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Röntgenstrahlen: Bald verzichtbar?

30.11.201611:57 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Röntgenstrahlen: Bald verzichtbar?
Schon heute läuft jede OP bild- und IT-gestützt. Kameras, Computer und andere Maschinen verschaffen
Schon heute läuft jede OP bild- und IT-gestützt. Kameras, Computer und andere Maschinen verschaffen

(openPR) Hamburg – Der medizinische Fortschritt kennt keine Grenzen. Was vor einigen Jahren noch als Science-Fiction abgetan wurde, ist schon heute Wirklichkeit: Patientenüberwachung zuhause per Telemedizin oder Roboter, die beim Operieren unterstützen. Minimal-invasive Eingriffe haben sich etabliert, sind aber noch nicht schonend genug für den Patienten. Bei Operationen am Herzen oder Gehirn kommt nach wie vor Röntgenstrahlung zum Einsatz. Das will Philips ändern und arbeitet an der Vision, bis 2026 die Strahlendosis auch bei diesen komplizierten Eingriffen auf Null zu reduzieren.



Schlüsselloch-Operationen, sogenannte minimal-invasive Eingriffe, verringern Komplikationen und beschleunigen die Genesung des Patienten. Bei Routineeingriffen an der Prostata oder am Blinddarm kommt der Arzt trotz dieser Sichtfeld-Einschränkung ohne gleichzeitiges Röntgen aus. Wenn es jedoch um Eingriffe am Herzen oder Gehirn geht, steht bisher noch keine Alternative ohne Röntgenstrahlung zur Verfügung. Bei diesen anspruchsvollen OPs kommt es auf Bruchteile von Millimetern an, hier gibt es keinen Puffer. Daher liefern Röntgengeräte die Positionsbilder, die es dem Chirurgen ermöglichen, das Richtige an der richtigen Stelle zu tun.

„Die Strahlendosis konnte in den letzten Jahren deutlich reduziert werden; aber es gibt bis heute keine Lösung, darauf komplett zu verzichten. Wir bei Philips sind bereits auf dem Weg und entwickeln Methoden und Anwendungen, sodass in zehn Jahren keiner mehr der schädlichen Röntgenstrahlung ausgesetzt sein muss – weder Patient noch Arzt noch OP-Personal“, erläutert Dr. Timo Paulus, Leiter Innovation und Geschäftsentwicklung, die Vision von Philips.

Das Unternehmen ist Vorreiter in der Reduktion der Strahlendosis. Mit Philips AlluraClarity Anlagen werden dem Arzt beispielsweise während einer neurochirurgischen Operation Bilder in gleicher Qualität angezeigt und dabei die Strahlendosis um 73% gegenüber herkömmlichen Methoden reduziert (laut einer Grundsatzstudie in 2011 am Universitätskrankenhaus der Karolinska-Universität in Stockholm, Schweden).

Um die röntgenfreie Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen, dreht Philips an verschiedenen Stellschrauben: „Die Technik ist in der Medizin unaufhörlich auf dem Vormarsch. Das machen wir uns zunutze. Im Fokus stehen für uns eine weitere Verbesserung der Bildqualität und die Ausschöpfung aktueller IT-Entwicklungen“, erklärt Paulus. So will das Unternehmen durch intelligente Kombination verschiedener bildgebender Verfahren die gleiche Bildqualität ohne Röntgenstrahlung erreichen. „Man kann sich das so vorstellen: Bei einer Krebserkrankung zum Beispiel erstellen wir mittels Magnetresonanztomografie vor der OP eine hochauflösende Karte vom Patienten. Im zweiten Schritt bestimmen wir die genaue Position des erkrankten Gewebes durch Ultraschall. Mit ausgeklügelter IT legen wir beide Bilder übereinander. Dann kann der Arzt sicher agieren. Das ist vergleichbar mit einem Navigationssystem im Auto – nur wesentlich präziser“, verdeutlicht Paulus. Die Herausforderung liegt in der intelligenten Zusammenführung der Daten aus beiden Schritten. Hier kommt die Informationstechnologie zum Zug. IT-Systeme verarbeiten große Datenmengen und erkennen dank verschiedener Algorithmen Abweichungen zwischen der ursprünglich aufgezeichneten Anatomie und dem live Ultraschallbild des Patienten während der Intervention. Die Abweichungen werden dann korrigiert und ein Gesamtbild für den Arzt generiert.

„In Zukunft werden Patienten, Kliniken und das Gesundheitssystem weiter vom technischen Fortschritt profitieren. Patientendaten werden flächendeckend elektronisch gespeichert und dem Patienten sowie allen am Behandlungsprozess Beteiligten (das Einverständnis des Patienten vorausgesetzt) zur Verfügung stehen. Dadurch lassen sich unnötige und kostspielige Mehrfachuntersuchen vermeiden. Roboter werden mehr und mehr zum Einsatz kommen, aber den Arzt nie verdrängen; das medizinische Fach- und Erfahrungswissen wird eine Maschine in absehbarer Zeit nicht haben. Bild- und IT-gestützte Systeme werden therapeutische Entscheidungen unterstützen und beschleunigen. Und in all diesen Bereichen arbeiten wir aktiv mit“, fasst Paulus die Innovationsprojekte der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen bei Philips zusammen.


Bildunterschrift:
Dr. Timo Paulus, Leiter Innovation und Geschäftsentwicklung bei Philips in Deutschland, steckt tief in der Forschung und hat sein Ohr am Puls der Zeit.

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