(openPR) Als Richtungshören wird die Fähigkeit bezeichnet, festzustellen woher ein bestimmtes Schallereignis kommt. Das Richtungshören ist ein wichtiger Aspekt im Alltag und spielt eine entscheidende Rolle, dass wir uns in unserer Umwelt besser zu Recht finden. Beispielsweise muss ein Kind, das mit dem Fahrrad in die Schule fährt, lokalisieren können, aus welcher Richtung ein Auto kommt.
Das Institut für Hörtechnik und Audiologie (IHA) der Jade Hochschule, Oldenburg, hat ein einzigartiges System entwickelt, um Störungen im Richtungshören bei Kindern zu diagnostizieren. Die Redaktion von Kindermedizin.info hat dazu ein exklusives Interview mit Katharina Schmidt (M.Sc.) veröffentlicht, die beim IHA maßgeblich an der Entwicklung dieses Diagnosesystems beteiligt ist. Dazu gibt es Links zu den Kliniken, die dieses Untersuchungsverfahren derzeit nutzen. http://kindermedizin.info/forschung-und-wissenschaft/stoerungen-beim-richtungshoeren-neues-system-verbessert-die-diagnose
Über Richtungshören
Richtungshören bezeichnet die Entscheidung „hören, woher ein Geräusch kommt und dies zu lokalisieren“. Sie erfolgt unbewusst und bei Normalhörenden auch ohne große Anstrengungen. Die akustische Lokalisation, also das Richtungshören, gehört somit zu den grundlegenden und automatisierten zentral-auditiven Prozessen (Weiterleitung und Verarbeitung von gehörten Informationen in Hörnerv und Gehirn) des binauralen (beidohrigen) Hörens. Hinweise auf eine Störung beim Richtungshören eines Kindes sind beispielsweise, wenn das Kind bei einer Ansprache von der Seite oder von hinten nicht reagiert, leise Geräusche oder Signale nicht wahrnimmt oder Schwierigkeiten hat, die Richtung eines Autos oder einer Fahrradklingel zu orten.
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