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Medikamente während der Schwangerschaft?

19.10.201612:14 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Medikamente während der Schwangerschaft?

(openPR) Eine Schwangerschaft dauert in der Regel 41 Wochen. In diesen 41 Wochen durchleben Schwangere ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits freuen sie sich darüber, schwanger zu sein. Andererseits sind die werdenden Mütter dabei oft auch besorgt, dass etwas schief gehen könnte.



Aber ist das erste Trimester – die ersten drei Monate – geschafft, können Schwangere ihren Familien und Freunden ruhig mitteilen, dass sie ein Kind erwarten. Denn das Risiko einer Fehlgeburt hat sich ab diesem Zeitpunkt auf ein bis drei Prozent verringert.

Medizinisches Wissen: Da sich bei Mehrlingsgeburten die Zeit im Mutterleib oft verringert, kommen die meisten Zwillinge in der 37 Schwangerschaftswoche zur Welt.

Eine Phase des Umbruchs

Selbstverständlich durchlebt der gesamte Körper in der Schwangerschaft einen unglaublichen Wandel. Die Hormone stellen sich um und somit auf das heranwachsende Kind ein. Der Körper verändert sich: Die Mutterbänder im Becken dehnen sich und das Becken wird weiter. Da das Kind Platz benötigt, werden die Organe verschoben. So wird zum Beispiel das Zwerchfell eingeengt. Alle diese Veränderungen verursachen das ein oder andere kleinere Wehwehchen – manchmal aber auch größere Leiden. Rücken- und Kopfschmerzen, Sodbrennen, Übelkeit, Müdigkeit, Krämpfe in den Beinen und geschwollene Füße sind nur ein paar der Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft. Wo viele Frauen vor der Schwangerschaft bei solchen Beschwerden vielleicht einfach zu Medikamenten gegriffen haben, ist während der Schwangerschaft – sowie während der Stillzeit – äußerste Vorsicht geboten.

Medikamente während der Schwangerschaft – ist das erlaubt?

Die goldene Regel lautet: Schwangere sollten kein Medikament oder Arzneimittel ohne vorherige Rücksprache mit dem behandelndem Frauenarzt einnehmen!

Bisher ist die medizinische Forschung noch nicht auf dem Stand, mit Sicherheit zu wissen, wie verschiedene Medikamente sich genau auf das heranwachsende Kind im Mutterleib auswirken. Selbstverständlich gibt es bereits Erfahrungswerte mit Medikamenten, die als unbedenklich gelten. Gleichwohl gibt es auch Infektionskrankheiten, die medikamentös behandelt werden sollten. Denn nur eine wirklich gesunde Mutter kann dem Baby eine möglichst gesunde Entwicklung ermöglichen. So hilft beispielsweise bei einer schweren Blasenentzündung oftmals nur die Einnahme eines Antibiotikums. Hierbei wissen Ärzte, welche Wirkstoffe als ungefährlich für Schwangere gelten. So können Penicilline bei tatsächlichem Bedarf gegen Infektionen eingenommen werden.

Homöopathie, pflanzliche Wirkstoffe und Akupressur für Schwangere

Bitte beachten Sie: Auch homöopathische Mittel dürfen nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt eingenommen werden!

Es gibt einige pflanzliche Wirkstoffe und Mittel, die gegen Beschwerden in der Schwangerschaft helfen können. So leiden viele Schwangere unter leichten Reizdarm-Symptomen. Dagegen können zum Beispiel die beiden Wirkstoffe Natrium Sulfuricum D 6 und Arsenicum Album D 12 helfen. Beide Mittel werden jeweils morgens und abends eingenommen und regulieren die Darmtätigkeit. Und gegen starke Übelkeit kann bereits das Trinken von Pfefferminztee noch vor dem Aufstehen am Morgen helfen. Dabei sollte man den Tee langsam, in kleinen Schlucken zu sich nehmen. Sollten Übelkeit oder auch Schwindel über den gesamten Tag anhalten, kann Akupressur angewandt werden. Hierfür gibt es sogar ein Hilfsmittel: spezielle Armbänder pressen mittels einer kleinen Halbkugel sanft einen Punkt im Inneren des Handgelenks. Das Armband wird ca. zwei Finger breit unterhalb des Handgelenks angelegt. Dabei stimuliert der Druck auf diesen Punkt das Innenohr, das für das Gleichgewicht im Körper zuständig ist. Hier ein Beispiel für solche Bänder: http://www.akupressur-band.de/index.php/akupressurbaender.

Zum Schluss sollte gesagt sein, dass Frauen während der Schwangerschaft nicht leiden sollen oder müssen. Denn eine Schwangerschaft ist keine Krankheit! Weil aber verschiedene Symptome dafür sorgen können, dass werdende Mütter sich zeitweise krank fühlen, sollte das offene Gespräch mit dem behandelnden Frauenarzt über das Befinden der werdenden Mutter bei jedem Termin selbstverständlich sein!

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