(openPR) Mannheim, 01.09.2016: Der Europäische Bildungspreis, der „Leonardo – European Corporate Learning Award“ – ist als „kleiner Oskar“ der Bildung der einzige Preis in Europa, der für außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der Bildungsförderung in Unternehmen und in der Gesellschaft verliehen wird. Er fördert gesellschaftliche Lösungen und optimistisches Engagement – gegen Wirtschafts- und Wissensmissbrauch 4.0. Bereits zum 7. Mal werden mit dem Leonardo am 19.09.2016 im Kameha Grand Hotel Bonn provokative, mutige und tatkräftige Vordenker und Visionäre der europäischen und internationalen Bildungsforschung ausgezeichnet. Die diesjährigen Gewinner sind: Dr. C. Otto Scharmer für seine neuartige Führungsmethode „Theorie U“, Prof. Dr. Hans Rosling, Ola Rosling und Anna Rosling Rönnlund für ihren weltweiten Kampf gegen Vorurteile sowie Vincent Zimmer und Markus Kreßler für ihre Online-Universität für Flüchtlinge. Hochkarätige World-Cafés und Roundtables tagsüber und die feierliche Preisverleihung am Abend unter Mitwirkung prominenter Laudatoren wie z.B. des Neurobiologen Gerald Hüther finden im Kameha Grand Hotel Bonn statt. Anmeldungen sind noch möglich unter: http://www.leonardo-award.eu/
Dafür steht der Leonardo-Bildungspreis
„Es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung – keine Bildung‘‘, sagte schon John F. Kennedy. So zeichnet der Europäische Bildungspreis, der Leonardo – European Corporate Learning Award, zum 7. Mal in Kategorien wie „Thought Leadership", „Crossing Border" oder „Young Leonardo" Persönlichkeiten aus, die als Vorreiter und Vordenker in Unternehmen und Gesellschaft für Bildung, Wissen und Weiterkommen neue Impulse setzen. Die diesjährige Gala mit feierlicher Preisverleihung und das ihr vorangestellte Transfer Meeting mit World Cafés unter Mitwirkung der aktuellen und ehemaligen Preisträger sowie Gästen aus Bildung, Politik, Wissenschaft und Forschung finden am 19.09.16 im Hotel Kameha Grand in Bonn statt. Anmeldungen für die Veranstaltung und hochkarätigen Workshops sind noch möglich. Der Pressetisch für Interviews und provokative Fragen steht ab 17:00 Uhr bereit.
Brainstorming für eine bessere Welt
Der Leonardo-Bildungspreis vereint an einem Tag offene kreative Diskussionen in „Think Tanks“ mit einer Preisverleihungsgala. Er ist in dieser Form beispielhaft und einzigartig und hat zum Ziel, im Sinne der Charta der Vereinten Nationen international für eine sinnvolle „Zukunft des Lernens“ mitzuwirken und schädliche Auswirkungen von Globalisierung und Machtmissbrauch zu bekämpfen: Bildung muss von der Schule über die Wirtschaft bis zur Gesellschaft grundlegend allen Nationalitäten und Nationen offen stehen – für eine nachhaltigere und humanere Welt.
Mitwirkende aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft
Mitwirken werden u.a. Dr. Shyamal Majumdar, Leiter der UNESCO-UNEVOC, der die Laudatio für die Gewinner der Kiron Universität halten wird, Neurobiologe Gerald Hüther, der die Laudatio für Dr. Claus Otto Scharmer halten wird, sowie Gabriele Klingmüller, die Bonner Bürgermeisterin, und Markku Markkula, Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) für Bildung, Wissenschaft und Innovation.
Namhafte Botschafter des Leonardo
Unter den früheren Leonardo-Preisträgern finden sich Namen wie Prof. Jacques Delors, der „Architekt Europas“, Jimmy Wales von Wikipedia oder Prof. Dorothy A Leonard, Harvard Faculty, Leonardo Award Thought Leadership 2013. Berühmt, weil fulminant und immer noch hochaktuell, ist auch die Laudatio Hans-Dietrich Genschers für Delors.
Leonardo 2016: Mit Wissen und Neugier Ignoranz und Gewinnstreben bekämpfen
Der Leonardo Award 2016 steht angesichts globaler Herausforderungen wie Klimawandel, Flüchtlingsbewegungen, Krisendenken sowie Industrie 4.0 unter dem Motto: Ignorance & Industry 4.0 - A Callenge for Corporate Learning! – und zeichnet für ihre praktischen Lösungsansätze für eine bessere (Unternehmens-) Welt folgende Preisträger aus:
Die Preisträger und Ihre Leistung
Dr. C. Otto Scharmer, MIT-Professor und Gründer des Presencing Instituts in Cambridge, gewinnt für seine „Theorie U“ in der Kategorie Thought Leadership. Mit seiner „sozialen Technik der Freiheit“ beschreibt er, wie man mithilfe von Anwesenheit (presence) und Wahrnehmung (sensing) Unternehmens- und Teamführung zukunftsorientiert weiterentwickeln kann. Damit förderte er u.a. die Kooperation von Leistungsträgern beim Führungskräfte-Programm des Weltwirtschaftsforums in Davos und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).
Dr. Hans Rosling, Professor für internationale Gesundheit, seinem Sohn Ola Rosling und seiner Schwiegertocher Anna Rosling Rönnlund wird der Preis in der Kategorie Crossing Borders verliehen. Gemeinsam sind sie Gründer des Gapminder Institutet in Stockholm. Mit provokativen Statistiken und visuell aufbereiteten Vergleichen kämpfen die drei Schweden gegen Vorurteile und zeigen eindrucksvoll, wie mit wissenschaftlichem Vorgehen blinde Ignoranz bekämpft werden kann.
Preisträger des Nachwuchspreises Young Leonardo Award sind Vincent Zimmer und Markus Kreßler, die Gründer der Kiron Universität. Sie ist mittlerweile die wohl größte Online-Universität, die Flüchtlingen global ein weiterführendes Bildungsangebot durch On- und Offline-Kurse anbietet. Mit Partneruniversitäten wie Stanford, dem Hasso-Plattner-Institut oder der RWTH Aachen können die Flüchtlinge einen anerkannten Abschluss erwerben – für bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und eine positivere Lebensperspektive.
