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WKZ Wohnkompetenzzentren: Wohnen oder Kaufen ist auch eine Typfrage

Bild: WKZ Wohnkompetenzzentren: Wohnen oder Kaufen ist auch eine Typfrage

(openPR) Ludwigsburg, 16.08.2016. „Die Kreditzinsen für Immobilien sind seit Jahren extrem niedrig und dürften es aufgrund der Politik der Europäischen Zentralbank auch weiterhin bleiben. Aber ist es in jedem Fall die richtige Entscheidung, jetzt eine Immobilie zu erwerben? Diese Frage kann so einfach nicht beantwortet werden“, meinen die Experten der WKZ Wohnkompetenzzentren. Sie führen hierfür unterschiedlichste Gründe auf: Wer eine Immobilie kauft, geht in der Regel eine lange Verpflichtung mit einem Finanzierer ein – gleich, wie diese aussehen mag. „Eine hohe Fremdfinanzierung aufzunehmen bedeutet damit auch das Risiko einzugehen, dass im Laufe der nächsten 10 oder 20 Jahre nur wenig Veränderung ins Leben kommt – zumindest nicht zum Nachteil“, erklären die Fachleute der WKZ Wohnkompetenzzentren. Doch wer könne das heute schon beurteilen.



Miete versus Finanzierungskosten
Dabei ist natürlich klar, dass es eine gute Alternative darstellt, auf eine bezahlte, eigene Wohnung oder eines Hauses hinzuarbeiten. Vorausgesetzt natürlich, das Objekt ist in einem guten Zustand und in einer Lage, die mittelfristig auch eine Wertsteigerung bietet. Denn Wertsteigerungen sind ein wichtiger Aspekt bei Immobilienkäufen. Anders ausgedrückt: eine heruntergekommene Wohnung an einem schlechten Standort, ist auch dann keine gute Wahl, selbst wenn sie ein eloquenter Immobilienmakler anpreist. „Lassen Sie sich also nie verbal unter Druck setzen und überlegen Sie Ihre Entscheidungen lieber dreimal“, so die erste Empfehlung der WKZ Wohnkompetenzzentren. Eine zweite ist sehr pragmatisch: „Vergleichen Sie den Preis, den Sie jetzt für Ihre Miete zahlen im Verhältnis zu den Finanzierungskosten und überlegen Sie, ob Sie für dieses Geld wirklich adäquat oder besser leben können.“ Viele Mieter in Deutschland würden nämlich – auch an guten Standorten – vergleichsweise günstig leben, zum Beispiel dann, wenn der Vermieter schlicht und ergreifen seine Ruhe haben möchte und mit dem Mietverhältnis sehr zufrieden ist. Nicht immer nachvollziehen nämlich Vermieter Mietpreissteigerungen und erhöhen auch dann die Miete nicht, wenn es eigentlich möglich wäre. Auch sei der bloße Vergleich Miete versus Finanzierungskosten nicht sinnvoll. Während man als Mieter nämlich bei Nebenkosten, wie beispielsweise größere Reparaturen oder Instandhaltung Außen vor ist, fallen diese Kosten spätestens nach ein paar Jahren beim Kauf einer Immobilie an. Daher sollte man gegebenenfalls auftretende steuerliche Vorteile beim Kauf auch bei seinen Planungen unberücksichtigt lassen, um im Fall der Fälle einen „Puffer“ zu haben.

Persönliche Umstände entscheidend
Viel zu wenig Berücksichtigung findet nach Ansicht der WKZ Wohnkompetenzzentren die „Persönlichkeitsfrage“. Ob Wohnen oder Kaufen sei nicht nur eine Frage der aktuellen Verhältnisse, sondern hänge auch von einer weiteren wichtigen Frage ab. Anders ausgedrückt, sehen Sie sich die nächsten Jahre als Eigentümer oder Mieter einer Wohnung oder eines Hauses? Dies ist nämlich durchaus auch eine Typenfrage. Denn mit dem Kauf einer Immobilie fällt zwar zu einen die Abhängigkeit von einem Vermieter weg. Sie gehen aber andere ein. So werden Sie im Hinblick auf den Wohnort weniger flexibel, müssen sich in den kommenden Jahren mit Finanzierern, Gemeinden, der Eigentümergemeinschaft usw. auseinandersetzen. Hinzu kommt, dass Sie sich schlicht ständig um die Immobilie kümmern müssen. Dies soll sie alles nicht abschrecken, aber die gerade in den letzten Jahren nahezu unisono anzutreffende Aussage, dass es nichts Besseres gibt als den Erwerb einer Immobilie, sollte man zumindest hinterfragen. Schließlich weisen die Fachleute auf eine neue Wahlmöglichkeit hin, die die Vorteile von Wohnen und Kaufen verbindet: das Mietkaufmodell. Durch monatliche Sparbeiträge, ähnlich der Miete, investiert der Mietkäufer dabei in die eigenen vier Wände, hat aber – unter bestimmten Bedingungen – jederzeit für die Zukunft die Möglichkeit, seine Entscheidung zu revidieren. Er kann, muss also nicht Inhaber der Immobilie bleiben. Sollte er es aber wollen, gehen die Mietzahlungen nicht verloren. Wer sich hierzu und zu seinen Möglichkeiten vor Ort beraten lassen möchte, findet Unterstützung bei den Experten der WKZ Wohnkompetenzzentren in ganz Deutschland unter http://wohnkompetenzzentren.de.

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