(openPR) Angst und Gier des Menschen gefährden den Erfolg jeder Geldanlage. Mit Algorithmen bzw. automatischen Handelssystemen oder auch Expert Advisor lässt sich dieser Schwachpunkt ausschalten. Solche Algorithmen sind Handlungsabfolgen, die anhand vorher definierter Kriterien blitzschnell analysieren und entscheiden. Sie handeln, ohne an ihrer Strategie zu zweifeln. Und sie sollen die Art revolutionieren, in der Anleger ihr Geld investieren. Nicht schneller, wie beim Hochfrequenzhandel, der auch auf Algorithmen setzt, sondern günstiger, transparenter und erfolgreicher als die menschlichen Vermögensverwalter. Start-ups wie Betterment und Wealthfront haben in den USA die Umwälzung angeschoben. Und auch in Deutschland haben Anleger schon einige Möglichkeiten, ihr Geld den Algorithmen anzuvertrauen, zum Beispiel mit dem Expert Advisor NavigatorFX.
Die Branche der Vermögensverwalter steht unter Druck, ihre Mittelzuflüsse schrumpften zwischen 2009 und 2014 um rund 23 Prozent, zeigen Daten der Berater von Deloitte. Digitale Vermögensverwalter sollen in den USA bis Ende 2016 rund 60 Milliarden Dollar verwalten, schätzt das Analysehaus Aite Group. Gemessen am US-Markt für Privatkunden mit 1.400 Milliarden Dollar wären das zwar gerade einmal vier Prozent, aber 44 Milliarden mehr als 2015.
In China signalisiert Alibaba bereits, wie das gehen könnte: Mit der eigenen Bank Alipay und dem Fonds Yuebao. Die dazu übernommene Gesellschaft Tianhong Asset Management wurde prompt zum grössten Vermögensverwalter Chinas. Die Branche der Vermögensverwalter bzw. Finanzdienstleister muss sich kritisch mit der digitalen Revolution und neuen Anbietern auseinandersetzen, um nicht von Marktveränderungen überrollt zu werden.






