(openPR) Was in Ländern wie Großbritannien, Südafrika oder Japan zum gewohnten Bild an Schulen gehört, ist in Deutschland die Ausnahme. Schuluniformen oder einheitliche Schulkleidung gehört nur an wenigen Bildungsinstituten zum Standard. Die Privatschule Villa Wewersbusch in Velbert-Langenberg macht gute Erfahrungen mit dem Modell, Schüler in Farbe und äußerer Erscheinung gleich auszustatten.
„Unsere Schuluniformen sind dabei allerdings alles andere als unflexibel“, sagt Wewersbusch-Geschäftsführer Florian Kesseler. „Wir haben bei der Auswahl der Bekleidungsmöglichkeiten Wünsche der Schüler berücksichtigt und bieten eine große Bandbreite moderner Ausstattung an.“ Dazu gehören Chinohosen, knielange Röcke, T-Shirts, Polo-Shirts, Sweat- und Softshelljacken, Hemden, Blusen, Jackets und vieles mehr. Einheitliche Erkennungsmerkmale der Schulkleidung sind die Farbe, die erst kürzlich von dunkelbau auf royalblau umgestellt wurde, und das Schulwappen. Die Vorteile einheitlicher Schulkleidung oder gar –uniformen liegen für Kesseler, seine Mitarbeiter, Eltern und die meisten Schüler auf der Hand. „An vielen Schulen führt der Markenwettkampf unter den Schülern zu Ausgrenzung oder permanent hohen Ausgaben für Kleidung“, sagt Kesseler. „Mit der Schulkleidung wirken wir dem entgegen, Mobbing aufgrund von Rückschlüssen auf finanzielle Verhältnisse im Elternhaus wird stark eingegrenzt.“ Zudem stärke die Schuluniform das Gemeinschaftsgefühl der Schüler, Zusammenhalt und Teamgeist wachsen. „Wir erleben hier, und das gilt gleichermaßen für Internats- wie Ganztagsschüler, dass Schüler sich gegenseitig nicht nach Äußerlichkeiten beurteilen sondern eher den Blick für den Menschen dahinter entwickeln.“ Auch für die relativ neue Aufgabe der Inklusion sei das Tragen von Schuluniformen vorteilhaft. Auch diese Schüler würden schnell akzeptiert und in die Gemeinschaft integriert.
Für einige Schüler sei das Tragen einheitlicher Kleidung anfangs ungewohnt, aber sie gewöhnen sich schnell daran. „Durch die Schulkleidung, die alle tragen, wird man schneller in die Gemeinschaft integriert. Das macht es übrigens auch für beide Seiten einfacher, wenn mal ein einzelner Schüler auf unsere Schule wechselt, was immer wieder mal vorkommt“, sagt Fünftklässlerin Julia. Auch bei gemeinsamen „Auftritten“ in der Öffentlichkeit sieht Florian Kesseler Vorteile. „Wir identifizieren uns als Schule. Und in besonderen Situationen wie zum Beispiel den zentralen Abschlussprüfungen in Düsseldorf gibt die einheitliche Kleidung den Schülern ein Gefühl von Sicherheit und halbwegs gewohnter Umgebung in einer ungewohnten und für viele angespannten Situation.“
Bis 2013 mussten die Eltern die Schulkleidung direkt beim Lieferanten bestellen. Weil es aber dabei häufig zu Verzögerungen kam, wurde das System inzwischen umgestellt und die Kleidung wird über die Villa Wewersbusch in vielen Größen vorgehalten und direkt an die Eltern verkauft – zum Selbstkostenpreis. Eine Minimalkombination ist schon ab etwa 100 Euro pro Satz zu haben. „Mit einem Starterpaket im Wert von rund 250 Euro kommt ein Schüler eine Woche lang zurecht“, sagt Kesseler. Schuhe hingegen können aufgrund zu vieler zu berücksichtigender Faktoren im Bestellprozess nicht angeboten werden. Diese müssen daher individuell beschafft werden, sollten dunkel sein und zum Kleidungsstil passen. Bei der Auswahl der Produzenten und Lieferanten wird die Villa Wewersbusch von Gregor Berger betreut. Er hatte sich an einer anderen Schule im Rahmen einer Elterninitiative erstmals mit Schulkleidung befasst und sich dort eine Expertise aufgebaut. „So habe ich über die Jahre direkten Kontakt zu weltweiten Herstellern bekommen und kann herstellerunabhängig für jeden Qualitätsanspruch und fast jede gewünschte Farbe die passenden Produkte besorgen.“ Wobei gerade die Farbwahl manchmal zu den schwierigsten Herausforderungen gehört. Auch aus seiner langjährigen Erfahrung heraus empfiehlt Berger das Bestellsystem, wie es an der Villa Wewersbusch präferiert wird: „Die Bestellung von Einzelexemplaren durch die Eltern stellt sich oft als schwierig heraus. Da kommt es zu Lieferverzögerungen oder auch mal leichten Abweichungen in der Farbe. Zentral über die Schule in größeren Mengen zu bestellen ist da definitiv der bessere Weg.“ Über die Kleidung hinaus kann Gregor Berger auch Schultaschen mit einheitlichen Merkmalen und Merchandising-Artikel jeder Art liefern.













