(openPR) Die Neurodermitis (atopisches Ekzem) ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit. In Deutschland erkranken bis zur Einschulung zwischen 8 und 16% der Kinder an einem atopischen Ekzem.
Eine befriedigende Behandlung der Neurodermitis muss mit einigen grundlegenden Problemen kämpfen. So sind die Mechanismen für die Entstehung und Entwicklung der Krankheit nach wie vor nicht eindeutig geklärt. Außerdem gibt es eine Vielzahl von beeinflussenden Faktoren für diese Erkrankung, wie genetische Faktoren, immunologische Veränderungen und Umwelteinflüsse. Darüber hinaus sind die Verläufe der Erkrankung individuell sehr unterschiedlich. Schwierigkeiten bereitet auch, dass einige der medikamentösen Standardtherapien in der Langzeitanwendung unerwünschte Nebenwirkungen haben können.
Dies alles macht die Suche nach einer zielgerichteten und einheitlichen Behandlung schwierig. Die Forschung nach neuen Therapien verfolgt dabei verschiedene Ansätze. Die 4 wichtigsten Trends hat die Redaktion von Kindermedizin.info in einem Übersichtsbeitrag (http://kindermedizin.info/forschung-und-wissenschaft/atopisches-ekzem-neurodermitis-die-4-wichtigsten-trends-in-der-behandlung) zusammengefasst.
Über Neurodermitis
Hauptsymptome einer Neurodermitis (atopisches Ekzem) sind rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut sowie ein starker Juckreiz. Das atopische Ekzem ist in den Industriestaaten eine weit verbreitete Krankheit. 5–20 % der Kinder und 1–3 % der Erwachsenen sind davon betroffen. Bei etwa 60 % der Betroffenen tritt die Erkrankung bereits im ersten Lebensjahr auf, bei 90 % bis zum fünften Lebensjahr. Die Ursachen des atopischen Ekzems sind bislang nicht vollständig erforscht.
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