dem 14. easycash SEPA Round Table
Ratingen, Mai 2011. "Payment Germany 2015": Nichts Geringeres als die Zukunft des Zahlungsverkehrs stand auf der Agenda des 14. easycash SEPA Round Table. Der Event, zu dem Teilnehmer aus Finanzbranche und Handel regelmäßig zusammenkommen, fand diesmal am 9. Mai 2011 in Köln statt. Im Auftrag der easycash hatte das Hamburger Beratungsunternehmen Innovalue …
Bild: United Online Services GmbH: eCommerce-Lösungen mit Dragon SoftwareBild: United Online Services GmbH: eCommerce-Lösungen mit Dragon Software
United Online Services GmbH: eCommerce-Lösungen mit Dragon Software
… professionelle Paymentlösungen und den dazu ergänzenden Services zuständig. Der langjährige Payment Service Provider bietet zur zuverlässigen Abwicklung des elektronischen Zahlungsverkehrs im Internet sichere, anpassungsfähige Zahlungssysteme für kleine bis große eCommerce Projekte. Das umfangreiche Produktportfolio beinhaltet außerdem Leistungen, wie …
Bild: ISO 20022: DPS zeigt Lösungen zur „Coexistence Phase“ aufBild: ISO 20022: DPS zeigt Lösungen zur „Coexistence Phase“ auf
ISO 20022: DPS zeigt Lösungen zur „Coexistence Phase“ auf
… müssen eine Antwort auf das Risiko eines Datenverlusts bei der Konvertierung von MX auf MT geben. Die Zeit drängt: ISO20022 wird zum De-Facto-Standard des internationalen Zahlungsverkehrs. Ab Ende 2021 müssen Cross-Border und High Value Payments auf ISO20022 (MX) migriert werden. Für Cross-Border-Payments ist dies der Beginn der Koexistenzphase, mit …
Bild: 8. easycash SEPA Round Table in München - Zahlungsdiensterichtlinie - Gesetzesänderungen nehmen Formen anBild: 8. easycash SEPA Round Table in München - Zahlungsdiensterichtlinie - Gesetzesänderungen nehmen Formen an
8. easycash SEPA Round Table in München - Zahlungsdiensterichtlinie - Gesetzesänderungen nehmen Formen an
Ratingen, März 2009. Neuerungen durch die Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive – PSD) waren das zentrale Thema des achten SEPA Round Tables der easycash, der am 17. Februar in München stattfand. Den passenden Rahmen für die mittlerweile fest in der Agenda der Paymentbranche etablierte Veranstaltung bildete das traditionsreiche Spezialitätenhaus …
Sie lesen gerade: Payment Services Directive II (PSD II) - Liberalisierung des elektronischen Zahlungsverkehrs