(openPR) Wien, 5. April 2016 – Seit Februar 2015 kommt im Tiergarten Schönbrunn in Wien ein Computertomograph von GE Healthcare zum Einsatz. Das außergewöhnliche: Normalerweise werden Menschen und nicht Tiere auf diesem Gerät untersucht.
Der erste tierische Patient war ein Salomonenskink, bei dem es nicht um die Feststellung einer Krankheit, sondern direkt um einen speziellen Sonderfall ging: Bei Reptilien dieser Art lässt sich durch äußere Betrachtung nicht feststellen, ob es sich um ein weibliches oder um ein männliches Tier handelt. Eine sehr wichtige Information für einen Zoo, zu dessen Aufgaben auch die Arterhaltung und die Nachzucht gehören. Der CT bildet die Geschlechtsorgane im Innern des Körpers aber problemlos ab, wobei Schichtaufnahmen zu einem hochdetaillierten 3D-Bild verrechnet werden.
In dem CT-Gerät werden mittels Röntgenstrahlen Schichtaufnahmen vom Inneren der Tiere aufgenommen, die mit normaler Röntgenmethode oder per Ultraschall nicht möglich wären. Selbst die genaue und strukturierte Abbildung innerer Organe ist möglich. Der CT von GE Healthcare ist für Zoo- und Haustiere bis zu einem Gewicht von 180 Kilogramm geeignet und kommt täglich zum Einsatz.
Seit Inbetriebnahme wurden so einige Tiere gescannt, darunter Hunde, Katzen, Kaninchen, Echsen, ein Vikunja, ein Bärenstummelaffe und diverse mehr. Die Möglichkeiten der Computertomographie helfen sowohl den Tieren als auch ihren Ärzten. „Unser medizinisches Hightech-Gerät wird auch bei Menschen angewandt“, erklärt Veterinärmediziner Thomas Voracek und versichert weiter: „Die Röntgenstrahlen tasten den ganzen Tierkörper behutsam ab.“ Damit leistet die Technologie von GE Healthcare einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Tiere, indem gefährliche Krankheiten und komplizierte Verletzungen schnell und früh erkannt werden können.
















