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Dr. med. Katja Hüper (31) mit dem Coolidge Award 2014

02.06.201407:17 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Die junge Preisträgerin sichert dem Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover das Coolidge-Forschungsbudget von 15.000 Euro für die Fortführung ihrer Studien zur Diagnostik des akuten Nierenversagens.



HAMBURG, 30. MAI 2014 – Dr. med. Katja Hüper vom Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover gewinnt den Coolidge Award 2014 mit ihrer Studie: „Multiparametrische, funktionelle Magnetresonanztomografie zur Diagnostik des akuten Nierenversagens und zur Beurteilung der Prognose der Nierenfunktion".

Die Grundlagenarbeit, die zunächst am Mausmodell den prognostischen Wert einer erweiterten MRT-Diagnostik methodisch vorbildlich belegt, adressiert nach Meinung der unabhängigen Jury eine klinisch wichtige und bisher weitgehend ungelöste Fragestellung und hat eine entsprechend hohe Bedeutung.

Aktuell werden die Resultate im Rahmen einer Pilotstudie, die bereits erste Ergebnisse zeigt, auf Patienten übertragen. Das Coolidge Award Forschungsbudget in Höhe von 15.000 Euro wird dementsprechend von Professor Dr. med. Frank Wacker, Direktor des Instituts, zur Unterstützung dieser Forschungsaktivität sehr begrüßt.

Die diesjährigen exzellenten Bewerbungen zum Coolidge Award, der bereits zum 21. Mal in Folge vergeben wurde, umfassten zahlreiche klinische Bereiche und reichen von der Grundlagenforschung bis hin zur klinischen Erprobung. Nach eingehender Diskussion einigte sich die Jury, der vier Professoren aus den Fachgebieten Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin angehören, auf Frau Dr. Katja Hüper. Ausschlaggebend war die klinische Relevanz ihrer Arbeit und die Tatsache, dass sie mit 31 Jahren im Sinne des Coolidge Förderpreises für Nachwuchswissenschaftler auch eine erfreulich junge Preisträgerin ist.

Professor Dr. med. Uwe Fischer, Diagnostisches Brustzentrum Göttingen, erläuterte bei der feierlichen Preisverleihung von GE Healthcare im Rahmen des Deutschen Röntgenkongresses in Hamburg die Entscheidungen der Jury: „Dr. Hüper zeigt mit ihrer Studie, dass die multiparametrische, funktionelle Magnetresonanztomografie (MRT) die frühzeitige Diagnose des Nierenversagens im Mausmodell ermöglicht. Die MRT-Parameter korrelieren mit dem Volumenverlust der Niere als Zeichen der chronisch-irreversiblen Nierenschädigung, den histologischen beziehungsweise immunhistochemischen Veränderungen sowie den operativen Funktionsparametern der Niere (GFR, RPF). Die MRT liefert also frühzeitig wichtige Informationen zum weiteren Krankheitsverlauf und zur Prognose der Nierenfunktion.“

Professor Dr. med. Frank Wacker, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), ist von der klinischen Relevanz der Studie überzeugt: „Die Translation der MRT-Techniken in die Klinik ist aufgrund der fehlenden Invasivität möglich. Insbesondere die Transplantationspatienten an der MHH profitieren davon, dass die von Frau Dr. Hüper vorgestellte Methode ohne Kontrastmittel auskommt. In einer Pilotstudie bei Patienten mit akutem Nierenversagen testen wir zurzeit den klinischen Wert der MRT-Techniken, die wertvolle Informationen zur frühzeitigen Diagnose liefern und Therapieentscheidungen zur Verhinderung einer weiteren Nierenschädigung erleichtern können. Die funktionellen Techniken sind auch über die Transplantationsmedizin hinaus zur Beurteilung der Organfunktion von großem Interesse.“

Warum Coolidge Award?
Bereits 1896, ein Jahr nach der Entdeckung der Röntgenstrahlen durch Wilhelm Conrad Röntgen, entwickelt William David Coolidge im Rahmen seiner Studien am Massachusetts Institut of Technology (MIT) einen Apparat zur Erzeugung von Röntgenstrahlen. Nach seinem Studienaufenthalt an der Universität Leipzig, bei dem er 1899 den Doktorgrad in Physik erlangt, und nach langjähriger Lehrtätigkeit am MIT in den USA wechselt er 1905 an das Forschungsinstitut von General Electric in Schenectady (New York), das er von 1932 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1944 leitet. 1913 stellt er die weltweit erste Glühkatoden-Vakuumröhre mit „aktiver“ Elektronenentladung vor, die erstmals eine stabile Erzeugung von Röntgenstrahlen in einer gasfreien Röhre erlaubt. Dies war der Durchbruch für den praktischen Einsatz der Röntgenstrahlen in der Medizin.

Um die Erinnerung an W. D. Coolidge lebendig zu halten, fördert GE Healthcare seit 1993 die Forschungsprojekte junger in der Radiologie tätiger Wissenschaftler in Deutschland mit dem Coolidge Award.

Coolidge Award 2015
GE Healthcare wird diese Tradition im Jahr 2015 fortsetzen. Die Teilnahme am Coolidge Award steht allen Radiologen und in der Radiologie tätigen Wissenschaftlern in Deutschland offen, die unter 38 Jahre alt sind. Das Thema der eingereichten Studie kann in einem beliebigen Bereich der radiologischen bildgebenden Diagnostik angesiedelt sein. Entscheidende Kriterien für die Bewertung sind die wissenschaftliche Bedeutung, die Originalität und die Anschaulichkeit der Arbeit.

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