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GE Healthcare verleiht Coolidge Award 2010 an zwei junge Ärzte

17.05.201016:28 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Der GE Innovationspreis für die bildgebende radiologische Diagnostik geht an die Charité Campus Mitte und das Klinikum der Universität München

Berlin, 17. Mai 2010 – Im 17. Jahr in Folge verleiht GE Healthcare den Innovationspreis für die radiologische Diagnostik im Rahmen des Deutschen Röntgenkongresses in Berlin. Die hohe Qualität der eingereichten Studien bewog die unabhängige Jury dazu, den Preis, der mit einem Gesamt-Forschungsbudget in Höhe von 15.000,- EUR ausgestattet ist, in diesem Jahr an zwei junge Ärzte zu vergeben.



Die Gewinner des Coolidge Awards 2010 sind:
Dr. med. Thomas Elgeti (35), Charité Campus Mitte, Institut für Radiologie und
Dr. med. Tobias Saam (36), Klinikum der Universität München, Institut für Klinische Radiologie, Standort Innenstadt

Dr. Thomas Elgeti überzeugte die Jury, der vier anerkannte Professoren der Fachgebiete Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin angehören, mit seiner wissenschaftlichen Arbeit „Kardiale MR-Elastographie: von der Vision zur Umsetzung der nichtinvasiven Herzdruckmessung“.

Univ. Prof. emer. Dr. med. Dr. h.c. Roland Felix, Emeritus der Charité; ordentlicher Professor für Radiologie, Nuklearmedizin und Strahlentherapie, erläutert in seiner Laudatio die Entscheidung der Jury: „Die Arbeiten von Dr. Elgeti zur MR-Elastographie am Herzen wurden durch die bestehende diagnostische Lücke einer nichtinvasiven intrakardialen Druckmessung motiviert.

Die MR-Elastographie (MRE) erlaubt eine apparative Palpation von tiefergelegenen, der menschlichen Hand nicht zugänglichen Strukturen. Mittels akustischer Wellen und MR-Bildgebung wird das subjektive Palpationsempfinden des Arztes objektiv quantifizierbar. Die in der Gruppe des Antragstellers erfundene fraktionierte MRE stellt derzeit die einzige Möglichkeit der Herz-Elastographie mittels akustischer Wellen dar.

Erste Patientenuntersuchungen indizieren das hohe diagnostische Potential der kardialen MRE. Patienten, die an diastolischer Dysfunktion erkrankt sind, wurden mittels Echokardiographie, MRT und MRE untersucht. Diese erste Pilotstudie bildet die Grundlage für zukünftige umfangreiche Patientenstudien zur Evaluation der diagnostischen Relevanz der kardialen MRE.“

Dr. Tobias Saam konnte mit seiner Arbeit „Methodische Entwicklung und klinische Evaluierung der hochaufgelösten Magnetresonanztomographie (MRT) atherosklerotischer Plaques in den Karotiden“ die Jury für sich gewinnen.

„Obwohl die Atherosklerose die häufigste Volkskrankheit ist, basierte lange Zeit unser Wissen über die Zusammensetzung atherosklerotischer Karotisplaques in vivo vorwiegend auf Karotisendarterektomiepräparaten mit >50% Stenose bzw. auf Autopsiepräparaten“, führte Professor Felix in seiner Laudatio weiter aus.

Mit der hochaufgelösten MRT der Karotiden steht jedoch ein neues und vielversprechendes Verfahren zur Verfügung, das – wie Dr. Saam in seinen wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Thema zeigen konnte – in der Lage ist, die Plaquezusammensetzung und Plaquemorphologie mit sehr guter Korrelation zur Histopathologie nichtinvasiv und ohne Verwendung von ionisierenden Strahlen zu bestimmen.

In seinen Arbeiten konnte Dr. Saam unter anderem zeigen, dass sich symptomatische von asymptomatischen Plaques MR-tomograpisch unterscheiden. Er identifizierte zusammen mit seinen Kollegen eine Reihe von MRT-Variablen wie eine dünne / rupturierte fibröse Kappe, ein großer Fettkern und eine Einblutung, die in einer prospektiven Studie in asymptomatischen Patienten mit >50% Stenose mit einem erhöhten Schlaganfallrisiko assoziiert waren.

Zusammenfassend konnte Dr. Saam in seinen Studien zeigen, dass die MRT-basierte Bildgebung atherosklerotischer Plaques ein bedeutendes Potential für eine detaillierte Diagnostik der Atherosklerose hat und nach heutigem Wissensstand ein Einsatz in der Prävention, bei der Therapieüberwachung atherosklerotischer Medikamente und bei der patientenspezifischen Risikostratifizierung prinzipiell möglich und viel versprechend erscheint.

Professor Dr. med. Ulrich Bick, stellvertretender Direktor des Instituts für Radiologie und der Klinik für Strahlenheilkunde an der Charité, sowie Professor Dr. Dr. h.c. M. Reiser, Direktor des Instituts für Klinische Radiologie am Klinikum der Universität München, nahmen jeweils einen Scheck über 7.500,- Euro von Dr. Rolf Lucas, Präsident und CEO GE Healthcare Deutschland, für die Unterstützung der Forschungstätigkeit an ihren Instituten entgegen.

„Eine der größten Herausforderungen der Medizin ist zweifelsohne die frühzeitige Diagnose und Therapie von Erkrankungen“, sagte Dr. Lucas und führte weiter aus: „Immer wieder gelingt es jungen Medizinern, in diesem weiten Feld klinischer Anforderungen diagnostische Lücken aufzuspüren und auch zu schließen. Nichtinvasiven Untersuchungsmethoden gehört dabei die Zukunft. Es ist mir deshalb eine besondere Freude, heute zwei führende Radiologische Institute – an der LMU München und der Charité – mit dem Coolidge Award Forschungsbudget 2010 von GE Healthcare unterstützen zu können.“

Warum Coolidge Award?
Mit dem Coolidge Award bringt GE Healthcare einen in Europa weniger bekannten Wissenschaftler in Erinnerung. William D. Coolidge begann seine Laufbahn als Doktor der Philosophie mit der Promotion in Leipzig und leistete mit seinem Lebenswerk einen entscheidenden Beitrag zur Bildgebenden Radiologie. Besonders hervorzuheben sind seine Verdienste um die Entwicklung der Röntgenröhre und als Leiter des GE Forschungslabors in Schenectady, USA.

Coolidge Award 2011
GE Healthcare wird die Tradition fortsetzen und im Jahr 2011 den Coolidge Award erneut ausschreiben. Die Teilnahme steht allen Radiologen und in der Radiologie tätigen Wissenschaftlern offen, die unter 38 Jahre alt sind. Das Thema der eingereichten Studie kann in einem beliebigen Bereich der radiologischen bildgebenden Diagnostik angesiedelt sein. Entscheidende Kriterien für die Bewertung sind die wissenschaftliche Bedeutung, die Originalität und die Anschaulichkeit der Arbeit.

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