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Entwicklungshilfe mal drei: Public Private Partnerships nutzen Unternehmen und Entwicklungsländern

(openPR) Stuttgart – Von den 500 Millionen DM, die Bundeskanzler Kohl dem brasilianischen Amazonasgebiet als Entwicklungshilfe versprochen hatte, hat dort nie jemals etwas gesehen. Von den PPP-Projekten der DEG dort mit einer Universität, einer Kooperative zur Papierherstellung oder einer Firma zur Herstellung von Autoteilen aus Naturstoffen, in die einige hunderttausend Euro geflossen sind, leben heute tausende von Menschen.



PPP – Public Private Partnerships sind, wie Rolf Gerber, Abteilungsdirektor Programmfinanzierung der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) vor Journalisten ausführte, eine äußert effiziente Art der Entwicklungshilfe. Rund 50 Mio. Euro hat die DEG bisher in solche Projekte im Auftrag Berlins investiert und dabei deutsche Industriepartner engagiert, die noch einmal doppelt so viel in die Projekte investiert haben.

Seit Beginn des PPP-Programms im Jahr 1999 sind in über 70 Ländern mehr als 370 Entwicklungspartnerschaften mit der Wirtschaft entstanden.

Kläranlagen am Nil – Jatropha in Tansania

In durchschnittlich drei bis vier Jahren werden die Entwicklungsprojekte umgesetzt, die hauptsächlich Ausbildung, Energie, Wasser und Abfallwirtschaft betreffen. Neben Großunternehmen wie Bosch-Siemens Hausgeräte, DaimlerChrysler, T-Systems oder Züblin kooperiert die DEG mit Mittelständlern. Zwei Drittel dieser Projekte macht die DEG mit Unternehmen, deren Jahresumsatz unter 50 Mio. Euro liegt. Das Spektrum reicht vom CO2-neutralen Pflanzenölkocher auf den Philippinen, der sich großer Nachfrage erfreut, über alternative Rohstoffgewinnung aus der Jatropha-Pflanze in Indien und Tansania, bis hin zur Pflanzenkläranlage zur Abwasserbehandlung von Nil-Kreuzfahrtschiffen in Luxor.

Die DEG legt auf Nachhaltigkeit der Projekte großen Wert. Die ist meistens gegeben, wenn die Unternehmen selbst mehr als die Hälfte des Budgets bestreiten müssen.

Kommunikative Aspekte noch wenig genutzt

Noch nicht intensiv genutzt werden diese Projekte von den Unternehmen: Kaum einer der Unternehmen nutzt die Chance, diese Aktivitäten der Öffentlichkeit vorzustellen. Rolf Gerber: „Die meisten Unternehmen haben diese Chancen, sich im Blick auf CSR-Aktivitäten zu präsentieren, bisher kaum erkannt.“ Dabei wurde erst kürzlich auf dem „Forum EnviComm“ in Stuttgart von Unternehmens- und Medienvertretern festgestellt, dass sich solche Kooperationen sehr gut für die Reputationsstärkung eignen.

Unter dem Motto „Wir unternehmen Entwicklung“ appellierte Rolf Gerber deshalb an die Wirtschaft und die Presse, die Arbeit der Unternehmen publik zu machen und weitere Mittelständler auf die Möglichkeiten für ihre Unternehmen aufmerksam zu machen, Erfolg versprechende Ideen umzusetzen.

dokeo GmbH; http://www.dokeo.de
DEG; http://www.deginvest.de/

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