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Rund um den Globus im Einsatz für Schwerverletzte

05.12.201620:19 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Rund um den Globus im Einsatz für Schwerverletzte
Prof. Prof. h.c. mult. Dr.med. Dr.h.c Klaus von Wild (© Prof. Klaus von Wild)
Prof. Prof. h.c. mult. Dr.med. Dr.h.c Klaus von Wild (© Prof. Klaus von Wild)

(openPR) Professor Klaus von Wild, Kuratoriumsmitglied der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, wird Distinguished Professor der Fujita Health School in Japan.

Münster/Bonn: Damit Menschen mit schweren Schädigungen des zentralen Nervensystems wieder ins Leben zurückfinden, braucht es mehr als effiziente Neurochirurgie, weiß Professor Klaus von Wild aus Münster. Deshalb kooperiert er seit Jahrzehnten mit Experten aus anderen Disziplinen und aus aller Welt – das wurde jetzt mit einer Ehrung in Japan gewürdigt. Am 1. Oktober 2016 berief die Fujita Health University in Nagoya-Toyoake den Neurochirurgen zum Distinguished Professor. Mit der Ernennung beginnt auch eine Phase der intensiven Zusammenarbeit zwischen dem Universitätsklinikum Münster und der Fujita Health University.



„Mein ganzes Trachten ist darauf gerichtet, die Lebensqualität von Patienten nachhaltig zu verbessern“, betont von Wild. Dabei helfen ihm seine Recherchen in aller Welt. Nach Japan kam er erstmals 1973 durch ein Vortragsstipendium. Seitdem fand von Wild im Land der aufgehenden Sonne vielfach Anregungen dazu, was Patienten mit Schädigungen des zentralen Nervensystems (ZNS) bei ihrer Genesung voranbringt. Die japanische Tradition, in den Genesungsprozess die ganze Familie der Patienten mit einzubinden, nennt er nachahmenswert. Zudem lobt er die Mischung aus Forschergeist, Weltoffenheit und buddhistischer Grundhaltung, die viele japanische Mediziner zeigen.

Pionier der neurochirurgisch-neurotraumatologischen Frührehabilitation

Nach Medizinstudium in Frankfurt am Main, Wien und München fand er früh sein Spezialgebiet und konzentrierte sich seitdem darauf, Menschen mit Schädigungen des ZNS das Leben zu retten. 1968 wurde von Wild promoviert, als Facharzt habilitiert er sich 1977. Um Kinder und Erwachsene nach Unfällen sowie tumorbedingten Operationen optimal versorgen zu können, verfolgte der Neurochirurg seit Beginn seiner Karriere den Ansatz, möglichst schon in der Akutphase, mit der Rehabilitation zu beginnen. Der Erfolg gab von Wild Recht. 1982 wurde von Wild Chefarzt der Neurochirurgie am Clemenshospital Münster. Mehr als 5.000 Menschen hat er als verantwortlicher Neurochirurg operiert, bevor er 2002 regulär aus seinem Amt ausschied.

Ein Luftkissenbett als Katalysator

Nicht nur das Outcome der Eingriffe, sondern die Rückkehr seiner Patienten in einen erfüllten Alltag und eine nachhaltige Nachsorge der Verletzten lag von Wild durchgehend am Herzen. Dieses Ziel verfolgte auch Hannelore Kohl, als sie 1983 das KURATORIUM ZNS gründete. Darauf fruchtete die gemeinsame Arbeit. Zwei engagierte Menschen, ein gemeinsames Thema – das musste einfach passen! „Ein Luftkissenbett wurde der Katalysator für unsere vertrauensvolle enge Zusammenarbeit“, berichtet von Wild. Er hatte zuvor bei Hannelore Kohl angefragt, ob ein Spezialbett für Schwerstkranke in der neurochirurgischen Abteilung des Clemenshospitals unterstützt werden könnte – das KURATORIUM ZNS sagte zu und finanzierte es. „Ich freute mich so sehr und lud Frau Kohl zur Übergabe nach Münster ein“, erinnert sich von Wild. Dankbar und beeindruckt unterstützte der Neurochirurg fortan die Hilfsorganisation. Zunächst Ende der neunziger Jahre von der Gründerin in den Beirat ihrer Stiftung berufen, ist von Wild seit 2008 Mitglied des Kuratoriums der Stiftung.

Gute Ideen um die Welt tragen

Innerhalb der Stiftung wurde Prof. Dr. Klaus von Wild
schnell der Mann fürs Internationale. 1990 veranstaltete der Neurochirurg gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Hermann Janzik aus Bonn den ersten internationalen Frührehabilitations-Kongress. In den Folgejahren gründete er zahlreiche Fachgesellschaften. Seinen Erfahrungsschatz trägt von Wild auch in ehrenamtlichen Einsätzen um die ganze Welt. Davon zeugen unter anderem seine Ehren- und Gastprofessuren an zahlreichen renommierten Medizinischen Fakultäten weltweit.

Trotz aller Fortschritte bleibt noch viel für Menschen mit Schädelhirnverletzungen zu tun, stimmt Klaus von Wild mit der ZNS – Hannelore Kohl Stiftung überein. Die Prävention von Verletzungen muss weiter vorankommen. Die Patienten haben es noch immer schwer, nach ihrem Unfall den Weg zurück in Schule, Ausbildung und Beruf zu finden. Ihre Familien werden vielerorts unzureichend unterstützt.

Die Langfassung der Pressemitteilung sowie Bildmaterial finden Sie zum Download auf der Website der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung im Bereich Presse.

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