Backgrounder Leonardo-European Corporate Learning Award
Gründung und Ziel
Der Europäische Bildungspreis, der „Leonardo-European Corporate Learning Award“ wurde 2010 gemeinschaftlich von Alexander R. Petsch von der HRM Research Institute GmbH (HRMri), Günther M. Szogs, Prof. Dr. Uwe Beck und Prof. Dr. Winfried Sommer initiiert und wird seither vom HRMri ausgerichtet. Ziel ist es, 1.) provokative, mutige und erfolgreiche Vordenker und Visionäre der europäischen wie internationalen Bildungsszene für außergewöhnliche Leistungen auf dem Gebiet der betrieblichen und gesellschaftlichen Weiterbildung, Bildungsförderung und Bildungsforschung auszuzeichnen und damit 2.) Wissenschaft und Dialog auf diesem Gebiet für eine humanere Arbeits- und Lebenswelt – auch in Unternehmen – voranzutreiben und 3.) im Sinne der Charta der Vereinten Nationen international für eine sinnvolle „Zukunft des Lernens“ mitzuwirken und schädliche Auswirkungen von Globalisierung und Machtmissbrauch zu bekämpfen.
Mottos
Jedes Jahr werden Forschung, Nominierung und Preis unter ein bestimmtes Motto gestellt, darunter 2014: „Who needs employment – Impact on learning“, 2015: „Endangered Skills – Discovery in Learning“, und 2016: “Ignorance & Industry 4.0 - A Callenge for Corporate Learning!”
Organisation
Der Leonardo ist patentrechtlich geschützt. Einem Leitungsteam, dem Steering Committee, obliegt die Organisation. Ihm gehören Alexander R. Petsch, Günther M. Szogs und Prof. Dr. Winfried Sommer an. Der internationalen Jury, dem „Leonardo Advisory Board,“ gehören derzeit 11 int. renommierte gesellschafts- und bildungspolitische Vordenker und Pioniere („die sogen. „Ambassadoren“) an, die nach Ausgabe des jährlichen Arbeitstitels aus den Nominierten jedes Jahr die Preisträger auswählen, seit 2012 in Kategorien wie u.a. "Thought Leadership", "Crossing Border" oder seit 2015 dem "Young Leonardo".
Preisträger und Laudatoren
Erster Preisträger 2010 war der „Architekt Europas“, Professor Jacques Delors, dessen UNESCO-Säulen-Modell quasi sinngebend für den Leonardo steht: „Lernen, Wissen zu erwerben. Lernen, zusammen zu leben. Lernen, zu handeln. Lernen, zu sein und – spezifisch für den Leonardo: Lernen, zu lernen.“ Ebenso maßgeblich ist bis heute die Rede seines Laudators Hans-Dietrich Genscher. Weitere Preisträger waren u.a.: Jimmy Wales von Wikipedia oder Prof. Dorothy A Leonard, Harvard Faculty, Prof. Dr. h.c. Hasso Plattner, die Brüder Kurt und Wilfried Stoll oder Prof. Sugatra Mitra vom MIT Boston & Newcastle University.
Preisverleihung und offene Einladung zur Mitwirkung an der Forschung
Die jährliche Preisverleihung umfasst traditionell einen ganzen Tag und teilt sich auf in 1.) ein/e Agora / Transfer Meeting mit Workshops und World Cafés unter Beteiligung aktueller und ehemaliger Preisträger, Laudatoren und Gästen aus Bildung, Politik, Wissenschaft und Forschung und 2.) die feierliche Preisverleihung am Abend. Der Leonardo kooperiert seit 2015 eng mit der UNESCO-UNEVOC, der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur, unter der Leitung von Dr. Shyamal Majumdar. Der Leonardo steht seit sechs Jahren unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung unter Prof. Dr. Johanna Wanka.