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„Wenn schon Section Control, dann auch bestmöglich“

30.06.201611:50 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: „Wenn schon Section Control, dann auch bestmöglich“
RFID-Chip-Technologie kann Erfassungsquote von Section Control verbessern (c) kichigin19/ Fotolia
RFID-Chip-Technologie kann Erfassungsquote von Section Control verbessern (c) kichigin19/ Fotolia

(openPR) Bremen, Juni 2016. Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland rund zweieinhalb Millionen Verkehrsunfälle aktenkundig – 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. 305.900 Menschen kamen dabei zu Schaden, 3.475 von ihnen starben. Eine der Hauptunfallursachen: unangepasste Geschwindigkeit. Seit Jahren suchen Polizei und Verkehrsministerium nach Möglichkeiten, Raser zu erwischen. Feststehende und mobile Radarfallen helfen dabei nur bedingt, da die Standorte häufig bekannt sind. Vor allem auf Strecken, auf denen es häufig zu Unfällen kommt, soll in Deutschland deshalb eine neuartige Technologie namens „Section Control“ Abhilfe schaffen. Diese ermittelt Durchschnittsgeschwindigkeiten der Fahrzeuge über eine längere Strecke. Die erste Anlage dieser Art nimmt ihren Betrieb in Kürze auf der Bundesstraße 6 zwischen Gleidingen und Laatzen in Niedersachsen auf. Auf der 2,1 Kilometer langen Pilotstrecke stehen insgesamt sechs Blitzer, die die Geschwindigkeit der Autofahrer ermitteln. Nach 18-monatiger Testphase könnte Section Control dann auch in anderen Bundesländern zum Einsatz kommen. Bei Regen, Schnee oder verschmutzten Kennzeichen stößt das kamerabasierte System jedoch an seine Grenzen. Eine Lösung bietet nun das niedersächsische Unternehmen J.H. TÖNNJES E.A.S.T. mit einer ergänzenden RFID-Chip-Technologie. Diese könnte die Erfassungsquote der geplanten Section Control deutlich erhöhen.



„Wenn schon Section Control, dann auch bestmöglich“, meint Dietmar Mönning, Geschäftsführer bei TÖNNJES. „Abschnittskontrollen sind eine gute Lösung, um präventiv gegen Verkehrsunfälle im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsüberschreitungen vorzugehen. Es ist aber noch viel Luft nach oben.“ Das Unternehmen J.H. TÖNNJES E.A.S.T. aus Delmenhorst hat deshalb mit dem IDePLATE, ergänzend zur kamerabasierten Section Control, ein Produkt entwickelt, dass die sichere Identifikation von Fahrzeugen bei jeder Witterung sicherstellt. Die Bezeichnung IDePLATE steht dabei für Autokennzeichen, die mit einem auslesbaren RFID-Transponder (engl. radio-frequency identification) ausgestattet sind. Dieser enthält eine einmalige und unveränderbare Identifikationsnummer, die mithilfe neuester Kryptochips verschlüsselt übertragen wird. Eine sichere Identifizierung findet mit autorisierten Lesegeräten auch bei schlechten Witterungsverhältnissen oder verschmutzen Kennzeichen statt. Das Auslesen erfolgt entweder stationär oder mobil. Für zusätzliche Sicherheit sorgt das IDeSTIX – ein holografisches Label mit integriertem RFID-Chip. Dieser Aufkleber wird auf der Innenseite der Windschutzscheibe angebracht und lässt sich nicht ablösen, ohne dabei zerstört zu werden.

Österreich ließ Section Control bereits 2003 auf der A22 im Wiener Kaisermühlentunnel installieren. Laut Betreiber Asfinag sanken die Unfallzahlen dort innerhalb von zehn Jahren um rund 50 Prozent. Niemand kam mehr zu Tode. Die Durchschnittsgeschwindigkeit reduzierte sich zudem bei PKW um 10 km/h und bei LKW um 15 km/h. Anders als auf der geplanten Teststrecke in Niedersachsen schützt der Kaisermühlentunnel den Wiener Streckenabschnitt vor schlechten Witterungsbedingungen. Diese nützliche Rahmenbedingung bietet die Teststrecke auf der B6 in Niedersachsen nicht. Noch ist ein Einsatz der ergänzenden RFID-Chip-Technologie von Polizei und Verkehrsministerium in Niedersachsen nicht geplant. Bei durchschnittlich 121 Regentagen pro Jahr in Deutschland könnte sich dies aber schon bald als sinnvoller Zusatz erweisen.

Weitere Informationen unter www.toennjes.com/de

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