openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Mit kleinen Schubsern aus der Schuldenfalle

Bild: Mit kleinen Schubsern aus der Schuldenfalle
Dr. Michael Schäfer, KRUK Deutschland
Dr. Michael Schäfer, KRUK Deutschland

(openPR) Berlin, 23. Februar 2017 Über Geld spricht man bekanntlich nicht – und über Schulden sprechen die Deutschen noch weniger. Dabei bestimmen Schulden heute den Alltag in Deutschland: Die gesamten Verbindlichkeiten der privaten Haushalte beziffert die Bundesbank derzeit auf 1,662 Milliarden Euro. Laut einer Studie der GFK Finanzmarktforschung nutzt jeder dritte deutsche Haushalt auch Ratenkredite zum Bezahlen von Konsumgütern, wie etwa einem Auto oder Laptop. Jeder zehnte Deutsche kann dabei seinen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen, so der Schuldneratlas 2016.


Grund für das Schweigen: Das Thema Schulden ist oft mit negativen Gefühlen besetzt. So ermittelte TNS Emnid im Rahmen der KRUK-Schuldenweltenstudie 2015, dass Stress (67 Prozent), Verunsicherung (64 Prozent) und Angst (59 Prozent) die häufigsten Emotionen sind, die die Deutschen mit Schulden verbinden. Auch Ruhelosigkeit (58 Prozent) und Scham (43 Prozent) wurden genannt. „Gerade diese negativen Gefühle wie Angst und Scham führen dazu, dass Menschen mit Schulden sich verstecken und ihr Problem sich so noch verschlimmert“, erklärt Dr. Michael Schäfer, Geschäftsführer der KRUK Deutschland GmbH. Als größter Forderungsmanager Zentraleuropas hat sich die KRUK-Gruppe zum Ziel gesetzt, Emotionen und Verhalten von Schuldnern besser zu verstehen, um seinen Kunden individuell optimierte Hilfestellungen zur Bewältigung ihrer Schulden anbieten zu können.

Auch bei Finanzen: Irrationales Verhalten an der Tagesordnung
Die moderne Verhaltensökonomie liefert KRUK wichtige Erklärungsansätze dazu, wie Menschen Entscheidungen treffen: Danach wenden sich Wissenschaftler wie der Psychologe und Nobelpreis-Träger Daniel Kahnemann mittlerweile vom Modell des „homo oeconomicus“ ab, nach dem jeder Mensch ausnahmslos rational denkt und stets zu seinem Nutzen handelt. Laut Kahnemanns Buch „Schnelles Denken, langsames Denken“ haben, ganz im Gegenteil, gerade Gefühle wie auch soziale Normen großen Einfluss auf menschliche Entscheidungen.
Auch Richard Thaler und Cass Sunstein, Autoren des Buches „Nudge – Wie man kluge Entscheidungen anstößt“, belegen, dass Menschen doch keine perfekten „Econs”, sondern oft irrational handelnde „Humans” sind, die auch mal unter mangelnder Selbstkontrolle leiden, sich gelegentlich beeinflussen lassen oder bei komplexen Fragen ins Schwimmen geraten. Thaler und Sunstein haben untersucht, wie man den Menschen helfen kann, mit komplexen Sachverhalten umzugehen oder Versuchungen zu widerstehen und so das Gemeinwohl zu fördern. Mit Hilfe des sogenannten Nudgings – Englisch für: sanftes Schubsen – wollen sie sie dabei unterstützen, bessere Entscheidungen zu treffen, ohne dabei ihre Freiheiten einzuschränken. Wird etwa in der Kantine das Obst bequem in Griffnähe präsentiert, Kuchen und Süßigkeiten dagegen weiter entfernt, greifen die Gäste öfter zu Obst. Ein weiteres Beispiel: „Wenn man Menschen am Tag vor einer Wahl fragt, ob sie wählen gehen, kann man die Wahrscheinlichkeit, dass sie es tun, um bis zu 25 Prozent steigern“, schreiben die beiden Forscher.

Vereinfachen, Visualisieren, Belohnen: wie KRUK das Nudging zum Wohl seiner Kunden nutzt
In diesem Sinne setzt auch KRUK auf das sanfte „Anschubsen“: Denn um Menschen zu helfen, das Richtige zu tun, reicht es häufig schon, Kleinigkeiten im Prozess zu ändern. KRUK arbeitet dazu mit drei klaren Prämissen: Vereinfachen, Visualisieren, Belohnen.
„Geht es um schwierige, komplexe und selten zu treffende Entscheidungen, zu denen Finanzdinge ja häufig gehören, sind viele Verbraucher oft wie gelähmt. Aus Angst, falsche Entscheidungen zu treffen, belassen sie alles beim Alten – selbst wenn es ihren Interessen deutlich widerspricht“, erklärt Dr. Schäfer. Wer, wie KRUK, das Verbraucherverhalten verändern will, muss daher komplexe Sachverhalte so einfach wie möglich darstellen und so eine entsprechende Akzeptanz erreichen.
„Vielfach ist unser erster Schritt also, erst einmal Transparenz zu schaffen: Unsere Berater am Telefon und im Außendienst klären mit den verschuldeten Verbrauchern, wie ihre finanzielle Situation genau aussieht, welche Informationen sie zur Finanzplanung brauchen und wo sie sich diese beschaffen können“, so Schäfer. Sind die Rahmendaten klar, fällt es den meisten Betroffenen deutlich leichter, den Weg aus den Schulden zu finden. An ihre persönliche Situation individuell angepasste Ratenzahlungsvereinbarungen ermöglichen ihnen die schrittweise Rückzahlung ihrer Schulden und: „Dank fristgerecht getilgter Raten bekommen viele ihre Situation wieder gut in den Griff.”
Die Fortschritte bei der Schuldentilgung sind auf dem Online-Portal www.eKruk.de jederzeit nachvollziehbar – jede Rate ist ein Erfolg. Und jeder Kunde erhält nach der Schuldentilgung einen Brief, in dem KRUK für die Zusammenarbeit dankt und ihn zu seinem Durchhaltevermögen beglückwünscht. Dazu Schäfer: „Uns geht es vor allem darum, Hürden abzubauen und es unseren Kunden so einfach wie möglich zu machen. Wir unterstützen sie, indem wir mit ihnen einen Haushaltsplan aufstellen oder per SMS an die nächste fällige Rate erinnern. Kleiner Anstoß, große Wirkung!“
Überdies besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am KRUK-eigenen Loyalitätsprogramm: Ähnlich wie bei Bonus-Programmen von Airlines oder Einzelhändlern bekommen die Teilnehmer Bonuspunkte für die Rückzahlung. Und nach Zahlung ihrer letzten Rate erhalten sie eine attraktive Prämie nach Wahl, zum Beispiel eine Armbanduhr, eine Akustikgitarre oder eine Waschmaschine. Aktuell nehmen rund 45.000 KRUK-Kunden aus Polen und Rumänien an diesem Programm teil, die Ausweitung in weitere Länder ist derzeit in Arbeit.
„Das Nudging bietet uns die Möglichkeit, unseren Kundenservice weiter zu verbessern. Angebote wie der Erinnerungsservice per SMS oder das Loyalitätsprogramm motivieren unsere Kunden, die für sie richtigen Entscheidungen zu treffen und sich so aus der Schuldenfalle zu befreien“, so Schäfer. Die KRUK-Strategie zeigt Wirkung: Ein Großteil der Kunden sind sehr zufrieden mit der Arbeit von KRUK und 66 Prozent würden den Forderungsmanager sogar weiterempfehlen.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 940403
 848

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Mit kleinen Schubsern aus der Schuldenfalle“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von KRUK Deutschland GmbH

Bild: Armes Europa: Nur 6 Prozent haben keine GeldsorgenBild: Armes Europa: Nur 6 Prozent haben keine Geldsorgen
Armes Europa: Nur 6 Prozent haben keine Geldsorgen
KRUK-Schuldenweltenstudie zum Thema Beruf, Finanzen und Schuldenneigung Berlin, 28. November 2017. Viele Europäer (64 Prozent) sehen ihre finanzielle Situation kritisch: Bei 25 Prozent bleibt am Ende des Monats nichts übrig, oft reicht das monatliche Budget kaum für die laufenden Kosten. Weitere 39 Prozent kommen über die Runden, ungeplante Ausgaben sind jedoch ein Problem für sie. Nur bei 29 Prozent bleibt nach den Ausgaben für den täglichen Bedarf noch Geld zum Sparen übrig. Immerhin 6 Prozent der befragten Europäer müssen sich über Geld k…
Bild: Deutsche Verbraucher: Kein Auskommen mit dem EinkommenBild: Deutsche Verbraucher: Kein Auskommen mit dem Einkommen
Deutsche Verbraucher: Kein Auskommen mit dem Einkommen
KRUK-Schuldenweltenstudie zum Thema Beruf, Finanzen und Schuldenneigung • Repräsentative Umfrage von Schuldenmanager KRUK und KANTAR TNS im Herbst 2017 • Zentrale Fragen: Wie bewerten deutsche Arbeitnehmer verschiedener Branchen ihre finanzielle Situation – und wie kommen sie mit ihrem Einkommen zurecht? • Überraschendes Ergebnis: Gerade, wer mit seinem Budget zufrieden ist und sich selbst zu den Gutverdienern zählt, gehört oft zu den säumigen Zahlern und hat zum Teil hohe Schulden Berlin, 21. November 2017. Der europaweit agierende Forderu…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Der Weg aus der SchuldenfalleBild: Der Weg aus der Schuldenfalle
Der Weg aus der Schuldenfalle
Gerade heutzutage, inmitten der Wirtschaftskrise, geraten immer mehr Leute in sie hinein. Gemeint ist die Schuldenfalle. Ein trauriges Thema, das mittlerweile nicht mehr aus dem aktuellen Geschehen wegzudenken ist. Oftmals können die Schuldner nicht einmal etwas für ihre Misere, wenn zum Beispiel der Betrieb aufgrund der schlechten Auftragslage pleite …
Vorsicht, Geld-Falle
Vorsicht, Geld-Falle
Wie komme ich bloß aus der Schuldenfalle raus? Und wie gerate ich erst gar nicht in sie rein? Immer mehr Konsum-Berauschte suchen eine Antwort auf diese Fragen – und finden sie in dem neuen Ratgeber „Geldfallen”. Dieter Kumpf zeigt hier jede versteckte Schuldenfalle, die uns im Alltag droht, und erklärt uns zugleich in leicht verständlichen Worten, wie …
Bild: Geldsorgen - Schulden? Neuer Experten-Ratgeber hilft Menschen in der SchuldenfalleBild: Geldsorgen - Schulden? Neuer Experten-Ratgeber hilft Menschen in der Schuldenfalle
Geldsorgen - Schulden? Neuer Experten-Ratgeber hilft Menschen in der Schuldenfalle
Mehr als die Hälfte aller Bundesbürger stecken laut Soziologen und Verbraucherverbänden in der Schuldenfalle, haben Stress mit Banken, Kreditkartenunternehmen, Versandhaus-Raten, Auto-Leasing. Sie haben Angst vor Konto- und Gehaltspfändungen, Kreditkündigungen, Gerichtsvollziehern, Inkasso-Geldeintreibern, kämpfen mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wie …
Bild: Der Handyvertrag kann zur Schuldenfalle werdenBild: Der Handyvertrag kann zur Schuldenfalle werden
Der Handyvertrag kann zur Schuldenfalle werden
Handyvertrag = Schuldenfalle? Immer wieder und vor allem fallen Jungendliche in die Handy-Schuldenfalle. Sie leben über ihre Verhältnisse und verlieren schnell den Überblick der Handykosten. Innerhalb von kurzer Zeit kann sich ein Berg an Schulen anhäufen, gerade der Handyvertrag wird in solchen Fällen immer wieder erwähnt. Die Schuldenfalle kann durch …
Verschuldungsrisiko im Frühstadium stoppen. Advanced Capital AG adressiert junge Zielgruppe.
Verschuldungsrisiko im Frühstadium stoppen. Advanced Capital AG adressiert junge Zielgruppe.
… das Verschuldungsrisiko besonders hoch ist. Betreibungen und Inkasso sind auch bei Jugendlichen keine Ausnahme mehr. "Jugendlicher machte 10'000 Franken Schulden bei Zalando", "Schuldenfalle Onlineshopping", "Generation Minus", "jeder dritte Jugendliche bereits verschuldet" - dies sind nur einige der Meldungen in den Medien zum Finanzproblem der jungen …
Schuldnerberatung Hamburg
Schuldnerberatung Hamburg
… können zur erheblichen Einschränkung des Lebens des Schuldners führen. Wir verschaffen uns gemeinsam mit Ihnen einen Überblick über Ihre Situation, wie Sie aus Ihrer Schuldenfalle rauskommen und Ihre Schulden mit der Privatinsolvenz abbauen. Alle Termine sind kurzfristig und ohne Wartezeiten. Ihre Rechnungen wachsen Ihnen über den Kopf, Sie haben den …
Bild: Raus aus der Schuldenfalle - Tipps vom ExpertenBild: Raus aus der Schuldenfalle - Tipps vom Experten
Raus aus der Schuldenfalle - Tipps vom Experten
… Kreditraten nicht mehr zahlen kann, findet oft keinen Weg aus dem Teufelskreis. Dabei gibt es Hilfe. Wie man mit den Neuerungen im Insolvenzrecht schneller aus der Schuldenfalle kommt, erklärt Schuldnerberater Ralf Bornemann.Immer mehr Menschen können ihre Schulden nicht mehr bezahlen. Was sind die Ursachen dieser bedenklichen Entwicklung? Ab wann gilt man als …
Bild: Zukunftsexperte empfiehlt "skoptimistisches" Denken in der Krise
Zukunftsexperte empfiehlt "skoptimistisches" Denken in der Krise
… Erfahrungen und durch die unnachahmlich inspirierende Art, sich durch die schwierigen Themen der Welt zu bewegen. Mit so viel schriftstellerischem Optimismus, so vielen kleinen mentalen Schubsern und so viel Lebensmut beantwortet der Autor die vielen Zukunftsfragen, die er seinen Lesern stellt, fast von alleine. Es ist ein ganz neues Genre der satirisch-leicht-verpackten …
Reform zum Verbraucherinsolvenzrecht im Juli 2014
Reform zum Verbraucherinsolvenzrecht im Juli 2014
War früher für die Verbraucher die Privatinsolvenz der letzte Ausweg aus der Schuldenfalle, der jedoch einen harten, Jahre überdauernden Eingriff in das Leben der Betroffenen bedeutete , so ist nach einer entsprechenden Neuregelung zum 01.07.2014 das Entkommen aus der Privatinsolvenz nach drei Jahren bei entsprechender Tilgungsleistung möglich. Die Grundlage …
Bild: Raus aus der Schuldenfalle – ohne neue Kredite
Raus aus der Schuldenfalle – ohne neue Kredite
Wer in der Schuldenfalle steckt, sucht meist nach schneller Entlastung. Der naheliegende Gedanke ist oft ein neuer Kredit, um offene Rechnungen, Mahnungen oder laufende Raten abzulösen. Doch genau dieser Weg kann die finanzielle Lage verschärfen. Wenn das Einkommen bereits durch bestehende Verpflichtungen belastet ist, bedeutet ein weiterer Kredit vor …
Sie lesen gerade: Mit kleinen Schubsern aus der Schuldenfalle