(openPR) Unna/Düsseldorf im Juli 2006. Endlich Sommer! Doch bei vielen Menschen lösen die erhöhten Temperaturen keine Freude aus, im Gegenteil – sie leiden unter Müdigkeit-, Schlappheit, dicken Beinen und Füßen sowie unter starkem Schwitzen. „Für unser Herz- Kreislauf-System bedeutet sommerliche Hitze eine extreme Belastung. Unser Körper arbeitet fast doppelt soviel wie sonst, um unsere eigene Temperatur konstant zu halten. Er muss also mehr Energie produzieren und Wärme abgeben, Folge: starkes Schwitzen“, erklärt Afschin Fatemi, Facharzt für Dermatologie und ärztlicher Leiter der S-thetic Clinicen in Unna, Düsseldorf und München. Hautgefäße erweitern und Rötungen entstehen, zudem verliert der Stoffwechsel notwendige Salze und Mineralien. Doch bereits einfache Maßnahmen und Regeln stabilisieren den Kreislauf und ermöglichen einen lustvollen, erfrischenden Sommer.
Tipps für warme Stunden
•Richtig trinken: zwei bis drei Liter Mineralwasser am Tag mit möglichst viel Kalium und Magnesium. Zusätzlich Frucht- und Gemüsesäfte wie beispielsweise Tomatensaft trinken, um den Mineralgehalt zu steigern. Gemüsebrühe gleicht Elektrolyt- und Kochsalzverluste aus. Getränke nur leicht kühlen, denn extrem kalte Säfte rufen den gegenteiligen Effekt hervor: Der Körper muss mehr Wärme produzieren, um die Flüssigkeit auf Körperwärme zu bringen.
•Kleine Portionen essen, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten. Die mediterrane Küche empfiehlt sich bei warmen Temperaturen, denn viel frisches Obst, Gemüse, Fisch und in Maßen Olivenöl wirken positiv auf Herz- Kreislauf-System sowie Stoffwechsel und beugen Erkrankungen vor.
•Wenn Beine und Füße anschwellen: einfach kurz hochlegen oder mit kaltem Wasser abspritzen. Gelegentliches Kühlen der Unterarme regt zudem das Herz- Kreislauf-System beziehungsweise den Blutkreislauf an.
•Sport: nur in frühen Morgen- oder Abendstunden betreiben, besonders die Stunden zwischen 12 und 14 Uhr meiden. Gut: leichte Aktivitäten wie Schwimmen oder Wandern. Jedoch sollte die Wassertemperatur nicht zu kalt sein, denn sonst könnte ein Kälteschock für den aufgeheizten Körper entstehen.
•Sonnenbaden: Eincremen nicht vergessen. Helle Hauttypen sollten einen höhern Lichtschutzfaktor verwenden. Kopfbedeckungen vermeiden einen gefährlichen Sonnenstich. Bei leichten Hautrötungen und Juckreiz lieber wieder leichte sommerliche Bekleidung anziehen.
•Wechselduschen regen den Kreislauf an und stärken zudem die Abwehrkräfte.
•Locker sitzende Kleidung aus Naturmaterialien wie beispielsweise Baumwolle vermeiden einen Wärmestau und ermöglichen eine größtmögliche Luftzufuhr für die Haut.
Dank Mini-OP: Schweiß einfach absaugen
Helfen auch die besten Tipps nicht und der Schweiß fließt und fließt, steckt in vielen Fällen eine Krankheit dahinter: die so genannte Hyperhidrose, unter der viele Menschen leiden. „Wir behandeln Betroffene im Bereich der Achseln mit einer modernen Schweißdrüsenabsaug-Technik“, erklärt Fatemi. Unter einer speziell für diesen Eingriff optimierten Tumeszenzlokalanästhesie erfolgt über zwei kleine Schnitte der Zugang zu den Drüsen. „Mit einer nur drei Millimeter dicken Kanüle saugen wir Schweißdrüsen in fünf bis zehn Minuten ab. Der komplette minimalinvasive Eingriff dauert nur eine halbe Stunde. Anschließend verschließen wir die Wunde mit einem Spannpflaster“, beschreibt Afschin Fatemi, Vorreiter auf dem Gebiet der Schweißdrüsenabsaugung. Nach dem ambulanten Eingriff spricht nichts gegen einen direkten Wiedereinstieg in den Alltag. „Behandelte Personen müssen nach dem Eingriff 14 Tage lang ein Kompressionshemd tragen und zum Schutz vor Infektionen Antibiotika nehmen“, erläutert Fatemi. Schwellungen und leichte, bläuliche Flecken verschwinden bereits nach wenigen Tagen.









