(openPR) Beim siebten cologne IT summit_ wird die Zukunft greif- und erlebbar: IBM’s intelligenter Roboter NAO stattet dem Digitalisierungskongress einen Besuch ab. Die Kongressinhalte widmen sich derweil den fundamentalen Fragen, die sich Unternehmen angesichts der Digitalisierung stellen. Auch in diesem Jahr werden die hochkarätigen Speaker in den Räumen der IHK zu Köln fundierte Antworten liefern.
Laut Modellberechnungen des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) könnten Unternehmensprozesse in zehn Jahren voll digitalisiert sein. Daraus ergeben sich für Entscheidungsträger vielfältige Fragen. Welche Auswirkungen wird die Digitalisierung auf die Beziehung zu Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten haben? Oder: Wie verhält es sich mit dem Wettbewerb - kommt die Konkurrenz auch künftig nur aus angestammten Märkten?
Informationsbedarf besteht auch beim Thema Datensicherheit. Denn Angriffe auf die besonders sensiblen Bereiche von Unternehmen und Institutionen nehmen zu. Jüngst richteten sie sich sogar gegen Krankenhäuser – mit katastrophalen Auswirkungen. Operationen konnten nicht durchgeführt werden, Notfallpläne mussten greifen. Das Beispiel zeigt: Es besteht akuter Handlungsbedarf.
Die Transformation zur Digital Economy hat aber noch weitere Themenfelder aufgeworfen, die der Erklärung bedürfen: Big Data, Digital Mobility, Künstliche Intelligenz, Digital Readiness, Digital Leadership und, und, und.
Doch welche Themen sind für welche Geschäftsbereiche relevant? Und: Welche Potenziale bieten sie? Die Antworten auf alle offenen Fragen liefert der Wirtschaftskongress cologne IT summit_ am Donnerstag, 26. Januar 2017, in den Räumen der Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK), die gemeinsam mit der Stadt Köln wieder die Schirmherrschaft übernimmt.
Auf der Agenda stehen Themen wie:
• Megatrend Blockchain - Hype oder echte Perspektive für Unternehmen?
• Künstliche Intelligenz - gewinnen Roboter, Algorithmen und Daten das Rennen um Industrie 4.0?
• Datability - Erfolgsmodelle im Big Data
• Strategische Erfolgsperspektive "Virtual und Augmented Reality" für Unternehmen.
• Digital Readyness - Wie digital fit ist mein Unternehmen?
• Too quick to fail - schneller Handel, rascher Wandel - digitale Strategien des Groß- und Einzelhandels
• Design-Thinking
• Cybersecurity
Auf dem Podium nehmen führende Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Forschung und Lehre Platz. Zugesagt haben: Stefan Auerbach, CEO bei Lufthansa Systems, Professor Heinrich Schradin, geschäftsführender Direktor des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln, Professor Wolfgang Prinz, stellvertretender Institutsleiter am Fraunhofer FIT, Riccardo P. Sperrle, CIO der Tengelmann-Gruppe, Dr. Henry Goecke vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln.
Ebenfalls mit dabei ist Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW). Er warnt vor allem davor, dass Deutschland den Strukturwandel nicht verschlafen darf. „Aktuell sind gerade bei der Infrastruktur und mit den ungeklärten Rechtsfragen noch bedeutende Baustellen offen. Diese müssen zeitnah angegangen und gelöst werden, damit Deutschland gestärkt aus der digitalen Transformation hervorgeht. Dabei ist keineswegs ausschließlich die Politik gefragt“, so Hüther. „Auch die Unternehmen müssen sich mehr auf diesen Prozess einlassen und ihn aktiv mitgestalten. Hier ist noch viel Luft nach oben.“
Einen Ausblick darauf, wie die vollvernetzte Zukunft aussehen könnte, wenn alle strukturellen Probleme gelöst sind, liefert Markus Kaiser. Der Professor für Medieninnovationen und digitalen Journalismus an der Technischen Hochschule Nürnberg ist zum Beispiel überzeugt, dass sich die virtuelle und die erweiterte Realität von der Spielerei zur ernstzunehmenden Anwendung mausert.
„Ich habe an einem Projekt mitgearbeitet, bei dem wir Architekten mit Virtual Reality zusammengebracht haben. Künftige Haus- und Wohnungsbesitzer konnten so durch ihre neue Immobilie im Holodeck 4.0 vom Fraunhofer-Institut in Nürnberg laufen, obwohl diese noch nicht gebaut war“, so Kaiser.
Auch die Automobilindustrie beschäftige sich intensiv mit diesem Thema. „Ich sitze zum Beispiel in einer Arbeitsgruppe der Akademie für Technikwissenschaften in Berlin zum automatisierten Fahren. Wenn man den Wagen nicht mehr selbst steuern muss, können die Scheiben zu Bildschirmen werden.“ Zwei weitere Megathemen der Zukunft werden Künstliche Intelligenz und Chatrobots sein, ist Kaiser überzeugt.
Georg Ruppert, Organisator des cologne IT summit_, sieht’s ähnlich. Umso mehr freut er sich, den Digitalpionier IBM als Partner gewonnen zu haben. „Mit dem Großrechner "Watson" hat IBM erste Anhaltspunkte geliefert, auf welche Veränderungen wir uns im Bereich der Künstlichen Intelligenz einstellen können“, sagt Ruppert. „Die Architektur ist darauf ausgelegt, die natürliche menschliche Sprache zu verstehen, den Kontext zu analysieren und präzise Antworten auf Fragen in natürlicher Sprache auszugeben.“ Eine Vorstellung davon, wohin sich lernende Computersysteme entwickeln könnten, erhalten die Besucher der Begleitmesse des cologne IT summit_. Hier wird IBM den intelligenten Roboter NAO präsentieren.








