(openPR) Wir erleben derzeit erratische Kursausschläge an den Börsen. Die Spekulanten sind konfus. Angesichts der Luftblasen bei Anleihen, Aktien und Immobilien in Ballungsgebieten ist die Nervosität nicht verwunderlich. Dennoch fragt man sich, warum die Herde plötzlich so unruhig wird, obwohl die Aufmerksamen und Verständigen seit Jahren wissen: Es gibt keinen Ausweg aus dieser von der Politik selbst verschuldeten Multikrise, solange die Böcke die Gärtner sind.
Prof. Querulix fordert die Politiker seit Jahren auf, die Gesellschaft sozial und ökonomisch zu stabilisieren, Vorsorge für den Fall der Fälle zu treffen. Geschehen ist (leider erwartungsgemäß) nichts, obwohl die große Weltfinanz- und Wirtschaftskrise immer näher rückt und zu allem Überfluß von Terrorismus und zahlreichen kriegerischen Verwicklungen begleitet wird. Ob die Zeit für ordentliche, durchdachte Maßnahmen zu Schutz des Staates und seiner Bevölkerung noch ausreicht?
„Geldmacht ist die Säure, die jede Moral zerfrißt.“ (Prof. Querulix) Die folgen erleben wird seit ungefähr einer Generation ist zunehmendem Maße. Man muß schon sehr abgehoben sein, um nicht zu merken, daß der Beutekapitalismus ein Irrweg ist, der geradewegs ins Fiasko führt. Raffgier und Kriminalität breiten sich aus, und die Staatsmacht – vertreten durch gewählte Politiker – schaut so lange zu, bis die Öffentlichkeit sie zwingt, einzugreifen. Inzwischen beherrschen Weiße-Kragen-Ganoven das Weltgeschehen und einen friedlichen Ausweg aus der Misere scheint es nicht zu geben.
Dennoch wird sich die Welt weiterdrehen. Die Politiker müssen deshalb dafür Sorge tragen, daß Staaten und Gesellschaften funktionsfähig bleiben, die Öffentliche Ordnung aufrechterhalten wird, und die ökonomische Versorgung der Bevölkerung sichergestellt ist. Machen sie sich darüber ausreichende Gedanken? Planen sie für den Fall der Fälle? Wohl eher nicht.
Und dann muß die Frage beantwortet werden, was mit den Schuldigen geschieht. Sollen sie – vielleicht sogar noch unter Mitnahme ihrer Beute – straflos davonkommen? Wohl besser nicht. Der Moral muß wieder aufgeholfen werden, wenn es einen Neuanfang geben soll, der hält, was er verspricht. Deutschland hätte die Kraft dazu, wenn die Deutschen von einer fähigen Führung überzeugt würden, daß es sich lohnt, für eine bessere Zukunft zu arbeiten.
Diese notwendige Überzeugungsarbeit wird schwerfallen. Vor allem wenn sie von den an der Misere Schuldigen geleistet werden muß. Sie ist aber auch nicht allein in Deutschland zu leisten. Ganz Europa befindet sich in der Krise, auch Japan, die USA und China. Von den vielen anderen Krisenstaaten, vor allem denen, die in Kriege verwickelt sind, gar nicht zu reden. Das Weltfinanzsystem steht vor dem Kollaps. Die Bankster müßten längst an die Kette gelegt, statt mit Billionen kostenlosen Geldes versorgt zu werden. Die Finanzwirtschaft muß künftig wieder allein ihrer der Realwirtschaft dienenden Funktion gerecht werden und darf nicht weiterhin die Realwirtschaft in die Knechtschaft der Spekulation drängen. Ob den Politikern das Problem überhaupt verständlich ist? Ob sie weltweit überhaupt den Willen und die Kraft haben, das Wohl der Völker aus dem Würgegriff der skrupellosen Spekulanten zu befreien?
Prof. Querulix redet Tacheles. Er weiß zwar, daß er weder die Menschheit noch ihre Welt retten kann. Dennoch versucht er ihnen zu zeigen, daß sie sich selbst retten könnte, obwohl er es ihr Hinblick auf die historischen Erfahrungen nicht zutraut. Seit einigen Jahren gibt der eVerlag READ – Rüdenauer Edition Autor Digital seine zeitlos-zeitkritischen Kommentare gesammelt als eBooks heraus. In Kürze erscheint der 6. Band „Tacheles - Menschenwelt im Umbruch“, eBook (ISBN 978-3-943788-42-6). Er Ende April beim eVerlag READ und später auch in allen gut sortierten (Internet-)Buchhandlungen für die gewohnten 9,95 Euro zu haben.
READ Pressestelle













