(openPR) Jeden Wochentag, von morgens früh bis spät nachmittags, gibt der Pausengong gleichmäßig den Takt vor - ein wohl organisiertes System. Dies ins Wanken zu bringen, gar aus dem Gleichgewicht, dazu braucht es schon einige Einflussfaktoren. Mit "Vom Tod, der Schule und vom Lernen" geben die Autoren Claus H. Brasch und Norbert Weppelmann einen Einblick in die Strukturen und Prozesse einer Schule und lassen ebendiese Faktoren sichtbar werden.
Nachhaltigkeit und Effektivität für den Unterricht ist schnell zum optimalen Ziel erklärt. Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Schulen in vielen kleinen Schritten die richtigen Dinge tun, kann das auch funktionieren - zumindest in der Theorie.
Dennoch können die vielen kleine Schritte zum nachhaltigen Unterricht schnell in einer realen Blockade versanden. Gegensätzliche Interessen ergeben sich bei den Beteiligten leicht aus unterschiedlichen persönlichen Erfahrung oder der Position innerhalb der Organisationsstruktur. So bestimmen wechselnde Perspektiven nicht nur diese Bildungsgeschichte, sondern auch die Wahrnehmung und vor allem Akzeptanz der Beteiligten von organisatorischen Maßnahmen.
Bei dieser Bildungsgeschichte handelt es sich nicht um eine wissenschaftliche Analyse, aus der sich dann ein Forderungskatalog für zukunftsorientierte Bildung ableiten lässt. Die Realitätsbausteine,
verdichtet auf einen Zeitraum zwischen Oster- und Sommerferien, beleuchten die gleichgewichtskritischen Elemente des Systems Schule. Ausgehend von dem Tod einer Lehrkraft wird ein Bogen gespannt zwischen der Perspektive der Schulleitung und den Unterrichtenden. So entwickelt sich ein differenzierter Blick auf das Innenleben einer Schule.
Autoren:
Claus H. Brasch, gelernter Kaufmann im Groß-und Außenhandel, studierter Dipl. Handelslehrer und M.A. Schulmanagement, tätig in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Lehrkräfte. Veröffentlichungen im Schulbuchbereich sowie in fachdidaktischen Kontexten. Letzte Publikation: Damit das Lernen gelingt, 2016. Lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Norbert Weppelmann lebt in Ostholstein. Nach einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium mit anschließender Promotion in Hamburg arbeitete er im Schuldienst an Berufsbildenden Schulen. Berufsbegleitend absolvierte er den Studiengang Schulmanagement in Kiel.
Er veröffentlichte zunächst Schulbücher zu Themen wie Organisation, Netzplantechnik, Datenverarbeitung und Programmierung. Im Anschluss daran Schriften zur historischen Schulentwicklung, zum Schulrecht und zum Schulmanagement.
Die Bildungsgeschichte "Vom Tod, der Schule und vom Lernen" erschien im Verlag Shaker Media, Aachen im Dezember 2016.
Autoren: Claus H. Brasch und Norbert Weppelmann
ISBN 978-3-95631-505-3, 187 Seiten, 12,90 EUR, Paperback
Leseprobe: www.shaker-media.de/shop/978-3-95631-505-3





















