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Trumpp schreibt über Burnout

14.12.201614:06 UhrKunst & Kultur
Bild: Trumpp schreibt über Burnout
© G. Trumpp
© G. Trumpp

(openPR) Tiefe Blicke in zerstörte Seelen

- Burnout-Roman einer Führungskraft
- Krankheit hat System und muss verhindert werden
- Alle Hierarchieebenen in Unternehmen betroffen
- Hinschauen, erkennen, helfen!

Stuttgart (gerald.trumpp/14.12.2016) „So viele zerstörte Seelen. Warum akzeptieren wir das?“, fragt sich Gerald Trumpp in seinem neuen Roman. Mit „Burn Out – Fred macht frei“ greift er ein aktuelles Thema auf, das von Zeit zu Zeit immer wieder für einen Aufschrei in der Gesellschaft sorgt. Doch Aufschrei reicht Trumpp nicht. Er geht weiter. Indem er seine Geschichte als Aussteiger-Krimi bezeichnet, stellt er zwei brisante Behauptungen auf. Burnout zerstört Existenzen Und, noch schlimmer, Burnout wird von der Gesellschaft systematisch erzeugt. Dabei ist niemandem bewusst, auf welchem Pulverfass wir sitzen. Bei der Beweisführung darf man als Leser nicht auf Schonung hoffen. Es gibt Tote, Albträume, die eines Psychopathen würdig sind, und albtraumhafte Figuren, die die Insassen einer Kurklinik, allen voran den Projektleiter Frederic Gruber, fast um den Verstand bringen. „Ich will zeigen, wie es sich mit Burnout lebt“, so Trumpp über seine Absichten. Seine Hauptfigur ist in der Tat nicht zu beneiden. Als Frederic Gruber seinen Job an den Nagel hängt, weiß er nicht, ob er je zurückkehren wird. An seinen Schreibtisch, in sein Haus, zu seiner Familie. Das alles steht auf dem Spiel.

„Das ist keine Frage der Zeit, sondern eine Frage des Umgangs mit der Situation“, meint Trumpp. Er, als Führungskraft in einem internationalen Großkonzern beheimatet, spricht aus Erfahrung. Doch im Gegensatz zu seinem Protagonisten, der sich nicht nur Kollegen und Vorgesetzten, sondern auch sich selbst immer wieder erklären muss, hat Trumpp ähnliche Stresssituationen anders wahrgenommen. Er weiß, dass die Wiedereingliederung eines Betroffenen dauern kann. Aber sie kann eben auch von Erfolg gekrönt sein. Dennoch: Aus seiner Sicht gehört das Thema grundsätzlich und rechtzeitig auf den Tisch. „Burnout grassiert. Aber gerade weil die Folgen so unüberschaubar sind, müssen wir mehr tun, um diese Erkrankung wirksam zu verhindern.“

Trumpp kritisiert in seinem Roman die Unfähigkeit der Gesellschaft im Umgang mit ihren Leistungsträgern. Er konfrontiert Fred mit der Erinnerung an Kollegen und Mitpatienten, bei denen er erst im Rückblick ähnliche Anzeichen der Erkrankung erkennen kann wie bei sich selbst. Es sind Leistungsträger der verschiedenen Hierarchieebenen, in ihren Firmen als Erfolgsfaktor wahrgenommen, gleichzeitig gnadenlos verheizt. „Betroffene können sich kaum wehren“, sagt Trumpp. „Aus unerklärlichen Gründen fordert man von ihnen, was für andere nicht zu gelten scheint.“ Für ihn ist das eines der letzten Rätsel der Arbeitswelt.

Trumpp neigt deshalb zu Überspitzungen. Der Job eines Autors, der den Finger auf die Wunde legt. Er belastet seine Figur Fred mit innerer Zerrissenheit, die dem Betroffenen kaum erlaubt, sich zu seiner Krankheit zu bekennen. Er schildert dessen Zweifel an sich selbst und den Glaube an die eigene Schuld, das eigene Versagen. Und er mutet dem Leser zu, sich die Tragweite der Tragödie mit der Bezeichnung Burnout in den dunkelsten Schattierungen vorzustellen. Trumpp lässt durchblicken, zu welchen Wahnsinnstaten Betroffene in der Lage sind, wenn ihre Leidensfähigkeit erschöpft, der Point of no return erreicht ist. Sollte uns seine Geschichte deshalb ängstigen? „Wie man es nimmt“, so der Autor. „Zumindest darf sie als Ermunterung verstanden werden, hinzuschauen, hinzuhören und Hilfe anzubieten, wenn beim Kollegen, Freund oder Partner das Nervenkostüm beängstigend dünn wird. „Burn Out – Fred macht frei“ ist als eBook und Taschenbuch auf amazon erschienen.

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