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Eine Tram für den Kölner Süden

08.04.201611:34 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Eine Tram für den Kölner Süden
EVAG (Beispielbild Niederflurbahn – bitte in den Farben rot-weiß vorstellen)
EVAG (Beispielbild Niederflurbahn – bitte in den Farben rot-weiß vorstellen)

(openPR) Eine Straßenbahn, die an erhöhten Bürgersteigen hält, keinen Bahnsteig benötigt. Fahrgäste, die keine Straßen und keine Gleise überqueren müssen. Nur der Radweg wechselt im Bereich der Haltestellen mit dem Bürgersteig. Die Tram ist wendig, fährt auf engen Strecken auch mal auf der Straße. Stadtgestalterisch fällt auf, dass sie nicht auffällt – selbst die Oberleitungen an den Straßenrändern sind durch die dichten Baumreihen kaum wahrzunehmen. Wenn die Bahn kommt schalten die Ampeln immer auf grün und die Autofahrer freuen sich, neben der Bahn über die Kreuzungen fahren zu können.



Kölner Süden. Kann eine solche Straßenbahn die Lösung für die befürchteten Verkehrsprobleme sein? Prof. Dr. Heiner Monheim, emeritierter Professor der Universität Trier, wird nicht müde, in Vorträgen für eine Niederflurbahn im Kölner Süden zu werben.

Unvorstellbar zwischen Marktstraße und Verteilerkreisel Köln-Süd?

Wo bleibt die Fantasie? Die hässlichen 80 cm hohen Bahnsteige an der Marktstraße werden auf 30 cm reduziert und der westliche Sichtschutz entfernt. Die Linie 5 wird dort ab dem Jahr 2024 auf zwei tiefer gelegten Endgleisen auf den Ostseiten der Bahnsteige einfahren. Auf den Gleisen der Westseiten halten auf Straßenniveau die Niederflurbahnen. Backe an Backe wird es genannt, wenn barrierefrei von einer Bahn in die andere umgestiegen werden kann. Auf dem Teilstück zwischen der Marktstraße und dem Gürtel fährt die Bahn auf den äußeren Fahrspuren der vierspurig bleibenden Bonner Straße. Auf diesen 900m sind in der Straßenmitte eigentlich ein Hochflurbahnsteig und ein eigener Gleiskörper mit 8 Straßenquerungen geplant – was nicht wirklich ein „geschlossener“ Gleiskörper wäre. Auf einem solchen fährt die Tram dann vom Gürtel bis zum Verteiler Köln-Süd, und zwar auf der ehemaligen Bus- und Parkspur auf der westlichen Seite. Zur Straße hin wird auf die ehemalige Radspur unter der Baumreihe ausgestiegen und zwischen den Gleisen grünt der Rasen.

Die 4. Baustufe beginnt mit einer Haltestelle südlich der Volksparksiedlung. Vor der heutigen Querungshilfe Militärringstraße / Weißdornweg wechselt die Bahn über die Militärringstraße auf den Weißdornweg und fährt fast schnurstracks zur Brücke über die A4, die für die Bahnquerung wahrscheinlich verstärkt und verbreitert werden muss. Der nächste Halt ist Hochkirchen, bevor es auf der geplanten Trasse weiter bis nach Meschenich geht, wo die Vorteile einer Niederflurbahn nochmals zum Tragen kommen.

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